Das Gerücht, wonach Deadpool 2 bei Test-Screenings durchgefallen sein soll, ist nicht wahr. Das sagen jene, die dabei waren. Aber sie führten wohl zu Änderungen bei den Nachdrehs.

Zazie Beetz soll eine tolle Darbietung zeigen

Deadpool 2 ist einer der meist erwarteten Superheldenstreifen des Jahres, soviel steht fest. Nachdem der erste Teil nicht zuletzt aufgrund positiver Kritiken und der durchgeknallten Attitüde des Antihelden Deadpool weltweit fast 800 Millionen Dollar einnahm, und das bei Produktionskosten von knapp 60 Millionen Dollar und einem R-Rating, war klar, dass 20th Century Fox und das Team um Ryan Reynolds tiefer in die Psyche des Merc with a Mouth dringen und noch mehr Irrsinniges zutage fördern würden. Und sowohl die Teaser-Poster als auch die zahlreichen Clips, Stichwort Bob Ross, sowie Teaser-Trailer haben die Erwartungshaltung nur noch mehr angeheizt. Vor allem nachdem bekannt wurde, dass ausgerechnet Tim Miller, Regisseur des ersten Teils, gefeuert wurde, weil er den typischen Sequel-Weg des bigger is better folgen wollte, nahmen Fans als Zeichen für die Hingabe von Reynolds und der Drehbuchautoren Rhett Reese und Paul Wernick.

Erste Test-Screenings gefloppt?

Vor kurzem kursierte ein Gerücht durch die Medien, erste Test-Screenings im Januar sollen beim Testpublikum durchgefallen sein. Dass es welche gegeben hat, ist unbestritten, das ist schließlich gängige Praxis bei Filmproduktionen. Allerdings sollen die Gerüchte nicht der Wahrheit entsprechen. Das behauptet zumindest Colliders Steven Weintraub:

"Habe einen absolut unwahren Report darüber gelesen, das Test-Screening von Deadpool soll nicht gut gelaufen sein. Soviel ich weiß, erhielten die ersten beiden Test-Screenings eine Wertung von jeweils über 90 Punkten, während das zweite Screening fast die Bestmarke erhielt. Ich habe auch mit Menschen gesprochen, die den Film gesehen haben. Jeder sagte, dass er exzellent sei. Fans werden es lieben."

Wofür solche Screenings aber ebenfalls gut sind, ist die Einschätzung für die Macher, was noch geändert werden muss. Und in diesem Fall soll das Testpublikum wesentlich mehr Screentime sowohl für Cable wie auch für Domino verlangt haben. Das lässt darauf schließen, dass die beiden in der ursprünglichen Fassung wohl doch weniger vorkommen als gedacht, wobei Josh Brolin in früheren Interviews bereits angedeutet hat, dass sein Charakter in Deadpool 2 lediglich "eingeführt" werde. Vielleicht, um das X-Force-Spin-off vorzubereiten?

Vor kurzem hat das Filmteam die Nachdrehs in Vancouver, Kanada beendet. Gut möglich also, dass dem Wunsch des Testpublikums entsprochen wurde. Überhaupt wäre es schade, wenn Cable nur eine kleine Rolle ähnlich die von Henry Cavills Superman in Justice League erhalten sollte. Viele Details zur Story gibt es im Grunde auch noch nicht. Die Macher haben sich sogar einen Scherz erlaubt und eine "offizielle" Fake-Synopsis veröffentlicht (siehe unten).

Offizielle Fake-Synopsis

Nachdem er gerade noch so eine Rinderattacke überlebt hat, versucht ein entstellter Koch (Wade Wilson) seinen Traum, der heißeste Barkeeper bei Mayberry's zu werden, Wirklichkeit werden zu lassen, während er zur selben Zeit mit seinem abhanden gekommenen Geschmackssinn zu kämpfen hat: Auf der Suche nach der Würze des Lebens und einem Flux-Kompensator. Wade muss gegen Ninjas, die Yakuza und einem Haufen sexuell aggressiver Hunde kämpfen, während er auf seiner Reise um die ganze Welt die Bedeutung von Familie, Freundschaft und Geschmack verstehen lernt - mit seiner neuen Leidenschaft für das Abenteuer und dem begehrten Titel als weltbester Liebhaber.

Neben Ryan Reynolds als Deadpool / Wade Wilson und erstmals Josh Brolin als Cable sowie Domino (Zazie Beetz) sollen auch Vanessa (Morena Baccarin), Negasonic Teenage Warhead (Brianna Hildebrand), Colossus (Stefan Kapicic) und selbst Taxifahrer Dopinder (Karan Soni) wieder mit von der Partie sein. Des Weiteren sind dabei: Terry Crews und Julian Dennison, der kleine dicke Bengel aus Wo die wilden Menschen jagen!

Deutscher Kinostart ist der 17. Mai 2018.