"Klassische Dragonball-Z-Actionkost zur kurzweiligen Berieselung, dessen einziger Schauwert aus einigen wenigen Kämpfen besteht." - Huy Vu

Wie bei so vielen Sachen zieht das Alter nicht unmerklich an einem vorbei und das gilt sowohl für ein ganzes Franchise als auch für einzelne Bösewichte. Freezer ist nicht weniger überheblich, grausam und arrogant als er in der Serie gewesen ist, büßt dennoch viel von seiner einstigen bedrohlichen Ausstrahlung ein. Das mag daran liegen, dass er bis auf eine einzige Szene, in der er die Ausmaße seiner neu errungenen Stärke demonstriert, keinen wirklich großen Schaden anrichtet. Vielleicht liegt es auch am nach wie vor zurückgeschraubten Gewaltanteil, der bereits „DragonBall Z: Kampf der Götter“ im Vergleich zur Z-Serie etwas handzahm hat aussehen lassen. Dadurch muss die Action selbst nicht schlechter sein, aber sie ist deutlich auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten.

Dragonball Z: Resurrection F - Deutscher Trailer

Zu „Dragonball Z“ gehört natürlich noch mehr und all das hat der neue Film an sich genug: gewohnte fäkale Gags und Slapstick-Humor, nie enden wollende Aneinanderreihungen von Angriffstechniken gefolgt von destruktiven Over-the-top-Momenten und absurde Kraftvergleiche. Es mag nicht mehr so blutig zur Sache gehen wie früher, aber es ist auch eine gewisse junggebliebene Naivität, die ich mit den Charakteren und der Geschichte verbinde. Genau diese wurde nach all den Jahren noch bewahrt.

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