Deadpool bleibt Deadpool, ohne Wenn und Aber - das haben die Drehbuchautoren Rhett Reese und Paul Wernick in einem Gespräch versprochen.

Mittlerweile dürfte selbst das letzte Chimichanga begriffen haben, worum es Hauptdarsteller und Produzent Ryan Reynolds und den Drehbuchautoren Rhett Reese und Paul Wernick beim zweiten Arschtritt des Merc with a Mouth geht - darum, den Fans genau das zu geben, was sie an Deadpools erstem Auftritt so liebten: und zwar Deadpool.

Deadpool bleibt im Mittelpunkt

Und was das genau bedeuten soll, haben die Drehbuchautoren Reese und Wernick in einem Gespräch näher erläutert.

"Es ist noch immer ein Solofilm", so Reese. "Es werden viele Charaktere dabei sein, aber es handelt sich dabei noch immer um ein Deadpool-Streifen beim nächsten Film. Wir streben mit aller Macht vorwärts. Ich denke, wir werden auf jeden Fall noch in diesem Jahr mit den Dreharbeiten beginnen und wir haben schon mehrere Fassungen hinter uns. Es sind unterschiedliche Twists und Turns hinzugekommen, aber alles fließt ineinander und wir sind sehr, sehr gespannt. Wir sind auch etwas nervörs, weil wir realisieren, dass wir dem ersten Film gerecht werden müssen, aber zur gleichen Zeit haben wir auch vollstes Vertrauen und noch immer eine unbändige Leidenschaft in uns. Und solange wir diese Leidenschaft besitzen, sind wir auf einem guten Weg."

Das klingt doch schon mal gut, denn wir alle wissen, wie der übliche Weg bei solchen Superheldenstreifen aussieht: Bigger, better, Blockbuster. Das Budget steigt ins Unermessliche, es kommen so viele Charaktere hinzu, dass daraus gleich eine Art Best of / Avengers / Justice League entsteht und Der Fokus wendet sich vom eigentlichen Hauptcharakter ab und dem reinen Spektakel zu.

Bei Deadpool 2 soll das nicht der Fall sein, auch wenn wohl mindestens zwei neue Superhelden dazustoßen werden, Cable ist schon mal bestätigt. Reynolds hat sich dafür eingesetzt, dass das Budget im ähnlich niedrigen Rahmen bleibt wie beim ersten Film. So soll sichergestellt werden, dass ihm und seinem Team freie Hand in der kreativen Gestaltung bleibt, wenn 20th Century Fox sich keine Sorgen um die Einnahmen machen muss. Und wie er das kreativ ausschöpfen will, hat Reynolds in einem Interview bereits angedeutet, und während der Golden Globes 2017 mit Andrew Garfield (Ex-Spider-Man) eindrucksvoll demonstriert: Die Pansexualität von Deadpool soll mehr herausgearbeitet werden.

Klingt doch schon mal interessant, oder?

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