Die amerikanischen Filmemacher Mark Neveldine und Brian Talyor schufen mit "Crank" einen abgedrehten wie rasanten Kinofilm, der zu einem internationalen Erfolg wurde. Auch der Nachfolger, "Crank 2: High Voltage", orientierte sich an dem wahnwitzigen Prinzip, war aber kein so großer Erfolg, wie sein Vorgänger. Das neueste Werk der beiden Regisseure heißt "Gamer", wird für deutsche Leinwände geschnitten und lief an amerikanischen Kinokassen nur schleppend.

Gerard Butler verkörpert den besten Spieler von "Slayers."

"Gamer" spielt im Jahr 2034 und behandelt eine fortgeschrittene Version von Videospielen mit Hilfe von Gedankenkontrolle. Nanotechnologie ermöglicht die Kontrolle eines Menschen durch einen anderen, gegen Geld werden so bestimmte Personen zu Spielfiguren. Kritisch wird es erst, als der Erfindet dieser Technologie ein neues Spiel namens Slayers einführt, einem Ego-Shooter, bei dem nur der Beste überlebt.

Ursprünglich sollte "Gamer" bereits am 17. September diesen Jahres auch hierzulande in die Kinos kommen, doch eine Verschiebung auf den 7. Januar 2010 ließ bereits erahnen, was nun eingetroffen ist. Um von der FSK die Einstufung "Keine Jugendfreigabe" zu erhalten, musste der Kinostreifen angepasst, also geschnitten werden, die brutalsten Szenen fallen somit weg. In der FSK-Datenbank wird die DVD-Version des Films mit drei Minuten kürzerer Laufzeit als die Kinovariante angegeben – weitere Schnitte sind aber nicht zu erwarten, da diese Verkürzung auf die Pal-Beschleunigung zurückzuführen ist.