Die große Zeit des Westerns ist schon lange vorbei. In den 50er- und 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts war das Genre der bestimmende Faktor des Filmgeschäfts. Zu den klassischen Western amerikanischer Machart gesellten sich in den 60er-Jahren auch die Italo-Western, die allesamt etwas dreckiger, roher und härter waren als die US-Pendants. Mit Beginn der 70er ebbte die Western-Welle ab.
Seitdem wurde der Tod des Genres immer wieder beschworen, aber ganz und gar untergegangen ist es nie. Auch heutzutage gibt es noch Western. Natürlich nur noch wenige, aber zum uramerikanischsten aller Genres kehren Filmemacher und Stars auch in modernen Zeiten gern zurück – und sei es nur, um sich selbst einen Traum zu erfüllen.
Überlegt man, was die zehn besten Western aller Zeiten sind, so ist es ganz natürlich, dass das Gros in den 50ern und 60ern entstanden ist. Aufgrund der schieren Maße an Filmen ist es natürlich schwer, eine Auswahl zu treffen, da große Werke fast automatisch aus dem Raster fallen.
Robert Aldrichs „Massai – Der große Apache“ (1954), John Fords „Stagecoach“ (1939) und „Der Mann, der Liberty Valance erschoss“ (1962), Howard Hawks‘ „Red River“ (1948), Sergio Corbuccis „Django“ (1966), Sergio Sollimas „Der Gehetzte der Sierra Madre“ (1966), Henry Hathaways „Der Marshal“ (1969), Delmer Daves‘ „Der gebrochene Pfeil“ (1950), Don Siegels „Der Shootist“ (1976), Sam Peckinpahs „Sierra Charriba“ (1965) und „The Wild Bunch“ (1969), das Gemeinschaftsprojekt „Das war der Wilde Westen“ (1962) und selbst moderne Werke wie „Der mit dem Wolf tanzt“ (1990) und „Todeszug nach Yuma“ (2007) sind große Filme, aber irgendwo muss man eine harte Auswahl treffen. Und darum ohne weiteren Aufschub gehen wir in medias res: zehn Western, die man einfach gesehen haben muss!
10. Aus Samurais werden Cowboys
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Die glorreichen Sieben (1960)
John Sturges‘ Film ist ein Remake von Akira Kurosawas „Die sieben Samurai“ (1954), steht diesem aber in nichts nach. Beide Filme sind jedoch perfekte Beispiele dafür, wie sich westliche und östliche Erzählart unterscheiden.
Kurosawa lässt sich mehr Zeit und erzählt deutlich düsterer, der philosophische Unterbau ist jedoch auch im Remake vorhanden, befasst es sich doch mit der Frage danach, wofür man kämpft: für Geld, für Gerechtigkeit, für die Zukunft.
Hier werden Yul Brynner und Steve McQueen als Chris und Vin von den Bewohnern eines mexikanischen Dorfs angeheuert, um die Menschen vor marodierenden Banditen zu beschützen. Sie rekrutieren fünf weitere Männer (darunter Charles Bronson, Robert Vaughn, Horst Buchholz und James Coburn).
Großartig ist Elmer Bernsteins Musik, die auch für einen Oscar nominiert worden ist. So beschwingt und erhebend ist der Score zu „Die sieben Samurai“ nicht. Es gab noch drei Fortsetzungen, aber die sind allesamt Mist.
























Ich habe sie lieber komplett ernst. Meine Favoriten sind auf jeden Fall "Spiel mir das Lied vom Tod" und "Erbarmungslos".
die rechte und die linke hand des teufels...
Wenn wir beim Thema Django sind, das Original fehlt auch :-D
www.youtube.com/watch
Ja, die liste könnte man ewig fortsetzen, aber eben nicht, wenn man sich auf zehn Filme beschränken muss.
mir nicht.
Der ist dabei. Wegen ihm fehlen auch die andren Dollar-Filme. Eine solche Liste sollte auch verschiedene Stile widerspiegeln.
Warscheinlich hat eh jeder seine ganz persönliche Top-Liste
"Mein Name ist Nobody" :d
Erbamungslos war auch ein sehr guter Inoffizieller Nachfolger, aber da fand ich den Soundtrack nicht so perfekt wie in der Dollar Triologie.
Ansonsten finde ich das die Liste ziemlich gut gewählt und hat mich daran erinnert wieder mal mehr alte Western zu gucken (Nach Django Unchained habe ich auch wieder Lust auch welche :) )