Die unausgesprochene Frage, die im Raum steht, ist natürlich die: Merkt man „Fast & Furious 7“ an, dass Paul Walker während der Dreharbeiten verstorben ist? Die Antwort kurz und knapp: Nein. Mit Hilfe von unbenutztem Material früherer Filme, Doubles und dem Einsatz des Computers wird seine Geschichte nahtlos erzählt.

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Es ist im Grunde auch die Geschichte von Bryan, die den Film ausmacht. Denn er ist es, der die größte Wandlung erfährt. Er stürzt sich in das Abenteuer, das seine Freunde bislang meiden: ein normales Leben.

Wäre Paul Walker nicht bei dem tragischen Auto-Unfall verstorben, wäre er sicher auch in einem weiteren Film der Reihe dabei gewesen. Bryan wäre nie zur Ruhe gekommen, hier bekommt er jedoch das Happy End, das Walker nicht vergönnt gewesen ist.

Fast and Furious 7 - Rasanter Abschied mit Geballer

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Der Film kommt am 01.04.2015 in die deutschen Kinos.
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Deckard Shaw (Jason Statham) will Rache für seinen Bruder. Darum hat er es auf Dom Toretto (Vin Diesel) und seine Familie abgesehen. Zuerst erwischt es Hobbs (Dwayne Johnson), der immerhin nur im Krankenhaus landet, danach ist Han dran, der in Tokio getötet wird. Und schließlich wird Bryans (Paul Walker) Haus in die Luft gesprengt.

Da ist allen klar: Deckard Shaw muss zur Strecke gebracht werden. Aber der Elite-Kämpfer ist Dom und seinen Freunden immer einen Schritt voraus. Darum brauchen sie die Hilfe von Hobbs‘ Kumpel Mr. Nobody (Kurt Russell), der das ideale Werkzeug hat, mit dem sich Shaw aufspüren lässt. Oder anders gesagt: Er weiß, wo es ist. Doch um da ranzukommen, müssen Dom und Co. sich in ein waghalsiges Abenteuer am Kaukasus stürzen.

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Heiße Karren und schöne Frauen. Was will man mehr?
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Action-Overkill

Natürlich sind die „Fast & Furious“-Filme total überzogen, für diesen hier gilt das sogar noch mehr als für die Vorgänger. Was Dom und Co. hier überstehen, das würde sogar die meisten Superhelden fällen. Aber egal, wie übel ein Wagen aussieht, mehr als einen Kratzer gibt es nicht, wenn man aussteigt.

Action auf der Überholspur. Total überzogen, aber gut anzusehen. Am Ende wird das Ganze gar richtig emotional.Fazit lesen

Und gebrochene Knochen heilen so schnell, dass man den Gips durch Anspannen des Bizeps zerbröseln lassen kann.

Das ist natürlich völlig irreal und absolut überbordend, aber mit den Regeln von Logik und Realismus kann man einem Film wie diesem eigentlich nicht begegnen. Das muss man hinnehmen, so wie auch die teils albernen Dialoge und den Umstand, dass trotz allem Chaos und jedweder fehlender Interaktion immer jede Figur genau weiß, wo alle anderen sind und was gerade notwendig ist, um einem Kumpel doch noch das Leben retten zu können.

Auch schön: Dass Hobbs in seinem Krankenhauszimmer gleich eine komplette Kampfmontur inklusive Knarre herumliegen hat. Es ist halt praktisch, immer vorbereitet zu sein!

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Zeit für das Finale.
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Der Abschied

Am Ende des Films wurde einiges geändert. Auch und gerade, weil Dom Torettos letzte Worte nun nicht nur von Vin Diesel dargeboten werden, sie gelten für den Schauspieler ebenso sehr wie für seine Rolle. Im Grunde sogar mehr. In den letzten Minuten von „Fast & Furious 7“ wird es immens emotional.

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Man erlebt mit, wie ein Freund sich von seinem Weggefährten verabschiedet. Das hat eine traurige Note, die den Film aber auch über seine Vorgänger erhebt. „Fast & Furious 7“ ist vor allem ein Denkmal für Paul Walker, dessen Entwicklung im Verlauf von sechs Filmen noch einmal kurz gezeigt wird, bevor es ein letztes, sehr entspanntes Rennen zwischen Brüdern gibt.