Wie Slashfilm berichtet, dreht Peter Jackson das erst vor wenigen Wochen gestartete Filmprojekt Der Hobbit mit der neuesten 3-D-Technik. Damit könnte er James Cameron zuvorkommen, welcher die beiden Fortsetzungen zu Avatar mit 48 oder 60 Bildern pro Sekunde drehen will.

Peter Jackson dreht bereits fleißig

Aktuelle 3-D-Filme werden hingegen mit nur 24 Bildern gedreht. Jackson setzt auf exakt 47,96 Bilder pro Sekunde. Dadurch wirkt das Bilder ruhiger, die Bewegungen werden sanfter und auch eine subjektiv höhere Schärfe sowie eine realistischere Plastizität sollen dadurch erreicht werden

Da nun aber doppelt so viele Bilder aufgenommen werden, müssen natürlich auch doppelt so viele Bilder nachbearbeitet werden, was nicht nur mehr Zeit in Anspruch nimmt, sondern auch mehr Geld kostet. Wie Cameron einmal betonte, liege der Aufpreis mit entsprechender Software bei 10 Prozent.

Es gibt aber noch einen weiteren Nachteil: Zwar können die Kameras 48 und 60 Bilder pro Sekunde aufnehmen, nicht alle Projektoren der Kinos jedoch sind in der Lage, den Film mit dieser Rate auch wiedergeben zu können.

Immerhin sollen neuere Projektoren aus dem letzten Jahr mit einem Software-Update auf den neuesten Stand gebracht werden können. Allerdings: Bis Der Hobbit in die Kinos kommen wird, vergeht noch eine ganze Weile, so dass die Kinos noch genügend Zeit zum Nachrüsten haben.