Peter OsteriedGerade auf DVD und Blu-ray erschienen, ist „Dragon Age: Dawn of the Seeker“, ein Animationsfilm, an dem auch das Entwicklerstudio Bioware beteiligt ist. In manchen Ländern kam dieser Spin-off zum zweiten Spiel schon 2012 auf den Markt, allzu lange musste man aber auch hierzulande nicht auf den Release warten.
Actionreicher Fantasy-Film mit schöner Optik, aber vorhersehbarer Geschichte und Inkonsistenzen mit der etablierten Dragon-Age-Mythologie.FazitDer computeranimierte Film, der teilweise klassischen Zeichentrick imitiert – bei den Gesichtern –, hat eine passable, aber wenig originelle Fantasy-Geschichte zu bieten. Aber: Fans der Spiele dürften abseits der Action wegen den Inkonsistenzen zum bereits etablierten „Dragon Age“-Universum wenig erfreut sein.
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Ein junges Mädchen ist von den Blutmagiern entführt worden. Von den Suchern wird das Kind befreit, doch Byron ist überzeugt, dass das Mädchen Avexis in Gefahr und innerhalb der Kirche eine Verschwörung am Werk ist. Darum nimmt er sich des Mädchens an, wobei er von der Sucherin Cassandra begleitet wird. Doch bevor die zwei das Mädchen an einen sicheren Ort bringen können, werden sie von Blutmagiern angegriffen. Byron stirbt und das Mädchen wird abermals entführt.
Die Kirche und die Templer glauben nun, dass die Sucher Byron und Cassandra sie verraten haben. Man schickt Leute aus, sie gefangen zu nehmen. Derweil suchen Cassandra und Regalyan, an den Byron das Mädchen übergeben wollte, da es bei ihm sicher gewesen wäre, nach dem Kind und finden heraus, wofür die Blutmagier es überhaupt brauchen. Avexis besitzt die Fähigkeit, Drachen zu kontrollieren – eine Fertigkeit, die die Blutmagier nutzen wollen, um die Herrschaft an sich zu reißen.
Drachen gibt's, aber wie in den Spielen halten sie sich sehr zurück.Das größte Problem des Films ist, dass die Blutmagier, die in den Erzählungen als besonders mächtig und dementsprechend gefährlich dargestellt werden, in der Praxis eigentlich ziemlich lahme Gegner sind. Denn von ihrer Magie, die sie laut Templern so gefährlich macht, ist hier nicht viel zu sehen. Tatsächlich stehen die Blutmagier meist herum, nutzen keinerlei Magie und werden von ihren Gegnern zuhauf niedergemacht.
Während sie in den Spielen wahrlich mächtig und dementsprechend gefährlich sind, funktionieren sie im Film nicht – und das weder für Spieler noch für „Zivilisten“, die einfach nur einen Fantasy-Film sehen wollen. Erstere wissen es besser und Letztere wundern sich, was das ganze „Die Blutmagier sind so gefährlich“-Gedöns eigentlich soll.
Wo die Geschichte nur wenig hat, mit dem sich punkten lässt, ist es in Sachen Action gänzlich anders. Die Kampfchoreographie ist ansprechend und höchst dynamisch, wobei einige Bewegungsmomente sehr authentisch wirken, gerade so, als sähe man echte Menschen vor sich. Bei den zahlreichen Kämpfen mit allerhand unterschiedlichen Gegnern gibt es reichlich Abwechslung, so dass Wiederholung nicht vor- und Langeweile erst gar nicht aufkommt.
Dafür gibt's eine Menge Blut - genau wie in den Spielen.Die Animation der Gesichter ist dank des Zeichentricklooks nicht nur optisch interessant, sondern strahlt auch Charme aus. Die Mimik ist nicht so prägnant wie bei echten Schauspielern, aber erkennbar vorhanden. Dazu kommt im Deutschen eine hochwertige Synchronisation, bei der namhafte Schauspieler zu hören sind, beispielsweise Klaus-Dieter Klebsch (Hugh Laurie in „Dr. House“) oder Karin Buchholz (Sigourney Weaver).
Gemäß der Hintergrundgeschichte aus den Spielen sind Drachen – trotz des Titels „Dragon Age“ – Wesen, die man nur selten sieht. Im Film gibt es davon gleich mehrere, die am Ende für Verheerung sorgen sollen. Damit nicht genug, ist die Hauptfigur Cassandra Mitglied eines Drachenjägerclans. Ein höchst interessanter Clan, wenn es kaum Drachen gibt, die man jagen könnte. Und wenn dann doch mal einer da ist, dann wird er besiegt, indem man auf seine Rücken springt und ihn ersticht. Also nichts, was nicht jeder x-beliebige Actionheld genauso gut könnte ...
Regie: Fumihiko SoriGenre: Animation, FantasyFilmstart:
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Was den Film angeht: Warum zur Hölle machen die so einen Film nicht als CGI in der Qualität wie
Was den Film angeht: Warum zur Hölle machen die so einen Film nicht als CGI in der Qualität wie die CGI-Trailer zu den Spielen? Ja, es ist vermutlich teurer als eine Zeichentrickproduktion, aber Himmerlherrgottnochmal, für einen Film im Stile des Sacred Ashes oder Destiny Trailers würde ich Geld für das Kino ausgeben UND nachträglich für die Blu-ray).
Ich glaube niemand, abgesehen vielleicht von irgendwelchen Leuten in einer künstlerischen Position, hatte den Anspruch, mehr damit zu machen, als so ein kleines, billiges Direct-to-DVD-Filmchen um ein bisschen Geld mit der Marke zu generieren.
Was den Film angeht: Warum zur Hölle machen die so einen Film nicht als CGI in der Qualität wie die CGI-Trailer zu den Spielen? Ja, es ist vermutlich teurer als eine Zeichentrickproduktion, aber Himmerlherrgottnochmal, für einen Film im Stile des Sacred Ashes oder Destiny Trailers würde ich Geld für das Kino ausgeben UND nachträglich für die Blu-ray).
Ansonsten fand ich den Film eher mittelmässig. Als CRPG und DA-Fan ein deutlich höherer Unterhaltungswert, aber auch so trotzdem nur mittelmässig (da fühle ich mich auch heute noch bei Captain Future besser unterhalten :-)).
Gruß,
Mendagir
Mir reicht das was man auf Youtube sieht und die 20ig Reviews und andere Artikel die ich dazu auf Deutsch und Englisch, sowie zahlreiche Forumspost die ich gelesen habe.
Wenn EA jemals Spiele ohne Origin anbietet denke ich drüber nach, bzw. werde das 100% kaufen. Aber so? Niemals.
die Animation erinnert mich irgendwie an die Barbie-Filme oder alte Spiele-Intros... so hölzern und 'out of place' ...
Teilweise merkt man auch, wie man sich die Animation oder überhaupt die Erstellung bestimmter 3D-Modelle gespart und sie letztendlich in 2D "gezeichnet" hat. Letzeres wird bei wohlwollender Betrachtung vom Stil kaschiert, den ich persönlich auch nicht so prall finde.
Allgemein wirkt das ganze irgendwie wirklich sehr, wie ein liebloser Low-Budget-Film, der nur gemacht wurde, weil irgendjemand damit Geld machen wollte. So ungefähr vom Kaliber der Disney Prequels (außer Cinderella 3, das ist cool) ...
Also für 19€ kann man 2-3-4 gute Filme kaufen anstatt diesen Kram hier, der von der Qualität her besser eine kostenlose Dreingabe für's nächste Spiel oder eine Actionfigur hätte sein sollen.
Die deutsche Synchro ist allerdings ordentlich. Zumindest spricht kein Z-Promi die Hauptrolle.
Das Spiel war meiner Meinung nach nicht halb so schlecht, wie du es hier darstellst.
Btw spielt der Film vor DA II und nicht nach DA II kann also keine Brücke zwischen II und III schlagen. Und ja, Casandra ist dieselbe Person.
Blutmagier:
Im ersten Spiel wird darauf nie wirklich eingegangen. Und DA II ist sowas von mies, da hat es mir gereicht nen lets play von der Demo zu sehen.
Braune Matsche ohne Liebe, dahingezimmert um billig verkloppt zu werden (1 Jahr Entwicklungszeit). Dazu noch die billig kopiert Dungeons die alle gleich aussehen. Und ein Plot der immer schlecht ausgeht egal wie du dich verhältst.
Noch dazu dämliche Begleiter mit ner nicht nachvollziehbaren Moral und ner absolut miesen Klassenbalance (wenn besagter Magier, hingerichtet wird, hat man keinen Heiler mehr für seine Gruppe..... gz ans Balance).
DA:O ist nicht perfekt, aber immer nachvollziehbar.
Die ist nämlich, die erste Sucherin ... ;)
@ Viator.
Nur weil die Blutmagier im Spiel nicht übermächtig sind, heißt es nicht, dass sie es nicht sind, da Blutmagier eine größere Chance haben von Dämonen übernommen zu werden, zudem fürchtet man sich generell vor Magier.
Da diese die Schwarze Brut ausgelöst haben, was sich im 2. Teil des Spieles als Wahr herausstellt. ;)
Wenn man es gespielt hätte, nicht ?
Zudem sind Magier gefürchtet, da gewisse Unterarten wie die "Träumer" ganze Zivilisation auslöschen könnten, durch "schlafen", was an sich schon bei Blutmagiern in ihrer Stadt, weiß nicht wie sie nochmal heißt, vorgekommen sein soll.
Zudem können Blutmagier die Gedanken von Personen kontrollieren, man fürchtet sich also nicht nur vor den starken Zaubern der Magier, sondern vorallem vor ihrer Gedankenmanipulation, womit man ganze Staaten oder Armeen ausschalten könnte.
Du solltest mal das 2. Spiel spielen, dann wird dir auch klar, warum die Magier so gefürchtet sind. Ich verweise hier nur mal auf die Kirche am Schluss des Spiels.
Auf jeden Fall interessant als Brücke zwischen DA 2 und 3.
Die Entwicklung hat man ja schon bei den fehlendem Support zu DAO und den DLC's gesehen die absolut verbugged sind.
Das mit den Blutmagiern hab ich sogar ingame nie ganz verstanden.., um ehrlich zu sein. Ja sicher die zaubern mit Hilfe von Blut (ihrem eigenen wohlbemerkt). Dadurch bekommen die ein paar neue Zaubersprüche (was andere Spezialisierungen auch haben) und das beste was die können ist nen AoE Stun, der nur deine Feinde trifft.
Blutmagier sind nicht prinzipiell böse, auch im Spiel nicht. Die Leute haben nur Angst, dass jemand diese Macht ausnutzt. Aber das ist mit Macht doch "immer" so. Da haben die Grey Wardens die einzig richtige Einstellung zu wie ich finde. Paladine sind auch scheiße mächtig und sind immer zugedröhnt, damit sie "anti magisch begabt" werden. Ganz ehrlich ich hab mehr Angst vor nem Templer der durchknipst, weil er seine tägliche Dosis nicht bekommt. Mal ganz von der Demenz am ca. 40 abgesehen und dem schnelleren altern (wie bei normalen Drogen auch).
Da ist schon mal die erste Logiklücke, immer müssen die armen Blutmagier herhalten weil sie anstatt sich in ein Tier zu verwandeln oder Leute magisch zu heilen kurzzeitig steuern können. GZ, jeder Magier in DA kann Massenparalyze, der Zauber ist nur ganz leicht schlechter, als der AoE Stun vom Blutmagier.
Aber wenn der Film nichtmal so gut wie das Spiel, ansatzweise aufzeigen kannl, wieso Blutmagie schlecht sein soll (was auch im Spiel nicht wirklich passiert), dann hat der Film einfach keinen Spannungsbogen.
Ohne Spannungsbogen "boring".
Ich würde das aber teilweise auf die fehlende Glaubhaftigkeit der Grundlage schieben.