Mit Deadpool bringen Regisseur Tim Miller und Hauptdarsteller Ryan Reynolds einen Antihelden in die Kinos, der das Potential hat, zur Kultfigur zu werden oder aber nur eine Handvoll hartgesottener Comic-Nerds in die Kinos locken wird. In einem Gespräch mit Adi Shankar sprach Miller über seine Herangehensweise an den Merc with a Mouth.

Deadpool - Regisseur Tim Miller spricht über seine Herangehensweise an Deadpool

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Deadpool - The Merc with a Mouth
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Nicht mehr lange, dann startet Tim Millers R-Rated Deadpool in den Kinos. Mehr als jedes andere Superhelden-Projekt bei Marvel Studios und Warner Bros. geht 20th Century Fox ein Risiko mit Deadpool ein. Er mag zwar eine verdammt coole Socke sein und seine Fans warten schon sehnsüchtig auf den Kinostart, aber ob Deadpool auch den normalen Kinogänger für sich gewinnen kann? Vorsichtshalber wurde der Film bereits kostengünstig produziert. Im Gegensatz zu Josh Tranks Frontalcrash Fantastic Four kann hier also nicht allzu viel verlustigt gehen, wenn sich Deadpool als Rohrkrepierer herausstellt. Das niedrige Budget gab dem Team bestehend aus Regisseur Tim Miller, Produzent Simon Kinberg und Hauptdarsteller Ryan Reynolds aber auch die volle kreative Kontrolle und die Erlaubnis, den Merc with a Mouth ohne angezogene Bremse in Szene zu setzen.

"Der Plan war von Anfang an den Film mit R-Rating zu produzieren, was auch bedeutete, dass man nicht so ein hohes Budget haben konnte wie die anderen Filme", so Miller. "Also wusste ich, dass wir das Ganze klug angehen müssten. Da ich aus dem Visual Effects-Bereich komme, hatte ich auch keine Probleme damit, Visual Effects einzusetzen. Wir nutzen viel Visual Effects, um eine Big-Budget-Atmosphäre zu erzeugen."

Doch nicht die Visual Effects sind es, die den Film ausmachen, sondern die titelgebende Figur des Deadpool. Und Miller weiß, warum er so cool und faszinierend ist: "In Batman hat man diesen wortkargen, stoischen Kerl, der in einsilbigen und kurzen Sätzen spricht, was nicht besonders interessant ist. Aber Deadpool hört die ganze Zeit nicht auf zu labern und man muss dabei nicht einmal sein Gesicht sehen, weil er einem ständig mitteilt, wie er sich fühlt."

Deadpool wird auch eine Origin-Story sein. "Wir treffen Wade Wilson bevor er zu Deadpool wird. Alle Zutaten sind bereits da, aber sie wurden noch nicht in den Mixer geschmissen. Wir haben die Geschichte so verfasst, dass wir eine wirkliche tolle Einleitung für Ryan Reynolds erhalten und erfahren, was ihn bewegt und warum er was tut. Und warum er vor Deadpool quasi schon Deadpool war. So eine Herangehensweise habe ich noch in einem anderen Film gesehen."

Deadpool startet hierzulande am 11. Februar 2016 in den Kinos.

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