Wrestler, die ihre Popularität auch ins Kino übertragen wollen, gibt es schon seit Jahrzehnten. Ein frühes Beispiel dafür ist Tor Johnson, der einst für Ed Wood arbeitete und unter anderem in „Plan 9 from Outer Space“ zu sehen war. Speziell in den letzten Jahren drängten jedoch immer mehr Wrestler ins Kino, den wenigsten war aber dort der Ruhm beschieden, den sie im Ring ergattert hatten.

Viele haben nur eine Handvoll Filme gemacht, die meisten sind mittlerweile vergessen. Oftmals war es nur eine Rolle, in der die Muskelmänner wirklich auffielen, so etwa Professor Toru Tanaka in „Running Man“, Kane in „See No Evil“ oder Kevin Nash in „Punisher“. Wer sind aber nun die Wrestler, die sich im Film am nachhaltigsten behaupten konnten?

Platz 10 – 8

10. Wrestler vs. Vampirjäger: Triple H

Paul Levesque ist als Wrestler Triple H bekannt geworden und noch heute beliebt. Triple H steht für Hunter Hearst Helmsley. Sein Filmdebüt gab er 2004 mit „Blade: Trinity“, wo er als Jarko Grimwood dem von Ryan Reynolds gespielten Hannibal King ganz schön einheizte.

Den Kritikern allerdings nicht: Man war nicht besonders gnädig, was seine Darstellung betraf. Die Schauspielkarriere kam darum auch gar nicht in Schwung.

Lange Zeit wurde noch von einem gemeinsamen Projekt mit John Milius geträumt, das ein moderner Western hätte sein sollen, aber daraus wurde nie etwas. Triple H blieb eine klassische Eintagsfliege – zumindest, was die Schauspielerei betrifft. Als Wrestler ist er auch heute noch beliebt.

9. Wrestler sind Universal Soldiers: Goldberg

Bill Goldberg war zuerst ein professioneller Footballspieler, bevor er Ende der 90er Jahre als Wrestler der WCW erfolgreich wurde. 2003 wurde er dann bei der WWE unter Vertrag genommen, was ihm Kämpfe mit Stars wie The Rock und Triple H einbrachte. 1999 gab Goldberg mit „Universal Soldier – Die Rückkehr“ sein Filmdebüt, der Streifen ging jedoch unter wie ein Stein. Er konzentrierte sich darum wieder auf das Wrestling, spielte 2003 in „Looney Tunes: Back in Action“ mit und war zwei Jahre später in „Spiel ohne Regeln“ zu sehen.

Seine Glanzleistung lieferte er aber als mörderischer Santa in „Santa’s Slay – Blutige Weihnachten“ ab. Seitdem hat er immer wieder vor der Kamera gestanden, so auch in den Actionfilmen „Halb tot 2 – Das Recht des Stärkeren“ und „Kill Speed“. Das ist nicht die große schauspielerische Karriere, aber angesichts des „Universal Soldier“-Einstands weit mehr, als man hätte erwarten dürfen!

8. Vom Superschurken zu Michael Myers: Tyler Mane

Der 1966 geborene Tyler Mane war in den frühen 90er Jahren als Big Sky bei der WCW tätig. Nach einem Auftritt im Fernsehfilm „Bandit – Ein ausgekochtes Schlitzohr startet durch“ im Jahr 1994 dauerte es noch, aber 2000 gelang es ihm, sich als Sabretooth in „X-Men“ zu etablieren. Schon aufgrund seiner mächtigen Größe von 2,06 Meter kommen viele Rollen für Mane gar nicht in Frage, aber er hat das Beste daraus gemacht. Seine Darstellung des fast unbesiegbaren Ajay in „Troja“ ist unvergesslich und als Michael Myers in Rob Zombies „Halloween“-Filmen war er zumindest imposant.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis: