Es gibt wieder massig neue Details zur kommenden Deadpool-Lokomotive, wie es Comic-Schöpfer Rob Liefeld beschrieb. Demnach wird sich der Film nahtlos in das neue X-Men-Universum einfügen und eine "phänomenale Post-Credits-Szene" beinhalten.

Deadpool - Schöpfer Rob Liefeld: Der Film ist eine Lokomotive, phänomenale Post-Credits-Szene

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Auch Colossus ist mit von der Partie
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Selbstverständlich kommt erst einmal J.J. Abrams' Star Wars: Episode VII - Das Erwachen der Macht im nächsten Monat in die Kinos. Bis dahin wird es wohl kaum einen Film geben, der auf mehr Interesse stößt. Doch danach ist es nicht mehr lange bis zum Kinostart eines Super-(Anti-)Helden, der sich nur mit Mühe und Not grünes Licht für die Produktion sichern konnte - Deadpool. Das Projekt, das nur mithilfe der Fans und ironischerweise aufgrund eines Comic Con-Leaks realisiert werden konnte, wird die Origin-Story von Wade Wilson a.k.a. Deadpool. Tatsächlich war es Hauptdarsteller Ryan Reynolds, der darauf bestand, eine Origin-Story zu erzählen, um den ersten Kinoauftritt des Merc with a Mouth in X-Men: Origins - Wolverine vergessen zu machen, wie die Drehbuchautoren Rhett Reese und Paul Wernick in einem großen Interview mitteilten.

"Als wir ihm Deadpool pitchten, war es interessanterweise keine Origin-Story, weil wir dachten, dass Origin-Stories altmodisch waren und Ryan war derjenige, der sagte, 'Nein, es muss eine Origin-Story sein'", so Reese. "Es war durchaus seine Entscheidung, aber auch wir brachten uns ein, indem wir entschieden haben, die Origin-Story mit einer modernen Geschichte zu kreuzen und sie beide über Flashbacks von fünf Jahren zu verbinden."

Reynolds sei ziemlich stark in die Entwicklung des Drehbuchs involviert gewesen. So haben Reese und Wernick jeden Fortschritt nach 10 bis 20 Seiten zu Reynolds geschickt, die er dann kommentiert und mit Tipps versehen habe.

"Das ist nicht nur Pauls und mein Drehbuch, es ist Pauls, meins und Ryans Drehbuch von Anfang an. Und ich möchte einfach klarstellen, dass die Leute das erfahren, weil er die Anerkennung verdient hat."

Insgesamt seien 70 Prozent des ursprünglichen Drehbuchs umgesetzt worden. Das sei aber auch normal, schließlich haben die beiden das Drehbuch direkt nach Zombieland im Jahre 2009 begonnen. Zusätzlich habe man es zunächst als R-Rated-Projekt angefangen, dann auf eine niedrigere PG-13-Einstufung hingearbeitet und am Ende dann doch wieder die Erlaubnis erhalten, alle Kräfte für ein R-Rating zu entfesseln.

Trotz all der Gewalt gehöre Deadpool dennoch in das umfassende X-Men-Universum von 20th Century Fox. Etwas, wofür sich Produzent Simon Kinberg eingesetzt habe.

Deadpool - Schöpfer Rob Liefeld: Der Film ist eine Lokomotive, phänomenale Post-Credits-Szene

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Deadpool wird zu gegebener Zeit auch Teil des X-Men-Universums werden
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"Wir haben Dinge wie die Blackbirds im Film, wir beziehen uns darin auch auf Professor X. Also ja, Deadpool gehört in diese Welt und ich denke, früher oder später werden wir sie kreuzen", so Reese. "Ich meine, wir sind uns nicht sicher, wann es so weit sein wird. Wenn ich raten müsste, würden wir erst einmal ein Sequel drehen, bevor er in die Ensemble-Filme eintauchen darf, aber zu gegebener Zeit wird es zu einem Crossover kommen." Wernick fügt hinzu, dass Deadpool in seinem ersten Film auch darüber scherzt, Teil eines Ensemble-Films zu sein.

Post-Credits-Szenen sind besonders bei Superheldenstreifen äußerst beliebt und auch in Deadpool werde es eine solche Szene geben, wie Wernick und Reese mitteilen. "Es gibt eine Post-Credits-Szene, die, sollte sie zustandekommen, einfach nur phänomenal wird", so Wernick. "Wir planen sie noch. Es sind einige Dinge vonnöten, damit sie zustandekommen kann. Falls die Szene nicht zustandekommt, ich weiß nicht, wir haben jetzt kein Plan B oder so. Ich denke, wir sollten eine haben."

Indes sprach Deadpool-Schöpfer Rob Liefeld in einem Interview über den Film und versprach Großartiges: "Der Film ist eine Lokomotive. Er ist so heftig...Ich weiß nicht, wie man als 18- bis 30-Jähriger aus dem Kino kommen und ihn nicht zum Lieblingsfilm erklären kann."

Deadpool wird die Leinwände ab dem 11. Februar 2016 in Blutrot tauchen.

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