Es ist die Nacht aller Nächte für Hollywood und Filmschaffende rund um den Globus. Die Oscars werden zum 87. Mal in Los Angeles vergeben. Und hier erfahrt ihr brandaktuell die Gewinner der 24 Kategorien.

Es ist mal wieder soweit, es ist Oscar-Zeit! Wieder einmal, und mittlerweile zum 87. Mal werden in Los Angeles die begehrten Oscars verliehen. Abermillionen von Zuschauern sitzen weltweit vor den Fernsehern und fiebern mit, wenn ihre Stars die Möglichkeit haben, heute eine dieser begehrten Trophäen zu gewinnen. Wer wird das Rennen machen? Wer wird zu den größten Verlierern und wer zu den größten Gewinnern des Abends gehören? Eines steht jetzt schon fest, auch heute abend wird es wieder ein rauschendes Filmfest für die Industrie sein, wenn sich die Stars selbst feiern.

Durch den Abend im Dolby Theatre führt dieses Mal Comedian Neil Patrick Harris.

Die jeweiligen Gewinner der einzelnen Kategorien werden dick hervorgehoben, sobald sie feststehen.

Hier die Schnellübersicht, folgend dann die detaillierte Übersicht mit allen Nominierten:

Die Gewinner:

  • Den Oscar für Bester Nebendarsteller erhielt J. K. Simmons für seine Rolle als Fletcher in Whiplash.
  • Den Oscar für Bestes Kostümdesign erhielt Milena Canonero für Grand Budapest Hotel
  • Den Oscar für Bestes Make-up und beste Frisuren erhielten Frances Hannon und Mark Coulier für Grand Budapest Hotel
  • Den Oscar für Bester fremdsprachiger Film erhielt Ida aus Polen
  • Den Oscar für Bester Kurzfilm erhielt The Phone Call
  • Den Oscar für Bester Dokumentar-Kurzfilm erhielt Crisis Hotline: Veterans Press 1
  • Den Oscar für Bester Ton erhielten Craig Mann, Ben Wilkins und Thomas Curley für Whiplash
  • Den Oscar für Bester Tonschnitt erhielten Alan Robert Murray und Bub Asman für American Sniper
  • Den Oscar für Beste Nebendarstellerin erhielt Patricia Arquette für ihre Rolle in Boyhood
  • Den Oscar für Beste visuelle Effekte erhielten Paul Franklin, Andrew Lockley, Ian Hunter und Scott Fisher für Interstellar
  • Den Oscar für Bester animierter Kurzfilm erhielt Liebe geht durch den Magen
  • Den Oscar für Bester Animationsfilm erhielt Baymax – Riesiges Robowabohu
  • Den Oscar für Bestes Szenenbild erhielten Adam Stockhausen und Anna Pinnock für Grand Budapest Hotel
  • Den Oscar für Beste Kamera erhielt Emmanuel Lubezki für Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)
  • Den Oscar für Bester Schnitt erhielt Tom Cross für Whiplash
  • Den Oscar für Bester Dokumentarfilm erhielt Citizenfour
  • Den Oscar für Bester Song erhielten John Stephens und Lonnie Lynn für „Glory“ aus Selma
  • Den Oscar für Beste Filmmusik erhielt Alexandre Desplat für Grand Budapest Hotel
  • Den Oscar für Bestes Originaldrehbuch erhielten Alejandro G. Iñárritu, Nicolás Giacobone, Alexander Dinelaris, Jr. & Armando Bó für Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)
  • Den Oscar für Bestes adaptiertes Drehbuch erhielt Graham Moore für The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben
  • Den Oscar für Beste Regie erhielt Alejandro González Iñárritu für Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)
  • Den Oscar für Bester Hauptdarsteller erhielt Eddie Redmayne für seine Darstellung des Stephen Hawkings in Die Entdeckung der Unendlichkeit
  • Den Oscar für Beste Hauptdarstellerin erhielt Julianne Moore für ihre Rolle der Alice Howland in Still Alice – Mein Leben ohne Gestern
  • Und der wichtigste Oscar: Den Oscar für Bester Film erhielt Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)

Bei den diesjährigen Oscars gab es keinen Film, der sich besonders stark von der Konkurrenz hervorgehoben hat. Und so überrascht es auch nicht, dass sich zwei Filme den Abend als Gewinner geteilt haben: Alejandro González Iñárritus Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit) und Wes Andersons Grand Budapest Hotel, beide mit jeweils vier Oscars, wobei Birdman die wichtigsten Kategorien Bester Film, Beste Regie, Beste Kamera und Bestes Originaldrehbuch einheimsen konnte. Großer Verlierer des Abends war Richard Linklaters Boyhood, der von fünf Nominierungen lediglich einen für Beste Nebendarstellerin erhielt. Wenigstens kann sich Patricia Arquette über ihren Goldjungen freuen. Auch The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben gehört zu den Verlierern. Immerhin wurde der Film rund acht Mal nominiert, und erhielt auch nur einen Oscar für das Beste adaptierte Drehbuch.

Im Folgenden die detaillierte Auflistung der Nominierten und jeweiligen Gewinner der einzelnen Kategorien:

Bester Film:

  • American Sniper
  • Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)
  • Boyhood
  • Die Entdeckung der Unendlichkeit
  • Grand Budapest Hotel
  • The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben
  • Selma
  • Whiplash

Beste Regie:

  • Wes Anderson für Grand Budapest Hotel
  • Alejandro González Iñárritu für Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)
  • Richard Linklater für Boyhood
  • Bennett Miller für Foxcatcher
  • Morten Tyldum für The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben

Bester Hauptdarsteller:

  • Steve Carell – für Foxcatcher
  • Bradley Cooper für American Sniper
  • Benedict Cumberbatch für The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben
  • Michael Keaton für Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)
  • Eddie Redmayne für Die Entdeckung der Unendlichkeit

Beste Hauptdarstellerin:

  • Marion Cotillard für Zwei Tage, eine Nacht
  • Felicity Jones für Die Entdeckung der Unendlichkeit
  • Julianne Moore für Still Alice – Mein Leben ohne Gestern
  • Rosamund Pike für Gone Girl – Das perfekte Opfer
  • Reese Witherspoon für Der große Trip – Wild

Bester Nebendarsteller:

  • Robert Duvall für Der Richter – Recht oder Ehre
  • Ethan Hawke für Boyhood
  • Edward Norton für Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)
  • Mark Ruffalo für Foxcatcher
  • J. K. Simmons für Whiplash

Beste Nebendarstellerin:

  • Patricia Arquette für Boyhood
  • Laura Dern für Der große Trip – Wild
  • Keira Knightley für The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben
  • Emma Stone für Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)
  • Meryl Streep für Into the Woods

Bestes Originaldrehbuch:

  • Alejandro G. Iñárritu, Nicolás Giacobone, Alexander Dinelaris, Jr. & Armando Bó für Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)
  • Richard Linklater für Boyhood
  • E. Max Frye und Dan Futterman für Foxcatcher
  • Wes Anderson & Hugo Guinness für Grand Budapest Hotel
  • Dan Gilroy für Nightcrawler – Jede Nacht hat ihren Preis

Bestes adaptiertes Drehbuch:

  • Jason Hall für American Sniper
  • Anthony McCarten für Die Entdeckung der Unendlichkeit
  • Graham Moore für The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben
  • Paul Thomas Anderson für Inherent Vice – Natürliche Mängel
  • Damien Chazelle für Whiplash

Bester Animationsfilm:

  • Baymax – Riesiges Robowabohu
  • Die Boxtrolls
  • Drachenzähmen leicht gemacht 2
  • Die Legende der Prinzessin Kaguya
  • Song of the Sea

Bester fremdsprachiger Film:

  • Ida – Polen
  • Leviathan - Russland
  • Tangerines - Estland, Georgien
  • Timbuktu – Mauretanien
  • Wild Tales – Jeder dreht mal durch! - Argentinien

Bester animierter Kurzfilm:

  • The Bigger Picture
  • The Dam Keeper
  • Liebe geht durch den Magen
  • Me and My Moulton
  • A Single Life

Bester Kurzfilm:

  • Aya
  • Boogaloo and Graham
  • Butter Lamp
  • Parvaneh
  • The Phone Call

Bestes Szenenbild:

  • Adam Stockhausen, Anna Pinnock für Grand Budapest Hotel
  • Maria Djurkovic, Tatiana Macdonald für The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben
  • Nathan Crowley, Gary Fettis für Interstellar
  • Dennis Gassner, Anna Pinnock für Into the Woods
  • Suzie Davies, Charlotte Watts für Mr. Turner – Meister des Lichts

Beste Kamera:

  • Emmanuel Lubezki für Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)
  • Robert Yeoman für Grand Budapest Hotel
  • Łukasz Żal, Ryszard Lenczewski für Ida
  • Dick Pope für Mr. Turner – Meister des Lichts
  • Roger Deakins für Unbroken

Bestes Kostümdesign:

  • Milena Canonero für Grand Budapest Hotel
  • Mark Bridges für Inherent Vice – Natürliche Mängel
  • Colleen Atwood für Into the Woods
  • Anna B. Sheppard, Jane Clive für Maleficent – Die dunkle Fee
  • Jacqueline Durran für Mr. Turner – Meister des Lichts

Bester Dokumentarfilm:

  • Citizenfour
  • Finding Vivian Maier
  • Last Days in Vietnam
  • Das Salz der Erde von Wim Wenders
  • Virunga

Bester Dokumentar-Kurzfilm:

  • Crisis Hotline: Veterans Press 1
  • Joanna
  • Our Curse
  • The Reaper
  • White Earth

Bester Schnitt:

  • Joel Cox, Gary D. Roach für American Sniper
  • Sandra Adair für Boyhood
  • Barney Pilling für Grand Budapest Hotel
  • William Goldenberg für The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben
  • Tom Cross für Whiplash

Bestes Make-up und beste Frisuren:

  • Bill Corso, Dennis Liddiard für Foxcatcher
  • Frances Hannon, Mark Coulier für Grand Budapest Hotel
  • Elizabeth Yianni-Georgiou, David White für Guardians of the Galaxy

Beste Filmmusik:

  • Jóhann Jóhannsson für Die Entdeckung der Unendlichkeit
  • Alexandre Desplat für Grand Budapest Hotel
  • Alexandre Desplat für The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben
  • Hans Zimmer für Maleficent – Interstellar
  • Gary Yershon für Mr. Turner – Meister des Lichts

Bester Filmsong:

  • Shawn Patterson für „Everything Is Awesome“ aus The LEGO Movie
  • John Stephens und Lonnie Lynn für „Glory“ aus Selma
  • Diane Warren für „Grateful“ aus Beyond the Lights
  • Glen Campbell und Julian Raymond für „I’m Not Gonna Miss You“ aus Glen Campbell: I’ll Be Me
  • Gregg Alexander und Danielle Brisebois für „Lost Stars“ aus Can a Song Save Your Life? (Begin Again)

Bester Ton:

  • John Reitz, Gregg Rudloff, Walt Martin für American Sniper
  • Jon Taylor, Frank A. Montaño, Thomas Varga für Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)
  • Gary A. Rizzo, Gregg Landaker, Mark Weingarten für Interstellar
  • Jon Taylor, Frank A. Montaño, David Lee für Unbroken
  • Craig Mann, Ben Wilkins, Thomas Curley für Whiplash

Bester Tonschnitt:

  • Alan Robert Murray, Bub Asman für American Sniper
  • Martín Hernández, Aaron Glascock für Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)
  • Brent Burge, Jason Canovas für Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere
  • Richard King für Interstellar
  • Becky Sullivan, Andrew DeCristofaro für Unbroken

Beste visuelle Effekte:

  • Stephane Ceretti, Nicolas Aithadi, Jonathan Fawkner, Paul Corbould für Guardians of the Galaxy
  • Paul Franklin, Andrew Lockley, Ian Hunter, Scott Fisher für Interstellar
  • Joe Letteri, Dan Lemmon, Daniel Barrett, Erik Winquist für Planet der Affen: Revolution
  • Dan DeLeeuw, Russell Earl, Bryan Grill, Dan Sudick für The Return of the First Avenger
  • Richard Stammers, Lou Pecora, Tim Crosbie, Cameron Waldbauer für X-Men: Zukunft ist Vergangenheit