12 Years A Slave wurde als bester Film bei den Oscars 2014 ausgezeichnet. Insgesamt 6000 Jurymitglieder stimmten auch über diese Kategorie ab - doch nicht jedes Mitglied sah sich 12 Years A Slave an, obwohl es dem Film seine Stimme gab.

Die Oscars 2014 - Trotz Abstimmung: nicht alle Jurymitglieder schauten sich 12 Years A Slave an

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Dass bei den Oscars nicht alles mit rechten Dingen zugeht, wird ja schon ewig gemunkelt.
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Laut der Los Angeles Times gaben zwei Mitglieder zu, zwar für den Film gestimmt, ihn jedoch nicht angeschaut zu haben. Ob auch weitere Mitglieder ähnlich vorgingen, bleibt unklar, es wäre aber keine Überraschung.

Doch warum stimmten die Mitglieder für den Film ab? Ihren Angaben zufolge hätten sie sich dazu verpflichtet gefühlt, da 12 Years A Slave gesellschaftliche Relevanz besitze. Oder anders ausgedrückt: aufgrund der Thematik. Und warum schauten sie sich den Film nicht an? Er würde sie bestürzen bzw. durcheinander bringen - vermutlich aufgrund des Gewaltgrades.

Bereits im Vorfeld machten die Oscars 2014 von sich reden, als die Nominierung des Songs "Alone Yet Not Alone" von Komponist Bruce Broughton widerrufen wurde. Dieser soll E-Mails an die Jurymitglieder geschickt haben, um seinen Song zu bewerben. Nicht wenige Leute wunderten sich über die Nominierung eines Songs, von dem kaum jemand gehört hat.