Auf zahlreichen Genrefestivals bespaßte „Game of Werewolves – Die Jagd beginnt“ das Publikum und wurde dabei auch mit diversen Zuschauerpreisen ausgezeichnet. Hierzulande feierte die spanische Horrorkomödie ihre Premiere im August und September auf dem Fantasy Filmfest, ehe Senator Home Entertainment sie jetzt direkt auf Blu-ray und DVD veröffentlicht.
Eine Horrorkomödie, die weder gruselig noch sonderlich witzig ist – mit liebevollen Tricks aber dennoch viel Vergnügen bereitet.FazitOhne Humor geht es offensichtlich auch im Werwolfshorror nicht mehr, doch die Ironieverweigerer seien daran erinnert, dass einige der besten Filme um den Mythos des Wolfsmenschen sich komödiantisch verstanden. Genreklassiker wie „Abbott und Costello treffen Frankenstein“ oder „American Werewolf“ bearbeiteten das Thema genauso wie auch spätere postmoderne Variationen von „Teenwolf“ bis „Verflucht“ vorwiegend mit einem Augenzwinkern.
Das mag auch damit zu tun haben, dass der Werwolf, anders als seine einst bei Universal benachbarten Genre-Ikonen, immer eine eher eindimensionale Gestalt blieb. Es gibt nicht annähernd so viele großartige Werwolfs-, wie es etwa Vampirhorrorfilme gibt, und nicht zuletzt der bloße primitive Tötungswille des Wolfsmenschen lässt ihm kaum Raum für ein tiefergehendes Spiel mit Doppeldeutigkeiten – oder eine besondere romantische Dimension.
Spätestens seit den „Twilight“-Filmen hat sich das mit der Ernsthaftigkeit des Werwolfs wohl sowieso erst einmal erledigt. Vielleicht kann man Team Jacob oder auch den digitalen Verwandlungsarien etwa der „Underworld“-Serie da vielleicht wirklich nur eine Rückkehr zum bewusst altmodischen Bodysuit-Creature-Horror entgegensetzen. „Game of Werewolves“ zumindest, und das ist sein dickster Pluspunkt, vertraut überwiegend auf handgemachte Make-up-Effekte, Werwolfskostüme und Prothesen.
Sehr, sehr cool: Werwölfe.Alles beginnt wieder einmal mit dem Fluch einer Zigeunerin (im Horrorfilm hat dieser Begriff natürlich nichts an Political Incorrectness eingebüßt): Vor 100 Jahren tötete die Gräfin des galizischen Dorfes Arga eine Gruppe umherziehender Sinti und Roma, nachdem sie einen der Männer dazu missbrauchte, schwanger zu werden. Ihr Sohn wurde daraufhin verflucht und treibt seither als Werwolf sein Unwesen – nur von einem Familienmitglied kann der Bann gebrochen werden.
Switch in die Gegenwart: Arga ist zur verschlafenen Provinz verkommen, in die der wenig erfolgreiche Schriftsteller Tomás Mariño reist, um ein neues Buch zu schreiben. Tomás weiß nicht, dass er ein Nachfahre der Gräfin ist und muss sich gemeinsam mit einem Jugendfreund sowie seinem Verleger gegen einen wütenden Dorfmob zur Wehr setzen, der ihn dem Werwolf zum Fraß vorsetzen möchte. Doch das ist nur der Anfang einer unglücklichen Verkettung heulender Momente.
Regie: Juan Martínez MorenoGenre: Horror, Komödie, FantasyFilmstart:
Fast and the Furious 6Kinostart: 23. Mai 2013 Filmkritik lesen
Bikini Spring Break MassakerKinostart: 17. Juni 2013
PlayOffKinostart: 30. Mai 2013
Borderlands 2
Mit der derzeitigen und auch weiteren Benutzung dieser Seite stimmen Sie unseren Nutzungsbestimmungen zu.
Copyright 2003-2013, Webguidez Entertainment GmbH
Impressum | Team | Jobs | Netzwerk | Get Hosted | FAQ | Kontakt
gamona Server und Datenbanken werden professionell gewartet von der Comtrance GmbH
Wenn du schon auf Game of Thrones anspielen willst, dann bitte richtig ;)
"Game of Werewolf Thrones: The Fleas is coming"
Unser David als American Werewolf...O_O ja, DAS war noch ein original- echt- böser Wolf. Dieser wird für mich überhaupt und sowieso auf ewig der Meilenstein seiner Gattung bleiben.
Als spanischer Film steht der natürlich in der Tradition von Waldemar Daninsky, Paul Naschy spielte den Werwolf in den 70er Jahren. Hatte auch immer eine flache Schnauze.
<grammarnazi>*come</grammarnazi>
Allerdings macht nur der erste Teil richtig Laune.