Die bekannten Weinstein-Brüder reichten Klage gegen Warner Bros. ein, da sie an den letzten beiden Hobbit-Filmen der Trilogie beteiligt werden wollen. Es geht also ums Geld.

Der Hobbit: Smaugs Einöde - Weinstein-Brüder reichen Klage gegen Warner Bros. ein

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Auch die Weinstein-Brüder bekommen bei dem Anblick leuchtende Augen.
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Doch an dieser Stelle müssen wir etwas weiter ausholen: Peter Jackson plante bereits vor vielen, vielen Jahren die Verfilmung von Hobbit und entschied sich aufgrund rechtlicher Komplikationen dagegen. Also beschloss er mit den Weinstein-Brüdern, erst einmal mit Der Herr der Ringe zu beginnen und das als Zweiteiler umzusetzen.

Die Weinstein-Brüder aber sahen nicht genügend Stoff für zwei Filme und wollten ihr Geld nur in einen einzigen Film stecken. Um sein Vorhaben nicht aufzugeben, machte er den Brüdern den Vorschlag, einen anderen Geldgeber zu finden und ihnen eine Ablösesumme sowie eine Beteiligung zu geben.

Mit Bob Shaye von New Line Cinema fand er auch einen neuen Geldgeber und gab damit den Brüdern eine Ablösesumme von 10 Millionen Dollar und eine Beteiligung an den Filmen von 5 Prozent. Der Deal umfasste neben Der Herr der Ringe ebenso den Hobbit-Stoff.

Die Brüder rechneten nicht damit, dass Hobbit eines Tages mehr als einen Film erhalten wird, weshalb in dem Vertrag also festgehalten wurde, dass man sie bei einem ersten Hobbit-Streifen beteiligen wird. Für Der Hobbit: Eine unerwartete Reise erhielten sie über 90 Millionen Dollar. Jetzt aber verlangen sie auch eine Beteiligung an den anderen beiden Filmen, da schließlich niemand ahnen konnte, dass Jackson Hobbit in drei Teile aufteilen werde.

Warner wollte das Ganze vor ein Schiedsgericht bringen und den Fall damit ohne Öffentlichkeit austragen, doch mit dem waren die Brüder nicht einverstanden und zogen jetzt vor ein öffentliches Gericht. Die zuständige Richterin forderte die Brüder jedoch dazu auf, Warners Vorschlag mit dem Schiedsgericht nachzugehen und das nicht zu boykottieren, da sie sich sonst in Verzug befinden.