Sie sind seit vielen Jahren Kult: George, Julian, Anne, Dick und… Timmy. Enid Blytons „Fünf Freunde“ wurden schon etliche Male verfilmt, vertont und neuinterpretiert. Nun kommt die erste deutsche Verfilmung in die Kinos. Der Kinder- und Familienfilm verspricht Spannung, Witz und Action – und das nicht nur für Kids, sondern auch für alteingesessene Fans.
Seit 1942 sind die Fünf Freunde bereits auf Abenteuerjagd. Egal ob auf Schatzsuche, großer Fahrt oder bei der Rettung von Freunden und Familie: Sie halten stets zusammen und sind mit Spaß dabei. Nicht ohne Grund gehören Enid Blytons „Fünf Freunde“ zu den erfolgreichsten Kinderbuchreihen weltweit. 70 Jahre nach der Erstveröffentlichung des ersten Bandes sind sie immer noch nicht müde und älter geworden.
Die deutsche Verfilmung lehnt sich an die ersten beiden Episoden der britischen Fernsehserie „Fünf Freunde“ von 1978 an, auf der die Kinder in den Ferien die Felseninsel erkunden. Der Film thematisiert das Kennenlernen der Kinder – der Geschwister Dick, Anne und Julian, die erstmals auf ihre Cousine Georgina treffen, die von allen „George“ genannt werden will. Ihr Vater ist Wissenschaftler, der in einem alten Leuchtturm auf der Felseninsel seinen Forschungen nachgeht.
Bei einem Ausflug an den Strand machen die Kinder nicht nur Bekanntschaft mit Georges Hund Timmy, sondern finden in einer alten Schmugglerhöhle auch Anhaltspunkte dafür, dass irgendjemand hinter Georges Vater her ist, besonders hinter seiner Forschung. Doch bei der Dorfpolizei will ihnen niemand glauben. Als die Fünf Freunde ihnen die Schmugglerhöhle zeigen, ist diese auf einmal leer. Da nicht einmal Georges Mutter den Kindern Glauben schenkt, kümmern sich die fünf alleine um den Fall und suchen nach den Verbrechern.
Vier Freunde und Hund: Julian, Anne, George, Dick und Timmy.Schnell geraten mehrere Leute ins Visier der jungen Schnüffler: Ein geheimnisvoller Mann, der in den Dünen herumstreicht und dort eine Videokamera installiert, die auf die Felseninsel ausgerichtet ist. Außerdem sind da noch die zwei freundlichen Tierfilmer, die mit einem Haufen Ausrüstung in einem Luftkissenboot zur Felseninsel übersetzen wollen. Doch leider verlaufen viele Aufklärungsversuche der Fünf Freunde im Sand und die Zeit drängt, denn Georges Vater ist in größter Gefahr…
Produzent Andreas Ulmke-Smeaton träumte schon lange davon, die Fünf Freunde für die große Leinwand zu verfilmen. Deswegen bemühte er sich zehn Jahre vergeblich um die Rechte für den Film. Durch einen glücklichen Zufall und die richtigen Kontakte schaffte er es jetzt aber, sich die Rechte zu sichern. Und dass viel Liebe in dem Film steckt, merkt man: Lange haben die Produzenten nach den passenden Drehorten gesucht und schließlich die perfekten gefunden. Gedreht wurde unter anderem in Schleswig und an der Ostsee an Steilküsten am Darß. Neben den Newcomer-Jungdarstellern spielen bekannte deutsche Schauspieler wie Armin Rohde, Anja Kling, Anatole Taubman (der auch international sehr erfolgreich ist) und Elyas M’Barek mit.
In einer Höhle kommen die fünf Freunde einem dunklen Geheimnis auf die Spur.Doch neben den schönen Landschaftsaufnahmen und liebevoll-witzigen Szenen gibt es auch viel Unnötiges. So wird der Film stellenweise künstlich in die Länge gestreckt, um Spielfilmlänge zu erreichen. Zum Beispiel wenn die Kids eine großangelegte Unterschriftenaktion starten, um den Täter zu finden. Oder wenn etliche Verdächtigungen immerzu unbegründet sind und neue potentielle Täter gefunden werden müssen.
Selbst das Finale wurde künstlich in die Länge gestreckt, denn auch da läuft sehr vieles schief, immer neue Möglichkeiten öffnen sich und es muss neu angesetzt werden, um den Fall zu lösen. Schade – denn eigentlich hatten Geschichte und Handlungsorte genügend Potential, um anderweitig ausgeschöpft zu werden, ganz ohne die vielen lästigen Streckungen und Neuansätze.
Und natürlich darf man nicht vergessen, dass „Fünf Freunde“ in erster Linie ein Kinderfilm ist. So saßen in der Pressevorführung auch viele Kinder dabei, die lachend und schreiend mit den Kindern auf der Leinwand mitfieberten. Bei dem jüngeren Publikum kommen dann natürlich auch die teilweise ausgelutschten Slapstick-Gags an, die versierten Kinobesuchern nur ein Gähnen entlocken. Nichtsdestotrotz besitzt der Film aber auch für das anspruchsvollere Komödien-Publikum lustige Momente.
Regie: Mike MarzukGenre:Krimi, AbenteuerFilmstart: Darsteller:Justus Schlingensiepen, Quirin Oettl, Valeria Eisenbart
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89min große Augen, offene Münder, Hände vorm Mund, viel Lachen und Bewunderung
für Pink-Mädel Anne "Och, nö!" (deren etwas undankbare Rolle wirklich mit einem Schuss Selbstironie gespielt wird).
Kid-Fazit: der aller-, allerbeste Film!
Und wir hatten: Hexe Lilli, Wilde Kerle, Rapunzel, Cars, Vorstadtkrokodile, Wickie I+II ...
Also: das will was heißen.
Und ich? Fühlte mich super unterhalten! Was ja wohl die Hauptsache ist ;-)
B.
Deutsche Bücher: Julius, Richard, Georg, Anne.
Englisch (Original): Julian, Dick, George, Anne.
Wobei Dick die Abkürzung von Richard ist.
Ja schlimm wenn das passiert, da fühle ich so mit dir. Und wenn man dann gegen den Sessel tritt und den Popcornkübel über ihrem Kopf ausleert, damit die endlich Ruhe gibt, fliegt man gleich aus dem Saal! ;-)