Glaub man an die Wiedergeburt, mag einem der Tod als gar nicht so schlimm erscheinen. Man muss halt nur drauf Acht geben, dass man ein würdevolles und ehrliches Leben führt, um nicht als Vollkorntoast wiedergeboren zu werden. Doch allem Glauben zum Trotz: Der Tod ist für jeden etwas Unheimliches, wenn auch gleichsam Unausweichliches. Und glaubt man dem „Final Destination“- Franchise, hat der Tod einen Plan, den man höchstens zeitlich verzögern, aber niemals außer Kraft setzen kann.

Alle Final Destination –Teile beginnen mehr oder weniger gleich: jemand sieht in einer Vision den Plan des Todes. Die Geschehnisse sind effektreich in Szene gesetzt und sorgen so für einen nervenaufreibenden Filmeinstieg. So überrascht es nicht, dass auch der vierte Teil diesem Konzept treu bleibt.

Der Tod hat sich für seine Opfer wieder einige Fallen ausgedacht.

„Final Destination 4: Death Trip 3D“ beginnt auf einer Nascar-Rennstrecke. Einer der Zuschauer, Nick, gespielt von Bobby Campo, durchlebt in einer Vision des Schreckens einen schrecklichen und folgenschweren Unfall, bei dem einer der Wagen als ein tödliches Geschoss durch die Menschen beladende Zuschauertribüne fegt und dutzende Menschen in den Tod reißt. Um diese Vision nicht real werden zu lassen, setzt Nick alles daran, die Menschen zu warnen, um sie vor einem schrecklichen Tod zu bewahren. Einigen kann er so das Leben retten, allerdings für einen hohen Preis. Fortan können sie sich in keiner Situation mehr sicher fühlen, denn: Der Tod wird sie wieder einholen und seinen Plan letztendlich doch durchsetzen.

Für Liebhaber des zweiten Teils der Franchise könnte Teil vier besonders interessant sein. Umgarnt von aufstrebenden Assistenten sitzt nämlich Regisseur David R. Ellis auf dem Regiestuhl und schaut durch die Kamera. Kennern der Franchise dürfte der Name in den Ohren klingeln - David R. Ellis war bereits der Regisseur von Teil zwei. Auch der Drehbuchautor Eric Bress hat an der ersten Fortsetzung als Co-Autor mitgewirkt. Die Todgeweihten werden jedoch von Jungschauspielern wie Shantel Vansanten, Krista Allen und Nick Zano verkörpert.

Teil vier versucht mit der 3D-Technik eine ganz besondere Atmosphäre zu erzeugen.

Ganz an den aufstrebenden Trend haltend, wird „Final Destination 4“ mit einer High Definition 3D Technologie aufgenommen und sollte so für einige Extraschocker sorgen und den Film für das Publikum noch packender gestalten können. Das die 3D-Technik einen Film in ganze neue „Dimensionen“ heben kann, konnten wir bereits mit „My Bloody Valentine 3D“ feststellen. Das Genre ist aber auch einfach prädestiniert dafür.

Ob sich die 3D-Technik bewähren kann und das alte Konzept noch immer zieht, wird sich am 03. September 2009 zeigen, denn dann kommt Warner Bros. „Final Destination 4: Death Trip 3D“ auf die deutschen Kinoleinwände.

Um schon vorab einen kleinen Eindruck zu bekommen, könnt ihr euch den Clip anschauen, der euch Behind the scenes schon ein paar bewegte Bilder aus dem Streifen zeigt und nochmal die Franchise anreißt. Viel Spaß dabei.

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