Wer hätte damit noch gerechnet? Da haben die Verantwortlichen bei 20th Century Fox doch tatsächlich mal den Filmemachern zugehört und aufs Geld gepfiffen. Deadpool wird Rated-R!

Deadpool - Heiliger Chimichanga! Deadpool erhält ein R-Rating!

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Darauf wird erst einmal ne Runde auf Bärenfell gelegen
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Erst wollte 20th Century Fox gar kein Deadpool produzieren. Für den Freak gibt es keinen Markt, muss man sich wohl gedacht haben. Dann kam die Comic Con 2014 und der Proof-of-Concept-Leak und dann ging alles ganz schnell. Man sah: die Fans wollen einen Deadpool-Streifen. Und den sollten sie kriegen - nur eben als PG:13. Selbst Deadpool-Schöpfer Robert Liefeld hatte sich schon damit arrangiert. "Deadpool-Comics sind PG:13", rechtfertigte er sich über Twitter. "All diejenigen von euch, die auf dem Rated-R-Berg sterben wollen, wir werden euch durch ebenso enthusiastische Teenager ersetzen. Deadpool kann durch nichts gestoppt werden."

Einzig Ryan Reynolds, der Deadpool bereits im unterdurchschnittlichen X-Men Origins: Wolverine verkörperte, kämpfte verbissen weiter für einen entfesselten Wade Wilson aka Deadpool. "Ich will, dass Deadpool R wird. Wollte das schon immer. Kämpfe noch immer für das Gute. Viel Geschrei heute", ließ er seine Fans über Twitter wissen.

Und das Kämpfen hat sich gelohnt. Bezeichnend und überaus vorzüglich, dass die gute Nachricht ausgerechnet am 1. April verkündet wurde. Zunächst durch ein exklusives Interview mit Mario Lopez vom JoBlo-Movie-Network. Ryan Reynolds befindet sich momentan in Vancouver, Kanada am Set von Deadpool und hatte klasse Nachrichten für alle Deadpool-Fans. Besser gesagt, Deadpool selbst brachte die Nachricht, dass sein erster richtiger und eigener Film selbstverständlich Rated-R sein wird. Wäre doch gelacht wenn nicht. Das Interview wurde auch im besten 4. Dimension-Stil geführt. Ein Markenzeichen, für das der Merc with a Mouth bestens bekannt ist.

Gleichzeitig ließ Reynolds wissen, was den geneigten Fan im Deadpool-Streifen erwarten wird: "12. Februar. Es wird Blut fließen. Knarren. F-Wörter. Und expliziter, perfekt ausgeleuchteter 'French Unicorn'-Sex [Tipp: Schlagt mal die Definition davon nach]."

Auch Drehbuchautor Rhett Reese (Zombieland) zeigte sich erfreut über die Entscheidung der Verantwortlichen, dem Low-Budget-Superhelden-Streifen Deadpool eine Chance zu geben, der Vorlage gerecht zu werden. Und das wäre nicht möglich gewesen, wenn der Film tatsächlich als PG:13 konzipiert worden wäre.

Damit dürfte Deadpool bei den Fans nochmal um einiges in der Gunst steigen. Nicht zuletzt durch das niedrige Budget haben Regisseur Tim Miller und Hauptdarsteller Ryan Reynolds nun die absolute kreative Kontrolle über das Projekt und die nötige Freiheit, um alle verrückten Ideen umzusetzen. Neben Reynolds als Deadpool spielen noch Morena Baccarin als Copycat und T.J. Miller als Weasel mit. Auch ein möglicher Cameo-Auftritt von Hugh Jackman als Wolverine könnte denkbar sein.

Deadpool startet voraussichtlich am 11. Februar 2016 in den hiesigen Kinos.

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