Vom kruden Horror zum Fantasyhochglanz ist es ein weiter Weg: Peter Jackson hat ihn beschritten. Als der junge Mann seine Karriere begann, hätte niemand auch nur zu träumen gewagt, in welche Richtung sein Weg führen würde. Ist man einmal dem Horrorgenre verhaftet, so entkommt man diesem nicht mehr. Die Karrieren zahlreicher Künstler, die nur innerhalb des Genres agieren, geben hiervon Zeugnis ab. Der Neuseeländer hat diesen Sprung jedoch geschafft. Dabei sah es zu Beginn seiner Karriere gar nicht danach aus, dass er jemals in die A-Riege aufsteigen würde.

Peter Jackson wurde am 31. Oktober 1961 – Halloween – in Pukerua Bay, einer Kleinstadt westlich von Wellington, geboren. Kurz nach seinem achten Geburtstag, an Weihnachten des Jahres 1969, entdeckte Jackson sein Interesse für den Film. Seine Eltern hatten sich eine gebrauchte 8mm-Kamera gekauft, die schon bald zum größten Schatz des kleinen Peter wurde. Mit ihr hatte er die Möglichkeit, erste kleine Filme zu drehen.

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Wer hätte damals gedacht, dass der Herr Jackson eine solch glamouröse Karriere hinlegen würde?
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Wie so viele andere Regisseure, die als Kinder und Jugendliche kleine Imitationen der Filme, die sie liebten, drehten, machte sich auch Jackson daran, sich als Regisseur zu versuchen. Mit einigen Freunden fertigte er einen Kriegsfilm an. Um das Mündungsfeuer der Gewehre zu simulieren, manipulierte Jackson den Film. Direkt auf dem Zelluloid kratzte er kleine Flächen frei, die genau an der Mündung der Gewehre lagen und so für ein kurzes Aufblitzen beim Ablaufen des Films sorgten.

Weitere Kurzfilme folgten bis Jackson im Alter von 17 Jahren entschloss, dass ihn die Schule nicht mehr weiterbrachte. Er ging ab und wollte seinem Traum, im Filmgewerbe Fuß zu fassen, folgen. Das war jedoch leichter gesagt, als getan, da die neuseeländische Filmindustrie alles andere als groß ist, war es nicht so leicht, in sie einzudringen. Darum nahm Jackson einen Job bei der Evening Post, einer Wellingtoner Tageszeitung, an. Mit dem ersten selbstverdienten Geld leistete sich Jackson eine 16mm-Kamera, mit der er endlich „echte“ Filme drehen konnte.

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Peter Jackson nach 6 Filmen rund um und in Mittelerde.
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Mit der Kamera an der Hand, zahlreichen Freunden und einer gewaltigen Portion Enthusiasmus machte sich Jackson 1983 daran, einen weiteren Kurzfilm zu drehen. Der ursprüngliche Titel war „Roast oft he Day“, aus dem schließlich „Giles‘ Big Day“ und 1987 endlich „Bad Taste“ wurde.

Schlechter Geschmack

Als er mit der Arbeit begann, sammelte das Allround-Talent – er war bei „Bad Taste“ als Regisseur, Autor, Produzent, Kameramann, Cutter und Schauspieler tätig – einige Freunde, darunter auch Kollegen aus seinem Tagesjob, zusammen und man begann munter mit der Produktion des Films. Da jeder von ihnen einen Sechstagejob hatte, blieb im Grunde immer nur der Sonntag, um mit den Dreharbeiten voranzukommen. Dass sich dadurch eine sehr langwierige und schwierige Produktion ergab, ist vollkommen verständlich. Als er 1983 mit der Arbeit begann, sollte dies nur ein weiterer 10-Minüter sein, doch Jacksons Ideen weiteten sich beständig aus, sodass er und seine Freunde weiter drehten und mit der Zeit immer mehr Filmmaterial zusammenbekamen.

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Öhm. Widerlich?
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Dabei war das eigentliche Ziel, ihm die Gelegenheit zu geben, mit der Kamera zu hantieren und sie zu meistern. Darum verlegte er sich auch auf eine relativ einfache Geschichte, bei der außerirdische Invasoren auf der Erde nach passendem Menschenmaterial suchen, mit dem sich eine intergalaktische Fast-Food-Kette eröffnen lässt.

Produktionsbeginn war der 27. Oktober 1983, doch es sollte mehr als ein Jahr dauern bis Jackson endlich erkannte, dass sein Kurzfilm auf dem besten Weg war, ein echter, abendfüllender Film zu werden.

Sein Hauptdarsteller Craig Smith zog sich aus der Produktion zurück. Er hatte mittlerweile geheiratet und musste feststellen, dass seine Frau es gar nicht schätzte, in was für einem Film er da mitspielte. Darum änderte Jackson noch einmal den Fokus der Geschichte und reduzierte Smiths Rolle. Neu hinzu kam ein Einsatzteam der Regierung, das Jagd auf die Aliens machte. Da ihm auch ein weiterer Schauspieler abhanden ging, entschied sich Jackson, selbst vor die Kamera zu treten – und lieferte dabei eine der amüsantesten Darstellungen des Films ab.

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Peter Jackson in "Bad Taste".
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Jim Booth war der Vorsitzende der Filmkommission und fand an Jacksons Film Gefallen. Dem Regisseur wurden 50.000 Dollar bewilligt, um den Film mit einem spektakuläreren Ende als beabsichtigt zu versehen, doch selbst diese Summe reichte nicht und weitere Dollars flossen in die Produktion. Nach Sichtung eines Rohschnitts spendierte man weitere 40.000 Dollar, um den Film auf 35mm aufzublasen und so einen Kinostart möglich zu machen. Nach vier Jahren schweißtreibender Arbeit war Peter Jacksons erstes Baby bühnenreif.

"Bad taste" entwickelte sich für Jackson beinahe schlagartig zum Erfolg. Die Neuseeland Filmkommission meldete den Film für das Festival in Cannes an, wo man ihm mit durchweg guten Kritiken bedachte. Der insgesamt nur 150.000 Dollar teure Film wurde in seiner Heimat erfolgreich im Kino ausgewertet, machte die Runde bei zahlreichen Festivals, wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet und an mehrere Lizenznehmer in anderen Ländern verkauft. Jackson galt als neues Wunderkind des Horrorfilms. Die weltweite Fangemeinde war gespannt, was er als nächstes anpacken würde.

Fiese Muppets

Mit dem Erfolg im Rücken gründete Jackson zusammen mit Jim Booth, mit dem ihn mittlerweile eine gute Freundschaft verband, die Firma WingNut Films. Während der Arbeit hatte Jackson auch Frances Walsh, seine Frau, und Stephen Sinclair kennen gelernt.

Zusammen mit Walsh und Sinclair schlug er dem Fernsehen eine erwachsene Fernsehserie für das Spätprogramm vor. Daraufhin begannen die drei mit der Produktion eines siebenminütigen Pilotfilms, der den Verantwortlichen beim Fernsehen eine Ahnung davon vermitteln sollte, wie sie sich die Serie vorstellten. Die Idee entstand aus der witzigen Frage, was wohl bei den Muppets abging, wenn gerade keiner zusah. Schnell begann man mit der Entwicklung einiger Puppen. Da sich aber die Filmkommission nicht an dem Projekt beteiligen wollte, musste WingNut Films selbst 12.000 Dollar aufbringen.

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Und die Feebles waren geboren...
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Im April 1988 begannen die Dreharbeiten im Haus eines Freundes. Der Kurzfilm wurde relativ zügig fertiggestellt und von Peter Jackson und Jim Booth – mittlerweile hatte das neuseeländische Fernsehen die Idee abgelehnt – zum Mifed Film Market in Mailand mitgenommen. Dort fanden sich japanische Investoren, die an „Meet the Feebles“ interessiert waren.

Jackson machte sich mit Walsh, Sinclair und dem neu hinzugekommenen Danny Mulheron daran, das Drehbuch zu schreiben. Bei ihrem Theatervariete der Puppen wollten sie all das zeigen, was man in solchem Ambiente normalerweise nicht sieht: Sex, Drogen, Gewalt.

Bei Kosten von 750.000 Dollar erwies sich auch „Meet the Feebles“ als Erfolg und wurde in zahlreichen Ländern vermarktet.

Gehirntot

1991 begann er mit der Realisierung von „Braindead“. Ihm standen 1,8 Millionen Dollar zur Verfügung. Damit konnte er die Geschichte von Lionel, seiner untoten Mutter und zahlreichen Zombies erzählen. Am meisten Wert legte er schon beim Schreiben des Skripts darauf, dass der Film auch witzig sein würde.

Der blutigste Film aller Zeiten stürmte in Neuseeland an die Kinospitze und nahm es sogar mit „Batmans Rückkehr“ auf. Der Film machte die Runde auf zahlreichen Festivals, darunter Avoriaz in Frankreich und Sitges in Spanien, wo er mit zahlreichen Preisen überschüttet wurde. Nicht nur Jackson, sondern auch Kollegen wie Timothy Balme, Peter Dasent und Steve Ingram erhielten die ihn zustehende Anerkennung für ihre Leistungen.

Die größte Auszeichnung war für Jackson jedoch, dass nach einer Vorführung in Sitges der Regisseur Stuart Gordon auf ihn zukam und ihm zu seinem Film gratulierte. So etwas Blutiges und Unterhaltsames hatte Gordon noch nie gesehen. Jackson war beinahe sprachlos und bedankte sich freundlich.

Nach dem Splatterfest von „Braindead“ fragten sich Jacksons Fans, wie er diesen Film noch toppen wollte. Die einfache Antwort? Gar nicht.

Himmlisch

Sein nächster Film sollte praktisch ohne Blut auskommen. Mehr noch, er war ein ernsthaftes Drama. Kurz, ein Film, mit dem niemand gerechnet hätte. Dabei schien die Vorankündigung mit dem Titel „Heavenly Creatures“ wieder Horror vom Feinsten zu versprechen. Tatsächlich basiert der Film jedoch auf einer wahren Geschichte.

In den 50er Jahren begingen zwei junge Mädchen, die beste Freundinnen waren, aber getrennt werden sollten, aus Verzweiflung Mord an einer Mutter der beiden. Jackson, der sich für diesen in seinem Land nach wie vor sehr bekannten Fall interessierte, begann zusammen mit Frances Walsh das Drehbuch zu schreiben, noch während er an „Braindead“ arbeitete. Das Drehbuch brauchte auch einige Zeit, um zu reifen, da die beiden absolut akkurat sein wollten und deswegen viel Recherche betrieben werden musste.

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Ein Film, mit dem wohl keiner gerechnet hatte: "Heavenly Creatures".
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Jackson konnte auf das für seine Verhältnisse üppige Budget von 7 Millionen Dollar zurückgreifen. Von großer Bedeutung war die Besetzung der zwei weiblichen Hauptrollen. Für die Rolle der Juliet verpflichtete man Kate Winslet, die zuvor lediglich im britischen Fernsehen zu sehen war. Die zweite Hauptrolle wurde mit Newcomerin Melanie Lynskey besetzt.

Der Film wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet und erhielt zahlreiche weitere Nominierungen. Jackson und Walsh waren bei der Oscar-Verleihung 1995 für einen Award in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“ nominiert. Zwar gewannen sie den Oscar nicht, aber die Nominierung alleine zeigte, dass Jackson endgültig die Untiefen des Horrors verlassen hatte. Er selbst ist aber natürlich nach wie vor ein Fan des Genres und plant, irgendwann wieder zu dem Thema zurückzukehren.

Geister

Dem folgte eine Rückkehr ins Genre: „The Frighteners“ ist ein Geisterfilm mit Genregrößen wie Jeffrey Combs und bekannten Schauspielern wie Michael J. Fox.

Er wrude Jacksons erster echter Flop. An den Kinokassen konnte der Film seine Kosten nicht wieder einspielen, aber auf Video lief er recht gut. Ein großes Publikum verdient hat der Film auf alle Fälle, sieht man doch selten einen derart spaßigen Grusler.

Jacksons nächstes Traumprojekt sollte „King Kong“ werden. Man machte ihm das Angebot, ein Remake des Klassikers aus den 30er Jahren zu schreiben und zu inszenieren. Als alter Fan des Films und seiner atemberaubenden Stop-Motion-Effekte stürzte Jackson sich mit Feuereifer auf die Herausforderung, aber das Projekt zerfiel schließlich zu Staub, nachdem sich ähnliche Remakes wie „Mighty Joe Young“ als Flop erwiesen hatten. Danach wurde es um Peter Jackson still und seine Fangemeinde konnte nur rätseln, welches Projekt er als nächstes anpacken würde.

Auf nach Mittelerde

Die Gerüchteküche brodelte natürlich und schon bald hieß es, Jackson bereite eine Verfilmung von J.R.R. Tolkiens „Der Herr der Ringe“ vor, doch eine Bestätigung hierfür blieb aus. Wenige Zeit später hörte man von verschiedenen Quellen, dass Jackson nach einer Besetzung für eine Verfilmung von „The Hobbit“ Ausschau hielt, doch dann kam der Moment, an dem Peter Jackson an die Öffentlichkeit trat und erklärte, dass er den „Herr der Ringe“ als Trilogie verfilmt und New Line Cinema das ehrgeizige Projekt finanziert.

Jackson betrat Neuland, denn noch nie zuvor hat ein Regisseur drei Filme am Stück gedreht. Zusammen mit Walsh adaptierte Jackson das Buch und begann im Oktober 1999 mit den Dreharbeiten der 180 Millionen Dollar schweren Produktion. Weitere Kosten liefen auch, weil in den folgenden Jahren noch extensive Nachdrehs und Nachproduktionen fällig waren. Es hatte sich aber gelohnt, die drei Filme spielten an den weltweiten Kinokassen fast drei Milliarden Dollar ein und der dritte Film wurde mit Oscars überhäuft. Auch Jackson erhielt eine Statue für seine Leistung.

Endlich Kong

Mit dem Erfolg im Rücken konnte Jackson sein Passionsprojekt wiederbeleben. Er inszenierte eine fast dreistündige Reise nach Skull Island und zurück, um King Kong zu begegnen. Was die Effekttechnik betrifft, so übertraf sich Jackson selbst. Niemals zuvor sah ein CGI-Wesen so lebendig aus wie bei „King Kong“.

So erfolgreich wie seine „Herr der Ringe“-Filme war er nicht, zog aber dennoch Kinobesucher in Scharen an. Dem Spektakel ließ er dann einen kleineren Film folgen, die Literaturverfilmung „In meinem Himmel“, mit dem er nach Kate Winslet in „Heavenly Creatures“ erneut ein junges Talent der großen Öffentlichkeit präsentierte: Saoirse Ronan.

Jackson sah zahlreiche Kandidatinnen, aber ein Audition-Tape von Saoirse Ronan überzeugte ihn. Ohne dass sie persönlich vorsprechen musste, bot man der Newcomerin den Part an. Jackson wollte ein unbekanntes Mädchen und hatte dieses auch bei den Dreharbeiten, doch noch bevor der Film in die Kinos kam, erlangte Ronan mit „Abbitte“ Ruhm und Anerkennung.

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Nicht sein bester Film, aber dennoch ganz großes Kino: King Kong.
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Die Filmrechte an dem Stoff wurden schon verkauft, noch bevor das Manuskript fertig war. Bis 2004 sollte das Projekt bei verschiedenen Studios und mit einer Reihe unterschiedlicher Autoren und Regisseure verwirklicht werden. Dann wurde Peter Jackson darauf aufmerksam und im Lauf des nächsten Jahres erhielt er die Filmrechte, woraufhin er mit seiner Frau Fran Walsh und Kollegin Philippa Boyens mit dem Schreiben des Drehbuchs begann.

Einmal mehr bewies das Trio sein unglaubliches Talent dafür, Romane zu adaptieren. Was Jackson hier ansprach, war, dass der Stoff eine “wundervoll emotionale und kraftvolle Geschichte ist, die wie jede gute Fantasy ein solides Fundament in der Realität besitzt.”

Nach Fertigstellung des Drehbuchs fand sich mit DreamWorks ein Studio, das interessiert war, die 70 Millionen Dollar teure Produktion zu stemmen.

Zurück nach Mittelerde

Es dauerte einige Jahre, bis die Rechtelage geklärt war, was „Der Hobbit“ betraf. Peter Jackson sollte dabei sein, das war von vornherein klar, er wollte aber diesmal nur mit Walsh und Boyens das Drehbuch schreiben und ansonsten als Produzent agieren. Die Regie der Filme sollten andere Regisseure übernehmen.

Erst waren nur zwei geplant, dann wurden es drei, und Jackson saß doch selbst auf dem Regiestuhl. Guillermo del Toro arbeitete einige Jahre an dem Stoff, aber man darf wohl davon ausgehen, dass er nicht in gutem Verhältnis das Projekt verließ. Das kann man erahnen, wenn man in Interviews zwischen den Zeilen liest.

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Endlich wieder auf dem Regiestuhl: Peter Jackson.
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In einem Interview zeigte sich Jackson erstaunlich selbstkritisch. Ganz zufrieden ist er mit den ersten beiden Filmen der Trilogie nicht, mit dem dritten, der mehr wie ein Kriegsfilm sein sollte, wollte er damit Abhilfe schaffen.

Ein weiteres Projekt steht in den Startlöchern: „The Adventures of Tintin: Prisoners of the Sun“, bei dessen erstem Teil Jackson schon als Produzent fungierte. Dieser ist momentan für 2016 anvisiert.

Eine dritte Rückkehr nach Mittelerde wird es indes für Jackson nicht mehr geben. Lediglich das Silmarillion wäre noch übrig, aber es bietet keine Geschichte, die man einfach so verfilmen könnte.

Irgendwann sollte man es aber vielleicht auch gut sein lassen. Er hat zwei Trilogien abgeliefert und damit J.R.R. Tolkiens Schöpfung seinen ganz eigenen Stempel aufgedrückt.

Was danach kommen mag? Vielleicht eine Rückkehr zu den Wurzeln, ein waschechter Horrorfilm aus Peter Jacksons Händen. Das wäre doch was. Man wird ja wohl noch träumen dürfen...