"Pixar auf der Höhe des computeranimierten Handwerks. Genau so geht Sequel!" - Martin Beck

Ja, ein Nummer-sicher-Film. Ja, automatisch einen Tick weniger groß, weil eine schlappe 13 Jahre ausgebrütete Fortsetzung. Und trotzdem: „Findet Dorie“ ist einfach toll, ein waschechter Pixar-Film, der die komplette Demographie der Bevölkerung anspricht und am Ende alle gleich beseelt aus dem Kino entlässt. Auf der einen Seite der majestätische Ozean, kinetische Actionszenen und wunderschöne Bilder, die einen in ihrer Detailverliebtheit geradezu anspringen, und auf der anderen Seite dann intime Emotionen, Hoffnung, Freundschaft, Liebe und natürlich der ewige Traum von der Überwindung physischer Grenzen. Selbst wenn es hier um Fische geht, im Grunde qualmt es bei „Findet Dorie“ nur so vor bewegender Menschlichkeit.

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Einfach mal abtauchen, im wahrsten Sinne des Wortes, und in Begleitung von drolligen bis sympathischen Figuren einen nach allen Regeln der Kunst umgarnenden Tagtraum erleben. In einem Sommer, der einen glauben lässt, dass die Sequel-/ Prequel-/ Reboot-/ Remake-Hölle Hollywoods nur noch Zuschauer verachtende Abrissbirnen hervorbringen kann, erscheint „Findet Dorie“ wie ein kleine, grüne Unterwasser-Oase. Krampfhaft schönreden, à la „Ich war mit vier Freunden drin, alle fanden's gut“, muss man hier gar nichts. „Findet Dorie“ kann auch ohne viel Worte bestehen und darf guten Gewissens als neuer Pixar-Klassiker bezeichnet werden. Was für ein wunderschöner Film!

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