Im Grunde wurde bereits alles gesagt, was es zu Josh Trank und 20th Century Fox' Riesenflop Fantastic Four zu sagen gibt. Doch nun meldete sich auch Doctor Doom-Darsteller Toby Kebbell zu Wort und schilderte, wie sich Flops wie Fantastic Four auf seine Karriere auswirken.

Fantastic Four - Toby Kebbell: Schlechte Filme gefährden deine Karriere

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Toby Kebbell kann die Fans verstehen
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20th Century Fox' Fantastic Four ist einer der größten Flops des Jahres und verursachte dem Studio einen Verlust um die 100 Millionen Dollar. Zwar ist der Film von Regisseur Josh Trank damit nicht der größte Flop des Jahres, dieser unrühmliche Titel wird Joe Wrights Pan zuteil, doch dank Tranks offen ausgetragenen Streit mit 20th Century Fox ist Fantastic Four der Flop, dem die meiste Aufmerksamkeit gewidmet wurde. Doch auch inhaltlich hat der Film nicht gestimmt. Kritiker favorisieren selbst die Bernd Eichinger-produzierten Vorgänger, die bereits als Durchschnitt gelten. Doch am meisten wurden die Fans enttäuscht, die hofften, endlich eine gute Umsetzung der Fantastic Four zu erhalten.

In einem Interview teilte Doctor Doom-Darsteller Toby Kebbell mit, dass er die Fans durchaus verstehen könne, auch wenn deren Reaktion ihn zunächst enttäuscht habe. "Die Fans haben recht", so Kebbell. "Die Fans wollen, was sie sehen wollen. Und wenn man sie enttäuscht, lassen sie es dich wissen. Und ich begrüße es als Darsteller. Mein Job ist es, so gut wie möglich zu schauspielern und hoffe dabei, die richtigen Anweisungen zu erhalten. Ich hatte das Gefühl, dass ich sie hier bekam. Ich dachte, der Film geht in die richtige Richtung. Es stellte sich heraus, dass die Fans anderer Meinung waren. Daher ist die Reaktion ehrlich und ich begrüße Ehrlichkeit."

Ob er bei daraus wenigstens etwas gelernt habe? "Wenn ich sehe, dass etwas nicht stimmt, dann sage ich es sofort. Ich denke, das ist wichtig. Als Schauspieler ist man sich darüber bewusst, dass deine Karriere mit jedem Job auf dem Spiel steht, ganz besonders bei diesen großen Produktionen. Ich erhalte vier Drehbücher pro Woche. Ein Film wie dieser kommt heraus und wenn er nicht erfolgreich ist, fällt die Zahl der Drehbücher auf Null. Also wirkt es sich auf meine Karriere aus. Ich denke daher, dass es absolut wichtig ist, dass man Probleme am Set sofort anspricht und löst. Und die Zusammenarbeit ist ebenfalls wichtig. Ich will damit nicht sagen, dass es am Set keine Zusammenarbeit gab, aber ja, Zusammenarbeit ist wichtig."

Kebbell selbst hat der Flop offenbar nicht allzu sehr geschadet, denn er spielt demnächst in den Großproduktionen Ben-Hur, Warcraft und Kong: Skull Island mit.

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