In einem Interview sprach Regisseur Francis Lawrence über die verbliebenen Szenen des überraschend verstorbenen Schauspielers Philip Seymour Hoffman, bei denen er sich allerdings weigerte, ihn digital einzufügen, um sie zu komplettieren.

Die Tribute von Panem 4 - Mockingjay Teil 2 - Regisseur Lawrence verweigerte es, Philip Seymour Hoffmans letzte Szenen per CGI zu kreieren

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Im Gegensatz zu Paul Walker wird Philip Seymour Hoffman nicht digital wiederauferstehen
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Wenn diese Woche am 20. November Die Tribute von Panem 3 - Mockingjay Teil 1 in den Kinos anläuft, dann wird das Publikum den Schauspieler Philip Seymour Hoffman auf der Leinwand seine Rolle gewohnt brilliant verkörpern sehen, als wäre er nie von uns gegangen. Doch für Mockingjay Teil 1 hatte Hoffman seine ganzen Szenen auch bereits beendet. Es waren zwei Szenen für Mockingjay Teil 2, die noch fehlten, als Hoffman im Februar diesen Jahres überraschend an einer Oberdosis Heroin verstarb.

Diese ließ Regisseur Francis Lawrence entgegen vorheriger Meldungen aber nicht etwa mit einem digital eingefügten Hoffman fertigstellen. Er habe sich schlicht geweigert, wie er in einem Interview mitteilte.

"Er hatte zwei Szenen mit Dialog über, und wir entschieden uns dazu, dass wir keinen digitalen Doppelgänger von ihm erstellen wollten", so Lawrence. "Also schrieben wir seine Szenen um, und haben die Dialoge anderen Darstellern gegeben. Ich denke einfach, dass es katastrophal geworden wäre, wenn wir versucht hätten, Philip Seymour Hoffmans Darbietung zu fälschen, und ich würde das niemals tun wollen."

Im Gegensatz zu Regisseur Lawrence hatte Regisseur James Wan da weniger Skrupel. Für Furious 7 wurden die fehlenden Szenen des verstorbenen Schauspielers Paul Walker mithilfe seiner beiden Brüder Cody und Caleb Walker, sowie CGI-Hilfe fertiggestellt.