"Fulminanter Abschluss der dystopischen Filmreihe." - Peter Osteried

Der Abschluss der Hungerspiele ist gelungen – ein spannender, actionreicher und emotional befriedigender Film, der die Geschichte ganz, ganz groß aufzieht, den Zuschauer mit Verlusten konfrontiert und bisweilen ein wenig am Ziel vorbeischrammt. Die ganze unterirdische Sequenz mit den Monstern hätte man sich sparen können. Sie ist gut gemacht, wirkt aber, als befinde man sich plötzlich in einem „Aliens“-Film.

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Dem gegenüber steht jedoch ein Werk, das anders als die Vorgänger einem Kriegsfilm gleicht und das nutzt, um moralische Fragen aufzuwerfen, wobei der Zuschauer gefordert ist, sein eigenes Urteil zu fällen, werden doch Sympathieträger für beide Ansätze geboten.

Alles in allem ein knackiger Film, der nur am Ende hin ein wenig übertreibt. Denn irgendwie kann und will er sich nicht verabschieden, jeder Abblende folgt noch eine Aufblende. Es ist der lange Abschied, der Gelegenheitszuschauer vielleicht nervt, aber Fans in Verzückung versetzen dürfte.

Hier geht es weiter mit der Kritik zu einer Zombiekomödie, der frisch und witzig mit dem Genre umgeht: Scouts vs. Zombies.

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