Es ist sicherlich müßig, darüber zu spekulieren, was hätte sein können, aber in der langen Geschichte des Films gab es immer wieder hochinteressante Projekte, die aus den unterschiedlichsten Gründen über die Entwicklungsphase nicht hinauskamen und nie gedreht wurden. Selbst, wenn die Kameras laufen, ist das noch kein Garant dafür, dass ein Film auch wirklich beendet wird, wie Terry Gilliam mit seinem „The Man Who Killed Don Quijote“ feststellen musste.

Selbst große Filmemacher wie Alfred Hitchcock oder Francis Ford Coppola konnten nicht immer die Produktionen verwirklichen, die ihnen vorschwebten. Manch andere verloren über jahrelange Probleme – so z.B. Rechtsstreitigkeiten – die Lust an den Projekten.

Die Liste nie verwirklichter Filme ist lang und an (potenziellen) Highlights reich. Diese zehn hätten wir am liebsten gesehen.

10. Dinos der filmischen Frühzeit

Creation

Willis O’Brien, 1886 geboren, war einer der Begründer der Stop-Motion-Technik und erweckte den Gorilla und die Dinosaurier in „King Kong und die weiße Frau“ (1933) zum Leben. Zuvor hatte er schon an der Roman-Verfilmung „The Lost World“ (1925) gearbeitet. Die Geschichte ist einfach gestrickt: Vor der Küste Südamerikas geraten Schiffbrüchige auf eine Insel, auf der noch prähistorische Tiere leben. Der Kampf ums Überleben beginnt.

Ein Highlight des Films sollte ein Kampf zwischen einem Tyrannosaurus Rex und einem Stegosaurus sein. Ein Regisseur wurde mit Harry Hoyt, der zuvor „The Lost World“ gemacht hatte, verpflichtet, O’Brien arbeitete an den Effekten und brachte es so auf 52 Minuten an Material, bevor das Projekt aus Kostengründen gestoppt wurde. Das Material gilt als größtenteils verschollen, zumindest eine Szene mit einem Triceratops verwendete O’Brien jedoch in „King Kong und die weiße Frau.“

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