Wir kommen in Frieden! Wer's glaubt. Aliens besuchen die Erde doch nur, um uns den schönen Planeten wegzunehmen. Besonders häufig via Hollywood, wo die Alien-Invasion gerne gepflegt wird.
"Battle: Los Angeles", "Skyline" oder "Cowboys & Aliens": Selten wurde die arme Erde so oft von Aliens überfallen wie in letzter Zeit. Science-Fiction liegt wieder voll im Trend. Zu verdanken hat man das aber ausgerechnet einer Quasi-Independent-Produktion: "District 9" des Südafrikaners Neil Blomkamp begeisterte durch seine intelligente Botschaft und unkonventionelle Machart, der Film dürfte etliche außerirdische Kino-Invasionen inspiriert haben – auch wenn die "District 9"-Aliens streng genommen nur unfreiwillig auf der Erde sind. "Battle: Los Angeles" und "Skyline" in einer Reihe mit "District 9" zu stellen, ist aber natürlich zu viel des Guten, eher sind sie eng mit "Independence Day" verwandt.
Alien-Invasionen sind aber mitnichten ein neues Phänomen. Vor mehr als einem Jahrhundert schrieb H.G. Wells die klassische Invasionsstory: "War of the Worlds". Die erste Verfilmung des Romans im Jahr 1953 löste eine wahre Science-Fiction-Welle aus, bei der jedes nur erdenkliche Wesen des Universums die Erde mal überfallen durfte.
Wir haben die zehn schönsten, spektakulärsten und absurdesten außerirdischen Überfälle auf unseren Heimatplaneten herausgesucht. Man kann sich nicht gut genug vorbereiten, sollten die Aliens mal tatsächlich einfallen...
Platz 10: The Thing (1982) und Lifeforce (1985)
Bei "Das Ding aus einer anderen Welt" von John Carpenter und Tobe Hoopers "Lifeforce" muss man den Invasionsbegriff schon deutlich weiter ausdehnen. Hier fallen schließlich keine Alien-Armeen auf der Erde ein, beide (durchaus trashigen) Filme spielen mit einer subtileren Bedrohung. Die Botschaft: Die Eindringlinge sind unter uns. Oder noch schlimmer: in uns.
John Carpenters "The Thing" ist im Grunde ein Horrorfilm. Dass er dennoch auch als Sci-Fi-Streifen geführt wird, liegt daran, dass die Infektion, die die Forscher einer Antarktis-Station befällt, außerirdischen Ursprungs ist. Auf klassische Elemente des Science-Fiction-Genres verzichtet Carpenter allerdings fast völlig. "Das Ding aus einer anderen Welt" ist vielmehr ein psychologisches Kammerspiel, bei dem sich der Horror – trotz einiger deftiger Splatter-Szenen – vor allem im Kopf abspielt: Was wäre, wenn diese Lebensform aus der Arktis rauskommt?
"Lifeforce" hingegen ist ein Film, der mit beiden Füßen fest im Trash steht und teilweise erbärmlich gespielt ist, aber dennoch einen guten Ruf besitzt. Gleiches gilt für Regisseur Tobe Hooper, der mit "The Texas Chainsaw Massacre" und "Poltergeist" zuvor Genreklassiker geschaffen hatte.
























Allein schon die Worte "Das ist euer Gott!" auf den Dollar-Scheinen... herrlich =D
Und der Roboter aus dem Remake war tausend mal besser als der Affe im Kostüm des Originals.
Und beide Krieg der Welten Filme sind grotten schelcht. Da hätte Tom Cruise als Less Grossman auftreten sollen der die Aliens Platt macht, dann wärs ein guter Film geworden.
Aus der Ganzen Liste hier ist District 9 wohl der Beste Film.
Men in Black ist Komödie und Independence Day ist/war für einen 12 Jähringen sehr unterhaltsam.
Ich persönlich mag den Film sehr, er hat einige Szenen, die einem echt die Kehle zuschnüren (z.B. der brennende Zug), und mehr als nur für das schnulzige Ende entschädigen. Dieses bricht dem Film nämlich fast -aber eben nur fast- das Genick.
Zufälligerweise habe ich gerade gestern mal wieder District 9 auf DVD gesehen. Der Film ist ganz große Klasse und hätte meiner Meinung auch den ersten Platz hier verdient gehabt. Er ist gleichzeitig so ungemein innovativ, realistisch, glaubwürdig, unterhaltend, traurig und verstörend, wie man es von wenigen großen Produktionen kennt. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein Nachfolger da rankommen kann.
cinemassacre.com/.../alien-invaders-part-1
Eine dreiteilige (die anderen beiden Teile kann man ja auf der Seite suchen) Kurzdoku über Alien Invader-Movies und ihre Remakes, von James Rolfe (AVGN bspw). Sehr interessant und er nennt auch ein paar Fakten, die hier nicht genannt wurden, wie zB dass John Carpenters The Thing ein Remake ist.