In einem Interview sprach Ryan Reynolds über ein mögliches Deadpool-X-Men-Crossover. Zudem teilte er mit, dass Deadpool auf der Leinwand nicht an Schizophrenie leiden werde.

Deadpool - Ryan Reynolds spricht über X-Men-Crossover, keine Schizophrenie bei Deadpool

alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuDeadpool
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 25/261/26
Ryan Reynolds' Deadpool leidet nicht an Schizophrenie
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Deadpool kann man selbst unter all den verrückten Comicfiguren als Unikat bezeichnen. Nicht nur, dass er immer wieder unter Halluzinationen leidet und vielleicht auch deswegen die vierte Dimension, oder die vierte Wand, wenn man im Bühnenjargon bleibt, durchbricht, unter Daniel Way und Paco Medina wurde aus Deadpool auch noch ein an Schizophrenie leidender Merc with a Mouth. Deadpool war nun nicht mehr "nur" ein Soziopath, er war nun auch noch ein Wahnsinniger.

Soweit wird Reynolds offenbar nicht gehen, einem Report von Entertainment Weekly zufolge wird Deadpool im Kino zwar durchgeknallt sein, aber nicht an Schizophrenie und damit auch nicht an multiplen Persönlichkeiten leiden. Insofern dürften einige Deadpool-Fans der ersten Stunde aber auch zufrieden sein, da Daniel Ways Änderungen an Deadpool bis heute umstritten sind. Vielleicht war das mit ein Grund, warum sich Reynolds für einen halbwegs bei Sinnen befindlichen Deadpool entschieden hat?

Und dann wäre da noch die Frage nach einem gemeinsamen Universum mit anderen Comic-Reihen, deren Filmlizenzen bei 20th Century Fox liegen. Die Rede ist natürlich von den X-Men, immerhin heißt es, 20th Century Fox plane ein komplettes Reboot seiner X-Men-Filmreihe und Deadpool und Gambit sollen mit zu den ersten Filmen des neuen Filmuniversums gehören. Wie sieht es dann mit einem Deadpool-X-Men-Crossover aus?

"Es wäre vergleichsweise schwer zu bewältigen, nicht? Man hat einen Charakter - sagen wir mal, man hat einen Charakter, der weiß, dass er sich in einem Comic befindet, er durchbricht die vierte Wand und tendiert dazu, die Leute bei ihren echten Namen zu rufen, statt bei den Namen ihrer Charaktere", so Reynolds. "Wie führt man so jemanden in ein Universum ein, in dem das sonst nicht geschieht? Also bin ich mir nicht sicher. Ich wäre auf jeden Fall neugierig. Ich sage damit nicht, dass es nicht passieren wird. Ich weiß nicht, ob es passieren wird. Ich würde es aber lieben, das zu sehen."

Vor kurzem gab es noch das Gerücht eines möglichen Cameo-Auftritts von Hugh Jackman als Wolverine in Deadpool. Bestätigt ist das Cameo nicht, aber da Jackman und Reynolds befreundet sind, könnte es durchaus möglich sein.

Neue und mehr Infos darf man vom 20th Century Fox-Panel auf der Comic Con in San Diego erwarten. Derweil hat sich Deadpool bereits auf den Weg dorthin gemacht. Das ist schließlich der Ort, wo der Kino-Deadpool quasi zur Welt kam.

Deadpool startet am 18. Februar 2016 in den Kinos.

Bilderstrecke starten
(74 Bilder)