In einem großen Interview sprachen die Drehbuchautoren Rhett Reese und Paul Wernick (Zombieland) über die Arbeit am Drehbuch zur Comicverfilmung Deadpool und bestätigten, dass er durchaus die vierte Wand durchbrechen werde.

Deadpool - Drehbuchautoren: Deadpool wird die vierte Wand zum Publikum durchbrechen

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Wird Deadpool mit dem Publikum interagieren?
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Wade Wilson / Deadpool-Darsteller Ryan Reynolds teilte in einem früheren Interview bereits mit, dass sein Deadpool nicht an Schizophrenie und auch nicht multiplen Persönlichkeiten leiden werde. Da kam schnell die Frage auf, ob er denn überhaupt die vierte Wand durchbrechen wird, immerhin ein Markenzeichen des Merc with a Mouth.

Doch da kann Entwarnung gegeben werden: Deadpool wird die vierte Wand durchbrechen. Das bestätigten die Drehbuchautoren Rhett Reese und Paul Wernick in einem Interview. Darin sprachen sie über ihre Arbeit am Drehbuch, über die Änderungen, die Regisseur Tim Miller und Hauptdarsteller Ryan Reynolds vorgeschlagen haben, über den Bezug auf das X-Men-Universum und natürlich auch über den Humor in Deadpool.

Und Humor ist das Thema bei Deadpool. Für Reese und Wernick stellt der Film auch mehr eine Komödie denn Action dar. Aber kein platter Humor wie bei Reynolds Bruchlandung Green Lantern.

"Ich meine, ganz ehrlich, es geht alles vom Charakter aus", so Reese. "Der Charakter ist ziemlich respektlos, er ist ausgefallen, er ist dumm, er ist fast schon borderline-psychotisch und ich denke, all das spiegelt sich im Tonfall wider. Wir lieben diesen Ton, das war wirklich ein Geschenk, diesen Charakter schreiben zu dürfen und all die anderen Charaktere wirken im Vergleich zum verrückten Deadpool wie ordentliche Menschen. Normalerweise stehen die geradlinigen Charaktere im Mittelpunkt und die Durchgeknallten sind ihre Sidekicks, bei Deadpool ist es genau andersrum. Es war eine Freude, das zu schreiben. Und wir denken, das entspricht auch dem Deadpool, den ihr kennt. Ich denke nicht, dass irgendjemand diesen Film schaut und dann sagt, 'Oh, das ist nicht der Deadpool aus dem Comic'. Ich denke eher, sie werden sagen, 'Okay, das ist so ziemlich die Quintessenz dessen, was er ist und was ihn antreibt und was ihn so witzig macht.'"

Allerdings sei er nicht irre. Wie man bereits weiß, wird Deadpool weder Stimmen hören, noch an Schizophrenie leiden. "Er ist unsicher, er ist eingebildet, er hasst sein Aussehen und die Comics haben uns den Pfad vorgegeben, wie er die vierte Wand durchbricht. In gewisser Weise spricht er als allwissendes Element. Er spricht darüber, dass er in einem Film ist, er kann über Dinge sprechen, die der Charakter im Grunde nicht wissen kann und alle um ihn herum fragen sich, 'Wovon sprichst du?'"

Und zu denen gehören unter anderem Negasonic Teenage Warhead, Colossus und Copycat. Auf Cable wird man allerdings verzichten müssen. Den wolle man sich für ein eventuelles Sequel aufheben. Zunächst müsse Deadpool etabliert werden, bevor man jemand so Cooles einführen wolle.

Deadpool startet voraussichtlich am 11. Februar 2016 in den Kinos.

Deadpool - The Merc with a mouth

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