Mit Deadpool hat Ryan Reynolds endlich die Comicfigur gefunden, die er für den Rest seines Lebens spielen will. Hasta luego, Senior Green Lantern. Zudem sprach Morena Baccarin über die wilden Sex-Szenen mit Reynolds.

Deadpool bietet auch Körperkontakt der weniger schmerzhaften Sorte.

Ryan Reynolds hat es schon mit ein paar Comicverfilmungen probiert: Blade: Trinity, RIPD, X-Men Origins: Wolverine und Green Lantern. Entweder war seine Rolle darin absoluter Mist oder es war der ganze Film. Das ging so weit, dass man ihm schon bald Kassengift attestieren wollte. Ist der Gute womöglich doch in (Liebes-)Komödien besser aufgehoben?

Mitnichten! Es brauchte einfach nur den Charakter, den er schon die ganze Zeit spielen wollte, und einmal sogar konnte, nur nicht so, wie er es sich vorgestellt hatte - Deadpool.

Nie wieder Green Lantern

Und mit dem Merc with a Mouth, so wie er ihn nun in Regisseur Tim Millers Comicverfilmung spielen durfte, ist Reynolds so zufrieden, dass er gar nicht erst daran denkt, jemals wieder einen anderen Charakter spielen zu wollen.

"Ich will nie wieder einen anderen Charakter spielen", so Reynolds in einem Interview mit IGN. "Deadpool, den würde ich gerne für den Rest meines Lebens spielen - das wäre lustig."

Und was ist mit Hal Jordan a.k.a. Green Lantern? "Nein, ich habe schon einen Haufen von ihnen (Superhelden) gespielt und ich denke, es ist an der Zeit, dass sie von anderen Personen verkörpert werden. Man muss auch teilen können."

Sex mit Deadpool

In den USA sind die Sex-Szenen zwischen Ryan Reynolds und Morena Baccarin mit ein Grund, warum der Film ein R-Rating erhalten hat. Und wahrscheinlich auch mit ein Grund, warum der Film in China verboten wurde. Und da Reynolds selbst bereits mitgeteilt hat, dass die Sex-Szenen ziemlich deftig sein sollen, stellt sich natürlich die Frage, was Baccarin dazu sagt.

"Es war einfach schrecklich, Jungs. Ich meine, der Kerl ist so... hässlich", scherzte Baccarin in der Live! with Kelly and Michael-Show im US-Fernsehen. "Mieser Typ. Kein Sinn für Humor."

Spätestens als sie erfuhr, wie ihr Körper dargestellt und welche Kamerawinkel genutzt würden, fühlte sie sich wohl und es habe richtig Spaß gemacht, die Sex-Szenen zu filmen. "Wir haben versucht, die absurdesten Möglichkeiten zu finden, Sex zu haben."

Der Grund, warum sie diese Rolle angenommen habe, sei der gewesen, dass sie keine hilflose Dame spiele, die gerettet werden müsse. Immerhin spiele sie Vanessa, die wohl zu Copycat wird.

"Es ist nicht die typische Superheldengeschichte und ich spiele nicht die typische Jungfrau in Nöten und der Held rettet mich", so die hochschwangere Baccarin. "Sie ist genauso wie die Jungs, flucht wie ein Seemann, macht schlechte Star Wars-Witze. Es ist einfach ein sehr starker weiblicher Charakter."

Wie weit wird Deadpool gehen?

Eine gute Frage, immerhin wurde bekannt, dass der Film in Deutschland ungeschnitten eine Freigabe ab 16 Jahren erhalten hat. Wie sieht es bei den potentiellen Sequels aus? Was wäre drin für den Merc with a Mouth? Welche Comic-Stories würde er durchziehen?

Deadpool ist hart, aber nicht skrupellos.

Was Reynolds auf keinen Fall machen wolle, wäre Dead Presidents, in dem die gesamten Präsidenten der Vereinigten Staaten wiedererweckt werden und von Deadpool zurück unter die Erde befördert werden müssen. Tiere würde er ebenfalls keine verletzen oder töten, so wie er in den Comics mal aus Versehen einen Elefanten angezündet hat. Was er noch so anstellen würde, erfahrt ihr im unteren Clip.

Deadpool startet kommende Woche am 11. Februar 2016 in den Kinos.

Lest auch unsere Deadpool-Filmkritik.

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