Am Abend wurde der Deutsche Fernsehpreis verliehen. Diesmal allerdings wurde auf eine Übertragung im TV verzichtet, stattdessen hatte es eine Neuausrichtung gegeben, nachdem vorher Kritik an der Veranstaltung geübt wurde und die Einschaltquoten alles andere als üppig ausfielen.

Deutscher Fernsehpreis - KZ-Drama "Nackt unter Wölfen" ist bester Fernsehfilm

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Nackt unter Wölfen wurde als bester Fernsehfilm ausgezeichnet. (Bild: MDR/UFA FICTION)
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Barbara Schöneberger moderierte das Event und wurde selbst mit einem Preis in der Kategorie "Beste Moderation Unterhaltung" überrascht: "Das gibt’s doch gar nicht: Ich bekomme einen Preis - und keine Sau schaut zu."

Die Gewinner des Abends sind das ZDF, die ARD-Literaturverfilmung "Nackt unter Wölfen" über das KZ Buchenwald und die Vox-Serie "Der Club der roten Bänder". Geehrt wurden Ina Weisse ("Ich will Dich") als beste Schauspielerin und Jonas Nay ("Deutschland 83", "Tannbach - Schicksal eines Dorfes") als bester Schauspieler.

Deutscher Fernsehpreis - die Gewinner im Überblick

  • Bester Fernsehfilm: "Nackt unter Wölfen" (ARD)
  • Beste Serie: "Club der roten Bänder" (Vox)
  • Beste Schauspielerin: Ina Weisse ("Ich will dich", ARD; "Ein großer Aufbruch", ZDF)
  • Bester Schauspieler: Jonas Nay ("Deutschland 83", RTL; "Tannbach - Schicksal eines Dorfes", ZDF)
  • Beste Comedy/Kabarett: "Die Anstalt" (ZDF)
  • Beste Unterhaltung Primetime: "Joko gegen Klaas - Das Duell um die Welt" (ProSieben)
  • Beste Moderation Unterhaltung: Barbara Schöneberger ("Die 2 - Gottschalk & Jauch gegen alle", RTL)
  • Beste Unterhaltung Late Night: "Neo Magazin Royale" (ZDF)
  • Bestes Factual Entertainment: "Die Höhle der Löwen" (Vox)
  • Beste Information: "An der Grenze - 24 Stunden an den Brennpunkten der Flüchtlingskrise" (N24)
  • Beste Persönliche Leistung Information: Michel Abdollahi ("Im Nazidorf", NDR)
  • Bestes Infotainment/Talksendung: "Menschen bei Maischberger" (ARD)
  • Beste Dokumentation/Reportage: "Asternweg - Eine Straße ohne Ausweg" (Vox)
  • Beste Sportsendung: "Geheimsache Doping. Im Schattenreich der Leichtathletik" und "Wie Russland seine Sieger macht" (beide ARD) von Hajo Seppelt
  • Beste Regie: Lars Becker ("Zum Sterben zu früh", ZDF)
  • Bestes Buch: Magnus Vattrodt ("Ein großer Aufbruch", ZDF; "Das Zeugenhaus", ZDF)
  • Beste Kamera: Ngo The Chau ("Zum Sterben zu früh", ZDF)
  • Bester Schnitt: Ulf Albert ("Altersglühen - Speed Dating für Senioren", ARD)
  • Beste Musik: Stefan Will und Marco Dreckkötter ("Mordkommission Berlin 1", Sat.1)

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