"Vielleicht der perfekte Film für jeden Fan der Stooges. Ist man jedoch keiner, ist der altmodische Slapstick nur mäßig witzig." - Peter Osteried

Man muss „Die Stooges“ wohl als den Versuch der Farrelly-Brüder sehen, einer persönlichen Passion Ausdruck zu verleihen. Schön für die Brüder, dass sie einem Studio dafür ein Multimillionendollarbudget aus dem Rücken leiern konnten, aber abseits knallharter Stooges-Fans wird dieser Film kaum ein größeres Publikum finden. Er hatte es in den USA schon schwer, wo die Stooges bekannt sind, hierzulande kann der Film sich nur auf seine eigenen Qualitäten verlassen – und davon gibt es nicht viele.

Obwohl „Die Stooges“ in unserer Zeit spielt, wirkt er erstaunlich altmodisch und altbacken. Die Figuren sind in der Zeit gefangen, was schon die albernen Frisuren, vor allem aber auch die vollkommen aus der Mode geratenen Klamotten eindrucksvoll belegen.

Vermutlich ist dies der perfekte Film für jeden Stooges-Fan. Allzu viele dürfte es davon in Deutschland aber nicht mehr geben. Ohne die rosarote Nostalgiebrille ist der Film aber nur mäßig witzig und scheint vor allem auf Kinder als Publikum abzuzielen. Nebenbei bemerkt: Dies ist vermutlich der beste Stooges-Film, den man im Jahr 2012 machen und erwarten konnte. Aber hat wirklich jemand darauf gewartet?