4. Es jagt aus Passion

Als „Predator“ 1987 in die Kinos kam, da musste man schon überlegen, auf wen sich der Titel bezieht: auf den Außerirdischen oder auf Schwarzenegger. Mittlerweile ist man schlauer, da Arnie ja nur im ersten dabei war. Stan Winston entwickelte den außerirdischen Jäger, der zuerst von Jean-Claude van Damme gespielt werden sollte (übrigens: mittlerweile findet man auch Fotos im Netz, die das belegen), der dann aber ausstieg. Das Design wurde verändert, der riesenhafte Kevin Peter Hall schlüpfte in das Kostüm und der Predator war geboren.

Neben dem Alien ist er das außerirdische Monster, das sich am stärksten etabliert hat. Kaum jemand, der die Jäger-Kreatur nicht kennt. Immerhin gab es noch ein Sequel, die „Aliens vs. Predator“-Filme und „Predators“. Was den Predator so effektiv macht, ist der Umstand, dass er tatsächlich „nur“ ein Jäger ist, aber einer mit technischen Möglichkeiten, die den unseren überlegen sind. Aber mal ehrlich, wenn ein Mensch ein Reh jagt, ist das auch nicht gerade ein Ausbund sportlicher Fairness…

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