Frankenweenie - Infos

Tim Burton verfilmt seine Kurzfilm-Hommage an „Frankenstein“ aus dem Jahr 1984 neu – diesmal in Stop-Motion! Hier unternimmt der junge Victor ein kühnes Experiment, um seinen Hund Sparky aus dem Reich des Todes zurückzubringen. Doch ist er auch auf die Konsequenzen vorbereitet?

Ob man nun unbedingt ein Remake braucht? Noch dazu ein Remake des gleichen Künstlers? Vermutlich nicht, aber „Frankenweenie“ war schon in der Kurzform zauberhaft, makaber und prächtig zugleich. Diese Qualitäten wird wohl auch die Langfassung haben. Im Original leihen u.a. Winona Ryder, Martin Short und Martin Landau den Figuren ihre Stimmen.

Frankenweenie von 1984 hat einige Elemente, die Burton in späteren Filmen erneut verwendet hat. So kehrt die brennende Windmühle im späteren Film "Sleepy Hollow" zurück und auch die Figurenkonstellation von Victor und seinem Hund Sparky ist einigen vielleicht schon aus "Hochzeit mit einer Leiche" bekannt.

Lustigerweise war es ausgerechnet "Frankenweenie", den Disney für nicht familientauglich und eine Verschwendung von Ressourcen hielt, weswegen man sich damals von Tim Burton als Mitarbeiter trennte. Kaum erlangte Burton Berühmtheit, wurde der Film augenblicklich auf VHS veröffentlich - wenn auch in einer zensierten Version.

In der damaligen Version spielte Barret Oliver den Victor Frankenstein; dieser war zuvor bereits in Filmen wie "Jekyll und Hyde – Die schärfste Verwandlung aller Zeiten" und "Die unendliche Geschichte" zu sehen, drehte aber bereits 1989 seinen letzten Film ("Luxus, Sex und Lotterleben").