Mit Dragonball Evolution hatte die Animeverfilmung ihren absoluten vierfachen Super-Saiyajin-mäßigen Tiefstpunkt erreicht. Sieben Jahre nach dem Turboflop hat sich Drehbuchautor Ben Ramsey dazu durchgerungen, sich bei den Fans der Animeserie zu entschuldigen.

Dragonball Evolution - Besser spät als nie: Drehbuchautor entschuldigt sich für den "kompletten Müll"

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Innerlich fragen sich die Darsteller, in welchen unglaublichen Dreck sie da hineingeraten sind
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Wenn ein Film nur als eine Art Lückenfüller grünes Licht erhielt und das gesamte Team die Mangavorlage erst noch lesen musste, während der Drehbuchautor nur die klassischen Dollarzeichen sah, hätte einem bereits schwanen müssen, dass hier nicht mit einer originalgetreuen Verfilmung und vor allem nicht mit einem leidenschaftlichen Film zu rechnen war.

Das Ergebnis floppte massiv mit lediglich 57 Millionen Dollar an weltweitem Einspiel - zu Recht, denn was Regisseur James Wong (Final Destination) mit Dragonball Evolution vorlegte, beleidigte nicht nur den geschockten Akira Toriyama, sondern auch die Fans, die ihren geliebten Anime / Manga vergewaltigt sahen.

"Ich wusste, dass dieser Tag kommen würde"

Entschuldigt hat sich niemand für diesen Mist - bis heute. Im Rahmen eines geplanten Buches über Dragonball Evolution entschuldigte sich Drehbuchautor Ben Ramsey bei den Fans:

"Ich wusste, dass dieser Tag kommen würde", so Ramsey. "Dragonball Evolution markierte einen sehr schmerzlichen kreativen Punkt in meinem Leben. Meinen Namen auf etwas zu sehen, das weltweit so sehr geschmäht wird, ist bitter. Hass-Nachrichten von überall auf der Welt zu erhalten, bricht mir das Herz. Ich habe Jahre damit verbracht, den Anschuldigungen zu entfliehen, aber am Ende des Tages fällt alles auf das geschriebene Wort auf den Seiten zurück und ich muss die volle Verantwortung für das übernehmen, was so viele Fans auf der Welt enttäuscht hat. Ich habe mein Bestes gegeben, aber am Ende habe ich den Dragonball fallengelassen."

Das Problem, das er heute sieht, sei der gewesen, dass er nur des Geldes wegen in das Projekt eingestiegen sei, und nicht etwa als Fan.

"Ich habe gelernt, dass wenn man sich in ein kreatives Unterfangen gänzlich ohne Leidenschaft stürzt, das Ergebnis am Ende mehr als sub-optimal ausfällt - und manchmal mit vollkommenem Dreck. Ich gebe niemanden die Schuld an Dragonball Evolution, außer mir selbst. Als Fanboy anderer Serien weiß ich, wie es ist, wenn man von etwas enttäuscht wird, das man so sehr liebt und auf das man sich freut."

Wer von euch war damals im Kino und hat noch während des Films in den Sitz gebissen vor Fassungslosigkeit?

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