Nicolas Cage und Jerry Bruckheimer, das sollte schon genügen. Zum nunmehr siebten Mal klotzt und kleckert sich die erfolgsverwöhnte Gewinnerkombi nach Lust und Laune durch ein Sommerspektakel – wie zuvor bereits mit schnittigen Karren, sprechenden Meerschweinchen oder geheimen Schätzen und Tempelrittern. Und jetzt wird’s gar mystisch und sagenumwoben, denn Cage gibt einen weisen Zaubermeister aus Merlins Schule, der im Kampf gegen dunkle Mächte seinen lang gesuchten pubertären Zauberlehrling findet.
Klingt doof, ist auch doof: Disneys „Duell der Magier“, der erste kolossale Flop im Cage/Bruckheimer-Output, fügt sich nahtlos den vielen anderen öden Blockbustern im tristen Kinosommer 2010.
Dabei lässt sich aus Goethes Ballade vom Zauberlehrling, von der sich dieser Film offenbar inspiriert fühlte (Originaltitel: „The Sorcerer's Apprentice“), zweifellos eine schöne Kinogeschichte ableiten. Walt Disney selbst hat den Stoff u.a. 1940 zu einem der größten Klassiker des Studios verarbeitet, in einer Episode von „Fantasia“ kämpfte Micky Maus als Zauberlehrling gegen Besen und Wasser.
Goethes "Zauberlehrling" im Jetzt und Hier.Rund 70 Jahre später hat sich an diesem Motiv nicht viel verändert. Im „Duell der Magier“ nun versucht Jay Baruchel mit aller (CGI-)Kraft seine magischen Fähigkeiten gegen Eimer und Wischmob unter Kontrolle zu bringen. Aber es bleibt ein bloßes Zitat.
Baruchel soll hier die jungen Zuschauer ziehen. Er spielt die Sorte liebenswerten Loser, die das Kino mittlerweile zuhauf hervorbringt. Einen Nerd, der zum Helden reift, der eigentlich schon immer auserwählt und zu Größerem berufen war. Man weiß gar nicht mehr, wann genau das zur reinen Masche verkam (etwa mit Sam Raimis „Spider-Man“?), aber sympathisch angelegte Trottel, die die Welt retten sollen, sind wohl mittlerweile eine feste Konstante im Mainstream-Kino. Mindestens so sehr, wie ihre Sidekicks auf die Rolle des weisen Beschützers und Ratgebers reduziert werden. Aber auch das bekommt Cage natürlich hin, er hält den Sprüche klopfenden Geek im Zaum. Wer ist noch mal Jay Baruchel?
Effekte statt Handlung: "Duell der Magier" stellt den Budenzauber in den Vordergrund.Die Story des Films darf nicht mehr als eine Vorlage für unzählige verspielte Attraktionen sein. Der Magier Balthazar Blake (Cage) kämpft im heutigen New York gegen seinen jahrhundertlangen Widersacher Maxim Horvath (Alfred Molina). Ein Kräftemessen voller Tricks und Budenzauber, in das der Student Dave (Baruchel) eher zufällig hineingeraten ist. Weniger zufällig hingegen entpuppt er sich als Zauberlehrling, der die dunklen Mächte für immer besiegen kann, obwohl der Außenseiter lieber mehr Energie in die Eroberung seiner einstigen Mitschülerin steckt. Ein Plot nach Formel, für alle was dabei. Family-Entertainment.
Regie: Jon TurteltaubGenre:FantasyFilmstart: Darsteller:Nicolas Cage, Monica Bellucci, Teresa Palmer, Alfred Molina, Jay Baruchel
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Kann man reingehen, wobei ich SALT und Inception schon eine Klasse besser fand.
Aber der kommt wieder hoch, ganz sicher. Talent kann ihm niemand absprechen. Dazu muss man dann schon blind und ahnungslos sein. ^^
Filme die ich mit ihm gut finde:
Kiss of Death
The Rock
Con Air
Spiel auf Zeit
8mm
Lord of War
Face Off
Kick Ass
Nur noch 60 Sekunden
Das Vermächtnis der Tempelritter
Das Vermächtnis des geheimen Buches
Bad Lieutenant
FaceOff und The Rock sind super Filme, die ohne ihn sicher nicht so toll gewesen wären.
Er ist halt ein Charakterschauspieler :D zu ihm passen nicht viele Rollen, aber die, die er spielt, spielt er gut, basta.
@Dash geschmack ist relativ und verschieden, noch nix davon gehört??
ah nee Moment es gab einen guten Film mit ihm: Kick Ass! :) da war er geil :D .. und ganz früher "Arizona Junior".. der war auch cool.. dazwischen war alles was ich von ihm gesehen hab bescheiden...
bankok dangerous gehört aber sicher nicht dazu hehehe
Und Bangkok Dangerous ist auch ein richtig guter mit NC.
Ich glaube viele die den Scheisse finden haben gerade mal 2 Filme mit ihm gesehn und dann halt die schlechten :D
UND in Kickass war er auch gut!
The Rock
Con Air
Nur noch 60 Sekunden
Tricks
Das sind vier gute Filme mit Nicolas Cage die mir spontan einfallen und die mir alle gefallen haben. :)
tsetsetse
War schon erschrocken, dass ihr expendables so gut bewertet habt :)
War schon erschrocken, dass ihr expendables so gut bewertet habt :)
Cage hat leider in seinen letzten filmen nur noch doof gespielt, aber wenn ich einen DVD-abend mit dem titel "cage kann es eigentlich doch, zumindest früher" machen müßte, dann wären die filme: face/off, nur noch 60sec., the rock, stadt der engel und weatherman...
Wirklich schlecht sind für mich nur ganz große Schauspieler.
Bei denen sehe ich immer den Schauspieler vor mir, nie die verkörperte Figur.
In Inception zB habe ich immer nur Leonardo DiCaprio im Sinn gehabt, nie die Figur selbst.
Einzig Johnny Depp geht, der spielt so durchgeknallte Rollen. Da ist es egal.
Das Abel-Ferrara-Original von BL ist ein ganz anderer Film, Herzogs Version ist eine Komödie - und Cage trägt seinen entsprechend komischen Teil dazu bei.
Ich sage nur: WICKER MAN (Remake) - "Ah, the bees, my eyes, not my eyes". Muss man gesehen haben.
Unter "Hervorragenden Schauspielern" verstehe ich etwas anderes z.B Johnny Depp oder Kevin Spacey.
Nicolas Cage ist bestenfalls B-Movie-Darsteller.
Und was BAD LIEUTENANT betrifft:
Schon mal das Orginal mit Harvey Keitel gesehn?
Im Gegensatz zu NC ein guter Schauspieler...
Stimmt, das ist ein Michael Bay Film ;)
Schade, der Trailer sah ja vielversprechend aus, aber irgendwie ist diesen Sommer der Wurm drinnen o_O
Hoffentlich wird Expandables gut ;D
300 hat doch gezeigt, wie man das richtig macht.
Den schaut auch keine Sau wegen der Handlung, aber dieser absolut geniale Stil!
Das würde ja mit Zauberei auch funktionieren, nur benötigt eben das auch seinen eigenen Stil.
Etwas düsterer, mehr archaische Männlichkeit (Gestaltwandler beispielsweise) und eine texanische Erzählerstimme.
Sogar Transformers wurde verschissen durch die 2 Stunden Colleg-Kapitel.
Wer sieht sich den Transformers wegen der Handlung oder den Charakteren an? oO