Eine gewagte Aussage, die Produzent Steven Paul über Regisseur Rupert Sanders' Anime-Verfilmung Ghost in the Shell: So sei er sicher, dass der Film niemanden enttäuschen wird.

Ghost in the Shell - Produzent Steven Paul: Der Film wird niemanden enttäuschen

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Scarlett Johanssons Besetzung sorgte bereits für eine Kontroverse
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Das Thema Whitewashing lässt Hollywood nicht los: Kein Wunder, die wirklich Unterprivilegierten sind auch weiterhin benachteiligt, wenn es um Rollen in Hollywood-Filmen geht. Auch Regisseur Rupert Sanders' Ghost in the Shell stellt da keine Ausnahme dar. Die Rolle der Major Motoko Kusanagi wurde zwar publikumsträchtig an Scarlett Johansson vergeben, jedoch wieder zum Nachteil der asiatischen Minderheit, was Fans kritisierten.

"Die Fans werden verstehen, sobald sie den Film sehen"

Für Produzent Steven Paul stellt diese Frage im Grunde keine dar, denn der Film werde niemanden enttäuschen, wie er verspricht. "Ich denke, alle werden am Ende glücklich sein mit dem Film", so Paul. "Sie werden sehr, sehr glücklich sein, wenn sie erst sehen, was wir aus der Materie gemacht haben. Und ich denke nicht, dass irgendjemand enttäuscht sein wird."

"Ich halte es nicht für eine japanische Geschichte"

Generell sei die Geschichte von Masamune Shirow auch keine rein japanische, wie Paul findet. "Ghost in the Shell war eine ziemlich internationale Geschichte, die sich nicht einzig und allein auf Japan konzentriert. Es sollte eine globale Welt darstellen. Daher denke ich, dass unsere internationale Herangehensweise die richtige Herangehensweise an diesen Stoff ist."

Paul ist sich sicher, dass die Verfilmung dem Manga zur Ehre gereicht. Johansson werde im Film auch nur als Major bezeichnet, das Kusanagi fällt offenbar komplett weg, somit also auch der japanische Hintergrund des Charakters. Folgerichtig spielt der Film auch nicht mehr im futuristischen Tokyo, sondern verfolgt einen internationalen Ansatz. "In der Welt von Ghost in the Shell gibt es alle möglichen Leute aus allen möglichen Nationen. Wir haben Leute aus aller Welt. Japaner, Chinesen, Engländer, Amerikaner."

Andererseits spielt Kaori Momoi wiederum Johanssons Mutter. Irgendwie also doch "Whitewashing" in gewisser Hinsicht. Was meint ihr?

Neben Scarlett Johansson in der kontroversen Besetzung als Major Motoko Kusanagi, sind noch Johan Philip Asbæk als Batou, Michael Pitt als Kuze, Juliette Binoche als Dr. Ouelet, Michael Pitt als "Lachender Mann", 'Beat' Takeshi Kitano als Daisuke Aramaki sowie Rila Fukushima zu sehen. Weitere Rolle werden von Kaori Momoi, Chin Han, Danusia Samal, Lasarus Ratuere, Yutaka Izumihara und Tuwanda Manyimo übernommen.

Ghost in the Shell startet voraussichtlich am 3. März 2017 in den Kinos.

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