Laut Drehbuchautor Simon Kinberg unterscheidet sich das Reboot von Fantastic Four entscheidend von den anderen Filmen. Also nicht nur in der Besetzung der Charaktere. Dennoch habe man laut Darsteller Miles Teller die Charaktere des Films respektiert.

Fantastic Four - Reboot unterscheidet sich von den Eichinger-Produktionen, zollt den Charakteren Respekt

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Das Team der alten Verfilmung von 2005 und 2007
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Das Reboot von Fantastic Four steht unter keinem guten Stern. Erst gab es einen Aufruhr unter Fans, als feststand, dass Johnny Storm / The Human Torch von Michael B. Jordan, einem Schwarzen gespielt werden soll, dann gab es Gerüchte um den Rausschmiss von Regisseur Josh Trank mitsamt des gesamten Casts.

Zumindest die Gerüchte um den Rausschmiss konnten dementiert werden, sonst hätte Schauspieler Miles Teller, der Reed Richards / Mr. Fantastic spielen wird, gar nicht mehr die Gelegenheit gehabt, sich zum Reboot zu äußern. Trotz der Empörung ob der Besetzung Johnny Storms ist Teller zuversichtlich, dass man die Charaktere des Comics den nötigen Respekt gezollt habe.

"Ich will, dass die Fans wissen, dass wir diese Charakter, die wir spielen, wirklich respektiert haben", so Teller zu Entertainment Tonight. "Wir respektieren die Geschichte und das Material, das wir nutzen, und Josh Trank hat eine sehr klare Vorstellung. Das ist seine düstere, geerdete, ehrliche Interpretation von Menschen mit Kräften."

Indes teilte Drehbuchautor Simon Kinberg in einem Interview mit Comicbook mit, dass sich das Reboot von den beiden Bernd Eichinger Produktionen unterscheiden wird. Davon wird sich das Publikum allerdings noch nicht allzu bald selbst überzeugen können, denn auch Kinberg wisse nicht, wann es erstes Material zu sehen geben wird.

"Wir fügen grad alles zusammen, und eines der wichtigsten Dinge, ist dieser unterschiedliche Ton und die Stimmung, die sich von den anderen Filmen unterscheiden, da Fantastic Four auch ein Reboot ist", so Kinberg. "Wir wollen sicherstellen, dass das erste Material, dass wir freigeben, die Stimme des Films einfängt, und dass es nicht durch das Fehlen von visuellen Effekten oder dergleichen gefährdet wird."

Zwar wisse er selbst nicht, wann man das erste Material zu sehen bekommt, aber Kinberg habe das gesamte Material, dass sie zu Fantastic Four gedreht haben, selbst bereits gesehen. Er sei auch so gut wie den gesamten Dreh über am Set gewesen.

"Ich denke, es unterscheidet sich sehr von anderen Superhelden-Streifen. Es ist ein sehr emotionaler, charakter-bezogener und geerdeter Streifen, auf den sich die Leute freuen dürfen."

Das Reboot von Fantastic Four erscheint am 18. Juni 2015 in den Kinos. Das Sequel ist ebenfalls bereits fest eingeplant und soll 2017 in die Kinos kommen.