Als der Marvel-Superheld Ghost Rider im Jahr 2007 in die Kinos kam, da war die Enttäuschung groß. Zu Recht gilt der Film von Mark Steven Johnson als einer der schlechtesten Vertreter der neuen Superhelden-Welle, die zu Beginn des Jahrtausends mit „X-Men“ ausgelöst wurde.
Ein paar gute Actionszenen machen noch keinen guten Film. Ein wenigstens halbwegs passables Skript wäre schon auch vonnöten gewesen...FazitDa Sony aber nur ein begrenztes Kontingent an Superhelden-Lizenzen hält und der Film immerhin ganz gut einspielte, ließ man sich darauf ein, ein Sequel zu produzieren. Zugleich war aber auch allen klar, dass „Ghost Rider: Spirit of Vengeance“ ein Neustart werden musste, der – so möglich – nicht weiter an den Vorgänger erinnern sollte. Nicolas Cage ist wieder an Bord, auf dem Regiestuhl nahm jedoch das Duo Mark Neveldine und Brian Taylor Platz. Mit ihnen sollte eine neue Optik zum Projekt kommen. Analog zu ihrem Film „Crank“ sollte „Ghost Rider: Spirit of Vengeance“ ein Film auf Speed sein.
Viele Jahre sind vergangen, seit Johnny Blaze einen Pakt mit dem Teufel schloss, um das Leben seines Vaters zu retten. Doch der Preis, den er dafür entrichten musste, ist hoch, denn nun lebt der Ghost Rider in ihm. Aus Angst davor, dass der Dämon in ihm wieder geweckt wird, hat sich Blaze aus dem Leben zurückgezogen. Er ist nach Osteuropa gegangen, wo er hofft, den Ghost Rider im Zaum halten zu können.
Doch dann sucht ihn Moreau auf, ein Kriegsmönch und Alkoholiker, der alles daran gesetzt hat, den zehnjährigen Danny und seine Mutter Nadya zu beschützen. Denn der Teufel ist hinter beiden her und hat Häscher engagiert, die den Jungen zu ihm bringen sollen.
Moreau bittet Blaze darum, ihm zu helfen, wobei er weiß, dass er den Ghost Rider benötigt, um den Jungen wirklich retten zu können. Er verspricht Blaze, dass man nach getaner Tat dafür sorgen wird, dass er von dem Dämon getrennt wird und wieder ein normales Leben führen kann.
Der Ghost Rider ist zurück. Teuflischer denn je.Blaze verwandelt sich in den Ghost Rider und rast los. Er kommt gerade hinzu, als Carrigan sich des Jungen bemächtigt. Der Ghost Rider tötet Carrigans Männer, wird dann jedoch ausgeschaltet, so dass Carrigan mit dem Jungen fliehen kann.
Mit Hilfe von Nadya jagt Blaze nun Carrigan hinterher, während der Teufel ein perfides Spiel betreibt. Es gelingt Blaze, Danny zu retten, doch der scheinbar sichere Hort – das geheime Versteck der Kriegsmönche – erweist sich als höchst gefährlich: für den Jungen, für Blaze, für den Ghost Rider.
Die gute Nachricht vorweg: Der zweite Teil ist besser als der erste Film. Nun die schlechte Nachricht: Das heißt gar nichts!
Angesichts der Wahl der Regisseure konnte man das schon erahnen. Neveldine und Taylor sind sehr gut darin, dynamische Action mit hohem Adrenalingehalt zu inszenieren. So ist die Auftaktsequenz – noch ohne Ghost Rider, aber dafür mit Idris Elba als Moreau – richtig cool und stimmt auf einen Film ein, der dann jedoch nicht halten kann, was der Anfang versprach.
Denn schon mit der ersten Szene des Ghost Riders erlahmt das Ganze etwas. Hauptsächlich posiert der Ghost Rider, aber in Sachen Action bleibt er auffällig zurückhaltend. Erst zum großen Finale, einer Autoverfolgungsjagd, kommt noch mal mächtig Geschwindigkeit in das Ganze.
Immerhin: Die Action ist heiß.Hier erweisen sich Neveldine und Taylor als gewiefte Action-Regisseure, aber leider gelingt ihnen das nicht kontinuierlich. Besonders oft zeigen sie sich auch als One-Trick-Pony, das ständig dieselben coolen visuellen Momente bietet. Nur dass diese sich mit jedem neuen Einsatz mehr abnutzen. Und das gilt auch hier, wo es eingefrorene Momente ebenso wie merkwürdige Action-Einlagen in absoluter Dunkelheit gibt.
Das größte Problem des Films ist jedoch, dass das Skript nichts hergibt. Das merkt man schon an der Laufzeit. Nur knapp über 80 Minuten, dann rollt der Nachspann. Für eine große Hollywood-Produktion ist das sehr mager.
Zudem hätte der Film ohnehin etwas mehr Fleisch auf den Knochen vertragen. Charaktermomente gibt es nicht, stattdessen wird die Geschichte auf reine Funktionserfüllung hin abgeklopft. Kein Wunder, alles muss rasant gehen. Der Film nimmt sich für nichts Zeit.
Richtig viel Spaß hatte Nicolas Cage. Das sieht man ihm an. Er ist entfesselt, jenseits aller Normalität, Fleisch gewordener Wahnsinn. Er grimassiert, bis die Schwarte kracht. Das mag mit Schauspiel nicht mehr viel zu tun haben, lockert den Film aber ungemein auf. Ob man Cage nun mag oder nicht, aber wie er hier auf und jenseits des Motorrads chargiert, ist eine Pracht.
Kaum zu glauben, aber nach Jahren kann man Christopher Lambert mal wieder auf der Leinwand sehen. Er ist einer der Kriegsmönche, hat aber auch nur ein paar Minuten Screentime. Immerhin: Noch mehr als Anthony Stewart Head, der einst als Wächter von Vampirjägerin Buffy bekannt wurde, und hier in Nullkommanix verheizt wird.
Nicolas Cage grimassiert sich um den Verstand.In den Hauptrollen gibt es bekannte Gesichter. Idris Elba spielt den Alkoholiker und Freund von Johnny Blaze recht kernig, aber sein Schicksal kann man auch nach fünf Minuten Film absehen. Gleiches gilt für Ciaran Hinds, der als Teufel irgendwie ausgesprochen verkrampft erscheint und als Schurke kaum Format besitzt.
Regie: Brian TaylorGenre:Thriller, Fantasy, ActionFilmstart: Darsteller:Violante Placido, Idris Elba, Nicolas Cage
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Wie diese Filmjungs diesen Job bekommen haben ist mir und wird mir echt ein Rätsel bleiben.....
Ich bin ja eigentlich kein Rechtschreib- Troll aber das ist schwer zu lesen :D
Wie diese Filmjungs diesen Job bekommen haben ist mir und wird mir echt ein Rätsel bleiben.....
der film war mal noch bescheuerter als N.C.
der erste teil war dafür das ich N.C. nicht besonder mag sehr unterhaltsam.
ich verstehe einfach nicht wie man 75Mio. für so einen dreck ausgeben konnte.
Hollywood wird immer schlechter......
Aber auch Mr. Cage hat das mit dem durchdrehen gut rübergebracht =D
Unteres Mittelmaß^^
Aber wenn dir der erste gefallen hat, stehen die Chancen gut, dass du den zweiten auch mögen wirst.
"Ein passables Script wäre schon auch von Nöten gewesen."
Nö. Ich brauch nicht jedes Mal eine geistige Herausforderung und bahnbrechendes Storytelling. Will ja Ghost Rider und nicht Schindlers Liste angucken.
www.gamona.de/.../transformers-3-dark-of-the-moon,filmkritik-pc:article,1952585,page-fazit.html
ist schon irgendwie peinlich...
Nur Ghost Rider 1 war schon ziemlich mies für mich.
Teil 2 werd ich mir erst gar nicht ansehen.
Ich finde die Idee von blubb eigentlich gar nicht verkehrt. Wozu braucht man eine Wertung bei einem Film? Das Fazit zeigt die Meinung eines Redakteurs deutlich und wenn jeder, der den Film gesehen hat, seine Bewertung abgeben würde und diese dann in die Gesammte Userwertung einfließt (ähnlich wie bei Metakritik), kristalisiert sich die eigentliche Meinung über den Film heraus. Wenn 3 Leute den Film z.B mit 2 Punkten bewerten und dann 4-5 Leute dem Film 6-8 Punkte vergeben, würde die Wertung dann bei 5-6 Punkten liegen etc. (nur als Beispiel).
Oder Ihr schreibt neben der eigentlichen Wertung wirklich nochmal "Die Wertung des Redakteurs X: 4/10. Das nimmt dann auch dem letzten Nörgler den Wind aus den Segeln.^^
Schade. Wollte mir mal wieder so richtig die Haarpracht abfackeln lassen, und nun das. Hätte ich mir dabei wenigstens mal ne` Tube Haarhemmer gespart. Jetzt kann ich mich wieder mit so`n Scheiß -_- einschmieren.^_~xD
Ist es echt so schwer zu kapieren, dass eine Punktbewertung nicht im Kollektiv entsteht, sondern
Ist es echt so schwer zu kapieren, dass eine Punktbewertung nicht im Kollektiv entsteht, sondern die Meinung eines einzelnen Redakteurs widerspiegelt?
Bewusst ist mir das. Das Problem beseitigt das aber noch lange nicht.
Zuerst einmal ist natürlich auch logisch, dass Tests so gut wie immer die Meinung eines einzelnen Redakteurs wedergeben.
Ich will ja auch nicht sagen, dass hier irgendjemand schlechte Arbeit abliefert. Immerhin decken die meisten Reviews hier alles sehr detailliert ab, aber gerade bei den Filmreviews hier, fehlt einfach eine kurze Pro-/Kontra-Liste, wie sie auch bei den Games vorhanden ist.
Vielleicht reg ich mich aber auch einfach nur zu sehr darüber auf, dass Transformers 3 auf Gamona so gepunktet hat und mich mir den Streifen deswegen angetan habe :D
Mir ist schon klar, dass man die Punktwertung als Gamona-Wertung sieht. Nur: Auch das ändert nichts daran, dass es immer Kontroversen geben wird. Homogen würde es sich dennoch nicht anfühlen, weil manche Leute Transformers 3 unglaublich geil finden und sich dann daran abarbeiten, dass er eine miese Punktzahl hat. Oder eben umgekehrt. Weil jeder die Sache anders sieht (schön am MI4-Kommentar-Thread zu sehen, wo die Meinungen der Redakteure schon sehr weit auseinander gehen).
Mein Tipp: Die Punktewertung funktioniert, wenn man sie auf den einzelnen Redakteur herunterbricht. Dann sieht man auch schnell, ob man auf dessen Wellenlänge läuft oder nicht. Wenn Kritiker A etwas scheiße findet, stehen die Chancen gut, dass man’s auch scheiße findet. Mag Kritiker B etwas, man selbst mag’s aber nicht, dann ist auch schnell ein Trend erkennbar. Oder: Punkte ignorieren, Text lesen :D
Das ist jetzt kein Haterkommentar als Kritik an Gamona, sondern nur mal ne Idee =)
Ich hätte Transformers 3 2/10 gegeben.
Ist es echt so schwer zu kapieren, dass eine Punktbewertung nicht im Kollektiv entsteht, sondern die Meinung eines einzelnen Redakteurs widerspiegelt?
Lasst die Punkte besser einfach weg. Das hier ist ja schon nicht mehr witzig
Diese Willkür bei der Punktevergabe hier stört mich schon seit Jahren!
Lasst die Punkte besser einfach weg. Das hier ist ja schon nicht mehr witzig