Vergangenes Wochenende stellte sich die Games-Redaktion der denkbar undenkbaren Aufgabe, die besten Spiele-Soundtracks aller Zeiten zu küren - und zwar verteilt auf sieben extrem knapp bemessene Plätze. Keine leichte Aufgabe, die aber trotzdem viel Spaß gemacht hat. "Wenn die Spaß haben, wollen wir das auch!", raunte es da bereits neidisch durch die Kino-Redaktion. Logisch, dass die Popcorn-Profis da nicht tatenlos zusehen.
Auch hier war die Entscheidung nicht leicht: Peer hätte am liebsten siebzehn Soundtracks ausgewählt, Rajko würde Großmeister Danny Elfman eigentlich zu gern auf alle sieben Plätze wählen und David hat seine Liste ungefähr zwölf Mal umgeschrieben. Trotzdem ist sie fertig - unsere Hitliste der besten Film-Soundtracks.
Ihr wisst es besser als unsere Redakteure? Dann macht mit beim Voting und wählt den bestem Film-Soundtrack aller Zeiten!
Wähl die beste Filmmusik



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Rajkos Lieblinge: Danny Elfman und John Williams
Platz 1: Edward mit den Scherenhänden (Danny Elfman)
Lieblingsfilm und Lieblingsmusik gehen hier ausnahmsweise Hand in Hand. Keinen Score habe ich öfter gehört, keinen verehre ich mehr. Inspiriert von osteuropäischen Traditionsklängen trifft Elfman mit seiner Musik zu Burtons Suburbia-Märchen genau dessen emotionales Zentrum, verleiht ihm Größe und eine tragische Dimension. Ein Soundtrack, mindestens so bekannt ist wie sein Film, und wohl nicht zufällig auch Elfmans persönlicher Liebling unter seinen Arbeiten.
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Platz 2: Star Wars: Die Rückkehr der Jedi-Ritter (John Williams)
Unter den drei Scores der ersten „Star Wars”-Trilogie ist das sicherlich der vergleichsweise unbedeutendste. Episode V lag durch seinen unsterblichen „Imperial March“ und „Yoda’s Theme“ sogar nahezu auf Augenhöhe mit der bahnbrechenden Musik des ersten Films. Aber: Auf dem Soundtrack zu Episode VI gibt es einen Track namens „Battle of Endor II“ (zu hören während des finalen Kampfes) – und der enthält schlicht das Größte, was Williams jemals geschrieben hat!
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Platz 3: Batmans Rückkehr (Danny Elfman)
Mit seiner Musik zu Tim Burtons erstem „Batman” hat der einstige Rockmusiker Danny Elfman gute Vorarbeit geleistet, in der Fortsetzung übertrifft er diese jedoch um ein Vielfaches. Seine epischen Orchesterklänge brechen mit Wucht und Dynamik in die Bilder des Films ein, zwingen sie in die Aura einer gigantischen Oper und schaffen eine unauflösbare Verbindung zwischen Film und Musik. Eine Komposition, die an Komplexität im Comicgenre bis heute unerreicht blieb.
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Platz 4: Meine teuflischen Nachbarn (Jerry Goldsmith)
Meine liebste Filmmusik aus Goldsmiths langjähriger Kooperation mit Regisseur Joe Dante. Ungemein verspielt, vielseitig und augenzwinkernd zitiert sich der Score durch das Schaffenswerk seines Komponisten und verschiedenste Genres. Zudem eine wunderbare Mischung aus klassischer Orchestrierung und 80er-Jahre-typischen Synthieklängen. Der Film selbst ist natürlich auch eine Wucht.
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Platz 5: Vertigo – Aus dem Reich der Toten (Bernard Herrmann)
Nach „Psycho“ der wohl berühmteste Herrmann-Score zu einem Hitchcock-Film. Ein Musterbeispiel für das komplexe Zusammenspiel von Bild und Musik, Herrmanns elektrisierende, Schwindel erregende Partitur schafft nicht nur eine Verbindung zur Geschichte, sondern nimmt diese gar selbst in die Hand. Eines der eindrucksvollsten Beispiele dafür, was Filmmusik einmal leisten konnte.
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Platz 6: The Rocky Horror Picture Show (Richard O’Brien)
Die Musik zum Kinofilm, die natürlich eigentlich schon für das Musical geschrieben wurde. Ein Klassiker, der gewiss nicht nur in meinem CD-Player immer und immer wieder auf Dauerrotation läuft. Musikalisch vielfältig und unberechenbar, textlich anzüglich und queer, angereichert mit unerschöpflichen Verweisen auf die Film- und Popkultur. Der einzig wahre Vorläufer der Postmoderne.
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Platz 7: Ratatouille (Michael Giacchino)
Nicht unbedingt eine meiner Lieblingsmusiken, aber zumindest eine der eindrucksvollsten der letzten Jahre. Giacchino, der auch viel fürs Fernsehen arbeitet, gehört nämlich zu den wenigen gegenwärtigen Filmkomponisten, die um eine eigene Signatur bemüht sind. Seine Musik zu den Pixar-Filmen und insbesondere „Ratatouille“ ist vor allem eine große Verbeugung vor Henry Mancini, dessen eigenwilligem Sound er auf hohem und auch frechem Niveau Tribut zollt.
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Abschließender Satz: Leider ist die Filmmusik mittlerweile tot.

























was bin ich froh das ich nicht der einzige Westmensch bin der dem die Soundtracks aus Hong Kong und Japan immer noch um einiges lieber sind als dieses immer gleiche Geduddele in den Hollywoodfilmen (Siehe Jerry Bruckheimer Produktionen der letzten 20 Jahre im Prinzip ein Song nur anders Intoniert) dagegen kann ich mit manchen openings und Endings Asiatischer produktionen können poppig sein oder auch wunderbar entspannend wie du es bewiesen hast ^^
Conan ist natürlich Hammer! Robin Hood empfinde ich ebenfalls als Highlight. Von Hans Zimmer hätte ich persönlich Black Hawk Down aufgenommen und von LOR "the two Towers" ebenfalls. Außerdem so rudimentäre Sounds wie "Jaws" oder "Halloween" wären ebenfalls nicht zu verachten gewesen.
@ Martin Beck - JA, "The last Unicorn" rules! Blasphemie; dieses leicht homoerotischen Soundtracks. ;)
Das sind persönliche Bestenlisten, da kann man doch gar nichts vergessen. Und, äh, "The last unicorn": jetzt echt?!?
Top Soundtrack, der fehlt irgendwie auch wenn er nicht so "episch" klingt wie fast alle anderen hier :D
was ich hier auch gern gesehen hätte:
Crimson Tide von hans zimmer, layer cake(drive to the boatyard) Ilan eshkeri und Thomas Newmann
mit American beauty.
schade schade das bergersen und phoenix nur trailer machen ;D
Ich persönlich steh ja mehr auf Craig Armstrong, Globus, E.S. Posthumus, Clint Mansell .... etc.
Waren trotzdem ein paar nette Sachen dabei, die mir gefallen haben. (Ich liebe Star Wars!)
Und ja, bei Gladiator stimme ich absolut zu Silence.
Mich hat nur gewundert, dass "Gladiator" und "Platoon" gar nicht vor kamen. Sind aber schöne Soundtracks dabei von denen ich vorher noch gar nichts gehört habe.
Interessante Listen, Leute. Ein paar wirkliche Schmankerl dabei.