Wer sich eine Film aus der Mumie-Reihe anschaut, erwartet keine tiefgründige Geschichte, keine großen Gefühle oder oscarverdächtige Darstellerleistungen. Hier geht es um Abenteuer und Humor, es geht um pure Unterhaltung. Nach einigen Jahren der Leinwandruhe läuft nun der dritte Teil der Untoten-Saga im Kino an. Die Story und Dialoge sind erwartungsgemäß dämlich, doch bleibt die Frage: Kann Das Grabmal des Drachenkaisers trotzdem unterhalten?
Gags, Story und Charakterzeichnung befinden sich in guter Gesellschaft: So verstaubt und trocken ist nicht einmal die Mumie selbst.FazitDer dritte Teil der Mumien-Pulp-Saga spielt etliche Jahre nach dem Vorgänger: Alex, der Sohn des Forscherpärchens Rick und Evelyn O’Connell, ist mittlerweile erwachsen und strebt selbst eine Karriere als Abenteuer-Archäologe an. Dummerweise buddelt Sohnemann das Grab eines verfluchten Chinesenherrschers aus, dessen Mumie kurzerhand von fiesen Militärs zum Leben erweckt wird.
Die O’Connells kämpfen Seite an Seite mit einer Armee chinesischer Zombies gegen den Drachenkaiser.Der Drachenkaiser begibt sich postwendend auf den Weg in den Himalaja, wo er unter anderem das mystische Shangri-La finden muss, um seine Armee aus Terrakotta-Kriegern wiederzuerwecken. Das können die Helden natürlich nicht zulassen, und so geht es von einer wilden Actionsequenz in die nächste, freundliche Yetis und ein Heer chinesischer Zombies inklusive.
Der Aufbau des Films ist simpel: Der mumifizierte Herrscher und seine menschlichen Untergebenen streben nach der Weltherrschaft. Hierzu müssen sie immer neue Zwischenziele erreichen, während die guten Jungs und Mädels versuchen, sie aufzuhalten. Dabei scheitern diese bis zum Finale stets, wenn auch spektakulär.
Ja, es gibt einen Drachen. Ist aber für die Handlung vollkommen egal.Leider wirkt der Film über weite Strecken weniger zusammenhängend als vielmehr zusammengestückelt. Bestes Indiz hierfür bietet die Vielzahl an Nebenfiguren, über die offenkundig selbst die Autoren bisweilen den Überblick verloren: So verschwindet vor allem der gute Jonathan dann auch gerne schon mal von einer Szene auf die andere. Um sein plötzliches Fehlen zu entschuldigen, wird schnell noch vorher ein Auto eingeblendet und man hört Jonathans Stimme aus dem Off etwas wie „Ich muss weg!“ sagen.
Regie: Rob CohenGenre:ActionFilmstart: Spieldauer: 114 minDarsteller:Jessey Meng, Jet Li, John Hannah, Ken Tran, James Mark, James Bradford, Jacky Wu, Isabella Leong, Helen Feng, Guo Jing, Fernando Chien, Kham Tri Vixaysy, Kyle Burnett Cashulin, Larry Lam, Phong Doan Huy, Paul Wu, Mike Ching, Michelle Yeoh, Michael Scherer, Maria Bello, Marcia Nasatir, Mac Jeffrey Ong, Luke Ford, Liam Cunningham, Regis Attiow, Alex Chiang, Albert Kwan, Alison Louder, Allan Yuk-lun Chou, Anthony Wong Chau-Sang, Emerald Starr, Don Lew, David Calder, Darryl Quon, Daniel Giverin, Cong-Quyen Lam, Chris Mark, Charles Esposito, Brian Ho, Brendan Fraser, Binghua Wei, Russell Wong, Yungstun Wu, Xiang Guangxu, Vi-Hung Luv, Tony Wai, Tian Liang, Stella Maryna Troshyna, Scott Taylor ... mehr
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Den Film kann man nur schlecht bewerten.
Es war mir persönlich einfach zu aufwändig und zu übertrieben. Ein Kaiser der Macht über die Elemente erlernt (vor dem eigentlichen Fluch)? Eine Hexe die mal eben die gefürchtete Armee des Kaisers (worum es die ganze Zeit ging) mit ihrer eigenen besiegt? Nee, der Film hinterlässt mir einen faden Beigeschmack. Zu schade.
Peer Kröger = David Hain
Gamona, ihr hattet noch nie gute Filmkritiker, bzw. nur Kritiker, die in Filme gingen, die ihnen nicht gefielen. Wieso gebt ihr das nicht einfach auf?
mfg Rel