Freitag der 13. – Filmkritik

Grusel aus der Mottenkiste: Einschlafhilfe statt Terrorfest

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von David Hain, 13. Februar 2009 16:06 Uhr

Ganz kurz blitzt sie am Anfang auf. So schnell, dass man sie beim ersten Mal unmöglich komplett lesen kann. Aber sie erscheint, die kurze aber prägnante Meldung, die jeden Kinozuschauer vor dem moralischen Verfall, der geistigen Verrohung, dem Lebenswandel zum Massenmörder errettet: „Dieser Film ist kein Remake und ist nicht inhaltsgleich mit dem Original aus dem Jahr 1980.“

Die kurze Texttafel ist eine Auflage der FSK: Da das berüchtigte Original bis zum heutigen Tage indiziert ist, muss im Vorfeld jede Verbindung zu den Inhalten des Ur-„Freitags“ getilgt werden. Gerechtfertigt ist diese Warnung abseits der müßigen Gewaltdebatte aber allemal: Was als Neustart geplant war, erscheint nämlich derart uninspiriert, dass man sich tatsächlich zu den Anfängen des Slasher-Kinos versetzt fühlt.

Achtung: Kein Remake

Müdes Gemetzel von Vorgestern: "Freitag der 13." entpuppt sich als Remake, das eigentlich keines ist und eigentlich keiner braucht.Fazit19 Jahre ist es her, seit Pamela Voorhees in Camp Crystal Lake blutige Rache an den Peinigern ihres Sohnes Jason genommen hat. Nun ist das einstige Ferienlager verwaist, niemand traut sich in dessen Nähe – denn: Schreckliches soll jenen widerfahren, die sich dem unheiligen Ort nähern. Eine Gruppe abenteuerlustiger Teenies um die junge Whitney ignoriert jedoch alle Warnungen – mit blutroten Folgen.

Screenshot zu: Grusel aus der Mottenkiste: Einschlafhilfe statt TerrorfestDa sind sie noch glücklich - und lebendig: Die typisch-naiven Opferteenies.

Dass „Freitag der 13. (2009)“ kein bloßes Remake des ersten Teils werden würde, war schon lange vor Abschluss der Dreharbeiten ersichtlich. Schließlich – soviel verraten wir an dieser Stelle einfach mal – war es im Jahr 1980 noch gar nicht der maskierte Jason, der den jugendlichen Aufsehern ans Leder wollte, sondern seine werte Frau Mutter. Erst im direkten Nachfolger schob sich der mittlerweile zum stattlichen (sprich: bulligen) Kerl herangereifte Sohnemann seinen Kartoffelsack über das entstellte Gesicht.

Die vorliegende Fassung ist also eher als „modernisierte Alternativ-Version“ zu verstehen, die im Schnelldurchlauf einen geschichtlichen Rahmen streift, für den es im Original gleich vier Teile bedurfte. Der Prolog zeigt in wenigen Szenen das Ableben von Mutter Voorhees – Schnitt in die Zukunft: Jason meuchelt fröhlich drauf los und erhält nach etwa 20 Minuten die legendäre Hockeymaske.

Screenshot zu: Grusel aus der Mottenkiste: Einschlafhilfe statt TerrorfestZu Beginn noch mit Kartoffelsäckchen auf dem Kopf, greift sich Jason später sein kultiges Markenzeichen.

Für ein „Nicht-Remake“ gibt sich „Freitag der 13.“ dabei erstaunlich inkonsequent: Im Grunde macht nämlich auch der elfte Teil, der eigentlich nicht der elfte Teil sein will, alles haargenau so wie die Vorgänger. Wie auf Schienen hangelt sich Regisseur Marcus Nispel an sämtlichen Genre- bzw. Serienformeln entlang und hakt dabei lediglich die Punkte auf seiner „Slasherkino for Dummies“-Liste ab.

Kommentare 12
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De DingieDe Dingie16.02.2009 15:59
Ich muss noch ein bisschen was zu dem Review loswerden.

"Die vorliegende Fassung ist also eher als „modernisierte Alternativ-Version“ zu verstehen, die im Schnelldurchlauf einen geschichtlichen Rahmen streift, für den es im Original gleich vier Teile bedurfte."
Drei Filme, nicht vier. Oder wird Jason am Ende von Corey Feldman zu Matsch verprügelt?

"Über die Figur Jason Voorhees erfährt man dabei absolut nichts. Über seine Tragödie, die Umstände seiner stetigen Wiederauferstehungen oder die Hintergründe, die in der kurzen Anfangssequenz lediglich grob angeschnitten werden."
Man erfährt hier genauso viel, wie im ersten "Freitag". Jason ertrank, weil die Aufseher nicht aufgepasst haben und Pamela Voorhees rächt sich jetzt an den Jugendlichen. Über Jasons Kindheit will ich garnichts erfahren, das würde nämlich, wenn es nicht richtig gemacht werden würde, den Mythos zerstören, der um Jason aufgebaut wurde. Mal ganz abgesehen davon: Würdet ihr dann nicht schreien, dass die Idee, zu erklären, warum Jason zum Killer wird, von Rob Zombie's Halloween abgekupfert ist?

"Hier werden ausschließlich niedere Triebe befriedigt, was zählt ist ein Bodycount, der sich proportional mit der Laufzeit des Films entwickelt und den Gorehound freudig aufschreien lässt."
Als ob es bei den "Freitag"-Filmen jemals um etwas anderes gegangen wäre...

"Regisseur Marcus Nispel, der sich 2003 mit „Texas Chainsaw Massacre“ eigentlich als Remake-Spezialist empfahl, zitiert hier einfach stumpf die Manierismen des bisherigen Jason-Oeuvres, ohne auch nur eine Sekunde seine eigene Handschrift erkennen zu lassen."
Marcus Nispel hat bisher drei ernst zu nehmende Filme gemacht: Das TCM-Remake, Pathfinder und das F13-Remake. Und jetzt erwartet ihr eine eigene Handschrift? Wenn ihr es so wollt, dann bekommt ihr sie auch.

Guckt euch mal das TCM-Remake an. Südstaaten-Setting, ein Killer mit einer Motorsäge, eine bedrückende Atmosphäre. Das war alles vom Original her gegeben. Nispel zieht die Gore-Schraube fester an und fügt ein paar neue Dinge hinzu. Ihr liebt es, ok. Das ist Nispels Handschrift.

Guckt euch Pathfinder an. Da kam jemand mit der Idee, einen Vikinger-Film zu machen. Also kriegen wir ein nordisches Setting, jede Menge Krieger mit Schwertern und Äxten und eine fesselnde Atmosphäre. So, das ist gegeben. Nispel geht jetzt hin und lässt ordentlich Blut und Körperteile fliegen. Scheint ihr ja zu mögen, liebe gamona-Redaktion, ist ja immerhin Nispels Handschrift.

Guckt euch das F13-Remake an. Camp-am-See-Setting, ein Killer mit Machete und Hockeymaske und eine Situation vermeintlich ohne Ausweg. Das war vom Original her gegeben. Nispel zieht die Gore-Schraube fester an und fügt ein paar neue Dinge hinzu. Wieso mögt ihr das jetzt nicht? Das ist doch Nispels Handschrift?!

"Da wird geschlitzt, gestochen und geköpft, bis die Knochen krachen – und zwar so unoriginell und abgegriffen, dass man sich an die seligen Achtziger erinnert fühlt."
Es gibt genug Abwechslung bei den Kills, aber nach einer Batzillion Slasher-Flicks ist die Phantasie der Menschen eben ausgeschöpft. Da könnt ihr nicht in jedem neuen Slasher innovative Kills erwarten. Ich finde die Mordszenen in dem neuen F13 jedenfalls gelungen und abwechslungsreich genug, um nicht bspw den Pfeil durch den Hals zu vermissen. Tribute zollt Nispel hier den Originalen genug, sodass wir uns in bester Jason-Laune auf die nächsten Tode freuen.

"Sicher: Wer sich „nur“ einen weiteren „Freitag der 13.“-Nachfolger in schick und bunt erwartet hat, kommt hier durchaus auf seine Kosten, für den versprochenen „Neustart“ ist das vorliegende Ergebnis allerdings ein schlechter Scherz – vom Horrorkino darf man im Jahr 2009 dann wohl doch ein bisschen mehr verlangen als größtenteils sinnbefreites Metzelkino um seiner selbst Willen."
F13 will nichts anderes sein, als ein "Freitag, der 13." in der heutigen Zeit. Um Jason auf gerechtem Weg ins neue Millenium zu holen (Freddy vs Jason war nicht gerecht) wird hier eben auch noch zusätzlich auf den kassenträchtigen Remake-Zug aufgesprungen. Warum auch nicht? Bei all dem Rumgebitche der vermeintlichen Fans und badass-Zuschauer wird der Hype so verdammt hochgeschaukelt, dass die Macher Idioten wären, kein Remake zu machen. Und dann am besten noch ein Pre- oder Sequel nachzuschieben.

Mal abgesehen davon weist der neue F13 erhebliche Veränderungen auf. Was mit Alice passiert, wird nicht geklärt. Im Original sucht Jason sie auf und tötet sie. Im Gegensatz zum zweiten Teil gibt es keine Ginny, die sich Mama Voorhees' Sweater anzieht, damit sie wie eben diese aussieht, um Jason zu verwirren. Heutzutage nimmt Jason Whitney gefangen (!), weil sie ihn an seine Mutter erinnert. Jason ist intelligenter; das Nutzen eines unterirdischen Tunnelsystems erklärt, wieso er immer schneller ist als seine Opfer; Jason kann rennen, nicht nur schnell gehen, was ihn noch viel berohlicher macht und wie er seine Maske findet, ist einfach verdammt geil umgesetzt.

"Die Zitate-Restverwertung geht dann sogar soweit, dass Regisseur Nispel selbst jene Klischees aufgreift, die so dumm sind, dass es mittlerweile eine ganze Armada von Parodien gibt, die derartige Ergüsse durch den Kakao ziehen. Trotzdem dürfen die herrlich naiven Opfer-Teenies im Minutentakt „nur mal kurz in die Scheune gehen, um nach dem Rechten zu sehen“ oder in schummrige Löcher gucken, weil „sich da halt was bewegt hat.“"
Huch, ist mir beim Gucken garnicht aufgefallen. Und wenn ich so drüber nachdenke... Irgendwie erinnere ich mich an keine Stelle im Film, auf die das zutreffen würde.

"Überhaupt sind die jungen Darsteller, die allesamt dem letzten „Barbie und Ken“-Gedächtniskatalog entsprungen zu sein scheinen, nicht mehr als hohles Kanonenfutter für Meuchelmonster Jason."
Da es im Original nicht anders war, wird sich natürlich auch in einem Remake, Reboot, Reimagining oder was auch immer nichts ändern.

"In pseudowitzigen Dialogen schmeißt man sich kurz ein „Alter, ey!“, Boah, ey“ oder „Krass, ey“ an den Kopf-"
Ich hab oft herzhaft gelacht.

"-zieht sich nackig aus und stirbt dann möglichst laut, möglichst blutig und sieht dabei – wenn’s geht – auch noch hübsch aus."
Klingt nach "Freitag, der 13.", kann das sein? Oh, halt, ja, ich lese es gerade in der Überschrift.

"Nach den Schockeffekten kann man beinahe die Uhr stellen, immer dann wenn einer der Protagonisten die Kamera in einem ungünstigen Winkel verdeckt, könnte man eigentlich Wetten darauf abschließen, dass Herr Voorhees im Hintergrund bereits mit seiner übergroßen Machete herumfuchtelt."
Jason ist halt ein Gott - er ist allgegenwärtig xD Mal im ernst: Jason ist ein Gott o_O

"Die Todesszenen entbehren ebenfalls jeglicher Originalität"
Das hier ist ein Slasher-Flick, kein Gore Porn der Marke "Saw" oder "Hostel". Hier geht es ums nackte Überleben im Angesicht einer anonymen, mordgierigen Bestie, die tumb alles killt, was ihm in die Quere kommt. Mal ehrlich: Sonst gefällt euch Saw nicht, weil es zu blutig und zu innovativ ist?

"zumindest darf im Segen des „Keine Jugendfreigabe“-Siegels ungeschnitten gemetzelt werden – wirklich blutig wird es aber nie."
Meines Erachtens wird das "Freitag, der 13."-Franchise ungerechtfertigter Weise mit jeder Menge Blut und Gedärmen in Verbindung gebracht. Soll ich euch mal was sagen? Die drei blutigsten, ekelhaftesten Kills sind diese hier:
1. "Final Chapter": Am Anfang trennt Jason mit einer Knochensäge den Kopf eines Mannes vom Pflegepersonal ab.
2. "Jason goes to Hell": Jason rammt eine Eisenstange in den Körper einer Frau und zieht sie - die Stange, nach oben raus, sodass der Körper auseinandergerissen wird.
3. "Jason X": Gesicht, Stickstoff, Kante - alles klar?

Ansonsten geht Jason recht zahm vor. Ich verweise außerdem nochmal auf eure Saw-Kritik.

"Ach und noch so ein Horror-Fossil hat es erneut auf die Leinwand geschafft: Der obligatorische, mysteriöse Anwohner, der in bedeutungsschwangeren Worten vor „dem Grauen da draußen“ warnt und zur sofortigen Umkehr mahnt, darf schließlich auf keinen Fall fehlen."
OMG, die können ja wohl auch schlecht Crazy Ralph weglassen! O_O

"Ganz ehrlich: Wäre etwa zur Hälfte des Films das Bild langsam ausgeblichen und Kevin Bacon um die Ecke gebogen, man könnte den „modernen Alternativ-Reboot“ glatt mit dem Original verwechseln."
Wenn man natürlich seine Augen vor den vorhandenen Veränderungen verschließt, dann ja, aber ich persönlich würde mich wundern, was das jetzt soll.

"Das wirkt, um es letztlich auf den großen gemeinsamen Nenner zu bringen, so unfassbar abgedroschen und müde, dass die eingangs erwähnte FSK-Warnung fast schon als Zynismus durchgehen könnte."
Das einzige, was hier abgedroschen und müde erscheint, ist der Schreiberling dieser Kritik, der jetzt schon zum zehnten mal eigentlich das Gleiche sagt.

"Genau aus diesem Grund wurden die späten „Freitag“-Teile allesamt direkt in die Videotheken verbannt."
Geschichtliche Kenntnis 0? JEDER F13 kam zuerst ins Kino.

"Möglichst ökonomisch (will heißen: billig) produziert, erging man sich irgendwann in endlosen Wiederholungen. „Freitag der 13.“ hat anno 2009 natürlich das wesentlich höhere Budget, was man den perfekt durchgestylten Bildern gerne abnimmt - das dürfte dann aber auch das einzige Argument für den Sprung auf die große Leinwand sein."
Klingt so, als ob ihr nicht geschnallt hättet, dass "Freitag, der 13." schon immer ein Kino-Franchise war. Ihr redet hier so wie über die Simpsons, die es endlich ins Kino geschafft haben.

"was sich hier unter dem Deckmantel eines aufwändig produzierten Reboots auf die Leinwand gemogelt hat, ist tatsächlich nicht mehr als der x-te Aufguss des immergleichen Schemas, bei dem lediglich die Seriennummer ausgespart wurde. Soll ja niemandem auffallen, dass man hier etwas für den Preis einer Kinokarte präsentiert bekommt, was in einer gerechten Filmwelt geradewegs in die Videotheken gewandert wäre."
Eigentlich geht es viel mehr darum, dass das vorliegende Remake, oder der Reboot oder wie man es nennen möchte, deswegen keine eigene "Seriennummer" bekommt, weil es eben die ersten drei Teile neu erzählt. Der Titel "Freitag, der 13. - Teil 1über2zu3komma5" würde auch scheiße klingen.

"Statt einen Mythos zu modernisieren, gräbt „Freitag der 13.“ ganz tief in der Slasher-Mottenkiste, prügelt mit abgegriffenen Klischees und Genreformeln auf den Zuschauer ein und – viel schlimmer – langweilt mit Szenerien, die schon in den Achtzigern nicht mehr originell waren."
Allein der rennende Killer ist nicht abgedroschen. (Ich weiß, ich wiederhole mich mit meinen Argumenten, aber ihr habt auch nicht viel zu sagen.) Und die Atmosphäre am Camp Crystal Lake war nie bedrohlicher als hier.

"Hübsche Bilder und flotte Musik allein, locken im Jahr 2009 keinen Horrorfan mehr hinter der Couch hervor."
Stimmt, deshalb ist der neue F13 ja jetzt schon ein Box-Office-Hit.

"Gerade von Regisseur Marcus Nispel, der mit „Texas Chainsaw Massacre“ ein stilsicheres Händchen bewies, der Vorlage treu blieb und trotzdem gekonnt den Zeitgeist jenseits der Jahrtausendwende einfing, wäre da mehr zu erwarten gewesen."
Wenn man hier "TCM" mit "F13" ersetzt, würde das auch 1:1 auf Jason zutreffen.

"Dann doch lieber ein erneutes Aufeinandertreffen mit Traumtänzer Freddy – da lacht man dann wenigstens aufgrund der Gags, nicht wegen unfreiwilliger Komik."
Ich habe bei FvsJ eher wegen der unfreiwilligen Komik oder der Überdramatisierung gelacht, oder ich habe schlichtweg geweint. Bspw: Jason war niemals der lahmarschige Killer mit dem Stalker-Gang (das war Michael Myers - aber nix gegen Halloween). Wieso wurde bei einer Fortsetzung Kane Hodder (Kane Hodder ist Jason! Außer Derek Mears spielt ihn niemand so gut wie er!) durch Ken Kirzinger ersetzt? Ach ja! Dieser beschissene David-gegen-Goliath-Effekt, weil Jason ja auch schon immer ein Riese war, der einen um 3 Köpfe übertrumpft, . -.-"
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De DingieDe Dingie16.02.2009 01:49
Also, ich kann jetzt auch mal meine Meinung zu dem Film abgeben.

Alles in allem hat der Film nicht zu 100% meine Erwartungen erfüllt, was aber eigentlich auch garnicht möglich war. Ich denke mal, das ist das Problem des heutigen Hypes.

Wenn man diesen Aspekt aber mal außer Acht lässt, so finde ich den neuen F13 eigentlich ziemlich gelungen. Das Setting stimmt, die Kills sind wieder Jason-like geworden, die Atmosphäre ist düster und bedrückend und die Prise Humor stört auch nicht (Teil 3 und besonders 6 waren ja auch mit viel Humor gespickt).

Vorallem das Tempo hat mir gut gefallen. Aufgrund der Dreiteilung des Films
(1. Prolog - Jasons Mutter gegen Alice
2. Grund für den Hauptfilm - Die erste Teenie-Gruppe
3. Hauptfilm - Die zweite Teenie-Gruppe)
gibt es genug Cannon Fodder und es wird nicht langweilig.

Während man in manchen der alten Teile stümperhaft inszeniertes und triefend langweiliges Füllmaterial geliefert kriegt und es teilweise 20 Minuten keinen Kill gibt, hagelt es anno 2009 Leichen im Minutentakt.

Man kann sich auch bezüglich des Final Girls nicht sicher sein. Ich wusste bis zur "Entscheidung" seitens Jason nicht, wer jetzt noch dran glaubt. Und aufgrund meiner Recherche weiß ich, dass ich da nicht der einzige bin.

Mal zum Thema "Berechen- und Vorhersehbar": Leute, wer sich für F13 interessiert, guckt diesen Mist seit Jahren. Natürlich kennt man sich dann auch entsprechend aus! Aber wenn wir mal ehrlich sind: Genau das wollen wir doch! Wir wollen jason-esque Kills, wir wollen diese austauschbaren Stereotypen, die nur als Cannon Fodder dienen! Deswegen gucken wir doch auch "Freitag, der 13." und nicht "Titanic" oder sowas xD

Außerdem ist dieser "Schonmal gesehen"-Faktor bei einem Reboot, der die ersten vier "Freitag"-Teile umfasst, natürlich umso ausgeprägter. Aber der Kill mit dem Pfeil, die Homage an "Deine Mutter spricht mit dir, Jason!" und das Finale, das stark an den dritten Teil angelehnt ist - das alles und noch viel mehr zeigt die Verbundenheit mit den Originalen, verbeugt sich vor ihnen und bringt optisch und thematisch Jason in die Neuzeit.

Lediglich das Ende fand ich seltsam. Aber man darf gespannt sein, was das DVD-Release hierzu beisteuert.
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Jux15.02.2009 20:10
Also mir hat er gefallen.

Bei den Freitag, der 13te Filmen ging es nie um den psychologischen Aspekt von Jason Vorhees. Es geht einfach um diese unaufhaltsame Urgewalt, der man nicht entkommen kann.

Ich hasse btw die Charakterzeichnung von Michael Myers in Halloween u. war glücklich drüber, dass die Jugendjahre oder ähnlicher Pseudo-Schwachsinn von Jason nicht beleuchtet wurden.

Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.
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tjaaa...15.02.2009 00:59
da wollte herr "o mein gott, ich bin ein dämon" mal in eine ernsten produktion mitspielen - und dann kommt sowas raus :-S

als widergutmachung bitte ein *gutes* Freddy-Remake mit Englund, kk?
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DamarnDamarn14.02.2009 20:49
Kann dem Artikel nur zustimmen... Hätte mir das Geld gerne gespart. War ein absoluter Reinfall...

Sollte man sich wenn, dann nur auf DVD anschauen.
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Valen[-Flatliner-]Valen[-Flatliner-]14.02.2009 01:30
Danke David...Auch wenn ich oft rummecker und gegenteiliger Meinung zu euch bin, bestätigst Du meine Erwartungen hier in vollem Maaße...Mein Gefühl hat mir von vorn herein gesagt, dass es wieder nur ein weiterer Aufguss der Serie ist, um auch noch den letzten Pfennig auszuquetschen...Ein weiterer DVD Film, welchen man sich ausleiht, weil man die guten FIlme schon alle gesehen hat =)
In diesem Sinne...Schönes Wochenende!
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David HainDavid Hain14.02.2009 01:25
Ich hab mich auch sehr gefreut, gerdae weil mir der "TCM"-Reboot von Nispel hervorragend gefallen hat.

Wie schon geschrieben: Wenn man "nur" nen weiteren Friday-Teil erwartet, wird man wohl nicht enttäuscht. Gemessen an den Erwartungen und Versprechungen lag dieser öde Wiederaufguss aber gehörig daneben.

Aber wie immer gilt: Alles Geschmackssache;)
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De DingieDe Dingie13.02.2009 22:02
1. Das heißt "De Dingie", nicht "The". Wir sind hier immer noch in Deutschland :P

2. Ich habe alle Teile von "Freitag der 13." gesehen, fand alle cool (außer vllt Jason X unf FvsJ, aber... na ja) und... daher bin ich mal gespannt. BTW: Auf ner F13-Seite gibt's nen Poll - run 90% der über 100 befragten haben ein "war OK" oder besser abgegeben. Also wenn Fans nicht enttäuscht werden - und es gibt teilweise Fans, die lassen nix an ihr Franchise kommen - dann muss das eigentlich was zu bedeuten haben.
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DrenalimDrenalim13.02.2009 19:16
@ The Dingie:

Sowas nennt man mehr oder weniger "Hype" und das geht immer in die Hose xD

Hab den Film auch net gesehen da ich vll 2 Filme der Serie kenne...
Wenn man die Serie immer gut fand wird der Film auch unter Fans beliebt sein schließlich isses ja wieder dat selbe in Grün^^
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LenosLenos13.02.2009 19:16
Hier werden ausschließlich niedere Triebe befriedigt, was zählt ist ein Bodycount, der sich proportional mit der Laufzeit des Films entwickelt und den Gorehound freudig aufschreien lässt.

Ah, genau das Richtige für mich! :D Obwohl mich so Sachen ala "Da hinten hat sich was bewegt, geht schon mal vor, ich seh mir das eben an" auch schon tierisch auf den Sack gehen :/

MfG
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ScooberSamScooberSam13.02.2009 18:55
the international hat ne gute kritik bekommen ;)
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De DingieDe Dingie13.02.2009 16:54
Ihr habt zwar schon oft daneben gelegen mit euren vernichtenden Kritiken (gebt ihr eigentlich jemals eine gute? ^^), aber bisher war ich jedes mal mehr oder weniger auf eurer Seite.

Diesmal hoffe ich, dass ihr euch ganz gewaltig irrt...

Ich habe den Film noch nicht gesehen, verspreche mir aber eine Menge davon. ... Mann, ich hab doch nicht ein halbes Jahr auf das heutige Datum hingefiebert, um dann enttäuscht zu werden... -.-"
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Freitag der 13.
Freitag der 13. FilmplakatRegie: Marcus NispelGenre:HorrorFilmstart: Darsteller:Amanda Righetti, Derek Mears, Danielle Panabaker, Jared Padalecki
Interessiert mich!
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