Schlechte Nachrichten für Deadpool-Fans: Offenbar ist Regisseur Tim Miller aus dem Projekt ausgestiegen.

Deadpool 2 - Schock: Regisseur Tim Miller ausgestiegen? Was ist los?

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"Oh Shiat, wer macht mir jetzt meine Chimichangas?
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Deadpool ist vieles zu verdanken: Der Film, den 20th Century Fox zunächst partout nicht produzieren wollte, weil sie dachten, dass den niemand sehen will - erst recht nicht mit dem Genrefilm-Kassengift Ryan Reynolds in der Hauptrolle - kam schließlich dank eines abgefilmten Proof of Concept von der San Diego Comic Con doch noch zu Leinwand-Ehren und erhielt aufgrund des niedrig angesetzten Budgets sogar die Freigabe für ein R-Rating, wieder so ein Novum im Superhelden-Blockbusterkino. Erstens bewies Regisseur Tim Miller mit Deadpool, dass es in einem Superheldenstreifen nicht immer um das Wohl der Welt gehen muss, zweitens zeigte der weltweite Erfolg mit knapp 800 Millionen Dollar Einnahmen, dass auch ein Film mit R-Rating sein Publikum finden kann.

Die berühmt-berüchtigten kreativen Differenzen

Der erste Film, der von dieser Entfesselung profitierte, ist James Mangolds Logan, in dem weder die Welt auf dem Spiel steht noch die Gewaltbremse gezogen wird. Auch Deadpool 2 ist in der Mache und eigentlich wollten Regisseur Tim Miller und Hauptdarsteller Ryan Reynolds, das Dreamteam vom ersten Teil, noch eine Schippe drauflegen und so richtig Gas geben bei Deadpool 2. Zuletzt hieß es, dass eine Darstellerin für Domino gesucht werde. Zu den Damen in der näheren Auswahl gehörten demnach MacKenzie Davis, Lizzy Caplan und Mary Elizabeth Winstead.

Doch nun gibt es leider schlechte, ganz, ganz schlechte Nachrichten: Miller ist aus dem Projekt ausgestiegen. Und das, obwohl Deadpool 2 ein solches Herzensprojekt von ihm ist. Der Grund: kreative Differenzen zwischen ihm und Reynolds. Welcher Art, das ist leider nicht bekannt. Fakt ist, dass beide die Richtung begrüßten, in die Deadpool ging, und beide wollten auch bei der Fortsetzung keine Kompromisse eingehen - offenbar auch untereinander nicht. Und da Reynolds gemeinsam mit Simon Kinberg und Lauren Shuler Donner als Produzent agiert, war es wohl klar, dass 20th Century Fox lieber den Regisseur des Platzes verweist als den tragenden Star.

Allerdings heißt es, dass der Bruch in gegenseitigem Einvernehmen und freundschaftlich vonstatten ging. Miller soll nun stattdessen die Regie bei der Verfilmung von David Suarez' Influx übernehmen, aus der eine ganze Trilogie werden könnte.

Nun da der Regieposten wieder freigeworden ist, stellt sich natürlich die Frage, wie es mit der Produktion weitergeht und wer die Regie übernehmen könnte. Matthew Vaughn, der Regisseur von Kick-Ass und Kingsman: The Secret Service wäre doch eigentlich der ideale Mann dafür? Was denkt ihr?

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