Deadpool sucht endlich das Kino in der Gestalt heim, die ihm schon immer angedacht war. Doch damit es überhaupt so weit kommen konnte, mussten die Drehbuchautoren Rhett Reese und Paul Wernick das Skrupt kurz vor Drehbeginn erneut zu Ader lassen.

Deadpool - Das Budget musste kurz vor dem Dreh um weitere 7 Millionen Dollar gekürzt werden

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Leider durfte Deadpool nicht sein ganzes Potential ausspielen
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Na, wer von euch hat Deadpool bereits im Kino gesehen? Hattet ihr das Gefühl, dass der Merc with a Mouth sich unter Wert verkauft oder besser gesagt, nicht sein ganzes Potential ausschöpfen durfte? Wenn ja, dann erhaltet ihr hier die Antwort, warum. Denn wie die Drehbuchautoren Rhett Reese und Paul Wernick in einem Interview verraten haben, mussten sie kurz vor Drehbeginn noch einmal rund 7-8 Millionen Dollar vom 65 Millionen Dollar Budget wegkürzen. Und das wenige Tage bevor das Team grünes Licht für den Film erhielt.

20th Century Fox wollte zunächst eine PG-13-Fassung

An einem bestimmten Punkt wollte das Studio eine PG-13-Fassung von Deadpool produzieren. Für Fans, aber auch für die Macher war das ein ziemlicher Schrecken. Immerhin ist der Merc with a Mouth nicht gerade dafür bekannt, dass er so kindgerecht ist wie andere strahlenden Superhelden. Glücklicherweise sah das Studio bald davon ab und ließ die Filmemacher rund um Regisseur Tim Miller gewähren und ihre angedachte R-Rated-Version realisieren. Dennoch blieben die Kürzungspläne.

"Angel Dust, die von Gina Carano gespielt wird, bestand ursprünglich aus drei Charakteren", so Reese. "Das waren Garrison Kane, Sluggo und Wire. Es gab auch eine Kürzung der Action. Wir hatten eine Motorradverfolgungsjagd zwischen Deadpool und Ajax auf der Autobahn, die wir entfernen mussten. Wir hatten auch ein großes, großes Feuergefecht im dritten Akt, das wir herausnehmen mussten und so ließen wir Deadpool buchstäblich seine Knarren vergessen."

Entschlackung tat dem Film gut

Doch Reese und Wernick sind nicht sauer deswegen. Ganz im Gegenteil, Die finanzielle Entschlackungskur, die 20th Century Fox verordnete, half am Ende dabei, Deadpool auf Kurs zu bringen, wie Reese befindet.

"Es war dieser letzte, kleine Hieb, der uns auf den Kurs brachte, den 20th Century Fox haben wollte. Das Drehbuch war ziemlich effizient und nicht zu lang. In erster Linie war es eine Sache des Budgets, aber es verpasste dem Film auch das richtige Tempo."

Dafür dass Deadpool im Vergleich zu anderen Superheldenstreifen mit einem geradezu lächerlichen Budget realisiert wurde, sind Fans wie auch Kritiker ziemlich begeistert.

Habt ihr den Film schon gesehen? Wie findet ihr ihn?

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