Zu Gottes Freunden zu zählen sei kein Zuckerschlecken, beklagt sich Tempelritter Behmen (Nicolas Cage), während er in den Kreuzzügen munter die Gegner des Herrn dahinmeuchelt. Nach über einem Jahrzehnt wüster Schlachtpalette bemerkt er inmitten eines heroischen Schwertduells ganz plötzlich, dass in diesem Kampf auch unschuldige Frauen und Kinder ihr Leben lassen müssen.
Mit dieser gnadenlosen Einsicht beginnt „Der letzte Tempelritter“, ein Film, dessen ganz auf Cages Disney-Erfolgsfilme abzielende und hanebüchene deutsche Titelübersetzung noch das geringste Problem ist.
Weder handelt dieses kuriose Genregemisch von einem oder gar dem letzten Tempelritter, noch geht es hier wirklich um die „Jahreszeit der Hexe“, wie es wiederum der Originaltitel „Season of the Witch“ verlautbaren möchte. Der Film vermengt Fantasy-Hokuspokus und Geschichtsumschreibung zu rundherum dümmlichem Mittelalter-Trash, dem allerdings jede Vergnüglichkeit abgeht.
Nicolas Cage hat bessere Tage erlebt. Der letzte Tempelritter macht das nur allzu deutlich.„Der letzte Tempelritter“ ist nicht so schlecht, dass er Spaß machen könnte, er ist einfach nur ganz normal schlecht. Und damit ohne Belang selbst noch für Cage-Fans, die von ihrem Schulden abtragenden Lieblingsschauspieler mit großer Konsequenz zu Jüngern des Camps konditioniert werden.
Nachdem Behmen also ganz unverhofft vom schlechten Gewissen heimgesucht wird, kehrt er der Kirche gemeinsam mit seinem Freund Felson (Ron Perlman) den Rücken und zieht reumütig durch die Lande. Widerwillig übernehmen die kriegsmüden Ritter den Auftrag eines todkranken Kardinals (unwürdig: Christopher Lee), ein als Hexe bezichtigtes Mädchen (Claire Foy) zu einem entlegenen Kloster zu bringen.
Dort, so erhoffen es sich die Geistlichen, wird ihr Bann gebrochen und die ihr zugeschriebene unheilvolle Pest ein Ende finden. Auf dem steinigen Weg jedoch warten einige Gefahren auf die Gruppe: keine Ausschilderungen, karge Landschaften und eine Handvoll doofer Sprüche. Von dämonischen Killerwölfen oder irren Zombiemönchen gar nicht erst zu sprechen.
Regie: Dominic SenaGenre:Horror, FantasyFilmstart: Darsteller:Christopher Lee, Ron Perlman, Nicolas Cage
HeadhuntersKinostart: 15. März 2012 Filmkritik lesen
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cage ist super
mein lieblingsfilm mit ihm: lord of war
Bester (und einziger lustiger) Spruch im ganzen Film: "Der guckt als hätte man ihm ins Weihwasser gepisst!" (Ron Perlman).
Ich wollte ja schon fragen, warum es keine Bildergalerie zu Claire Foy(cht) gab, aber Onkel Google klärte mich auf. Es gibt einfach keine. Eigentlich unverständlich. Die sieht ganz schnuckelig aus. ^^
es gibt seiten, die besucht man um sich zu informieren.
und es gibt seiten, wo man einfach nur noch lächerliches liest (bedenke, lächerlich =! witzig ).
gamona gehört nicht zur ersten kategorie.
Wage es nie wieder ein Film nach den Aussehen zu beurteilen. Sonst wäre bis heute Tiny Toons immer noch als Kinderkram angesehen.
es gibt seiten, die besucht man um sich zu informieren.
und es gibt seiten, wo man einfach nur noch lächerliches liest (bedenke, lächerlich =! witzig ).
gamona gehört nicht zur ersten kategorie.
So ein genialer Schauspieler und dann muss er so dämliche Drehbücher annehmen.
Wehe das wird ein zweites Charly Sheen - Erlebnis, dann bricht meine Hollywood - Hero - Vorstellung ein.
N.Cage und H.Ford wäre auch mal eine interessante Kombination (ganz ohne Zusammenhang, fällt mir aber spontan ein) :)
Disneyfizierungen und nachträgliche PG 13 Schnippseleien können einen Film natürlich komplett ruinieren und da tragen dann weder Schauspieler noch Ressigeur wirklich Schuld.
Ich sehe hier keinen einzigen Beitrag, wo es steht, das man sich den Film aufgrund der Kritik nicht angucken wird. Du etwa?
Ahh danke Dir. Großartig wieder von Nuhr. xD
(die hexe hatte irgendwie charme)
(@voodjin guck mal wieder rein hab mal wieder einen link für dich >.<)