DC Entertainments Präsidentin und Warner Bros. Interactive Entertainments Präsidentin und COO Diane Nelson sprach bei einer Veranstaltung über die Zukunft der DC-Filme und -Serien und teilte den Grund mit, warum DC Entertainment bestrebt ist, Fernsehen und Kino auseinanderzuhalten.

DC-Universum - Warum DC Entertainment Fernsehen und Kino auseinanderhält

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TV-Serien wie Gotham sollen sich frei entfalten können
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DC Entertainment plant ein ganzes DC-Universum gemeinsam mit Warner Bros. und wird in den nächsten fünf Jahren rund 10 Filme in die Kinos bringen. Doch im Segment Fernsehen ist das Comic-Unternehmen bereits stark präsent und produziert mit unterschiedlichen Partnern Serien wie Arrow, The Flash, Gotham sowie kommende TV-Serien wie Legends of Tomorrow und Supergirl.

Dennoch gebe es keinerlei Anstrengungen, Fernsehen und Kino miteinander zu kombinieren und somit ein Shared Universe zu erstellen. Etwas, das Konkurrent Marvel Studios bereits getan hat, mehr oder weniger erfolgreich. Den Grund hierfür teilte DC Entertainments Präsidentin und Warner Bros. Interactive Entertainments Präsidentin und COO Diane Nelson auf einer Veranstaltung mit. Es sei die schiere Kreativität der beteiligten Filmemacher sowohl im Bereich Fernsehen als auch im Bereich Kino, die man fördern wolle. Und dazu gehöre es nun mal auch, ihnen Freiheiten zu gewähren. Und da könne man keine künstlichen Grenzen erschaffen, indem man sie dazu zwinge, banale Dinge wie Kontinuität der Storylines bis ins Detail zu beachten, weil sich die Filme und TV-Serien allesamt bedingen.

"Wir legen viel Wert auf Talente", so Nelson. "Der Fokus auf ein einzelnes Universum an Charakteren mit verbundenen Storylines könnte darin enden, dass unsere Filmemacher dazu gezwungen werden, dieselbe Storyline zu verwenden oder dazu gezwungen sind, Charaktere zurückzuhalten oder die Einführung von Charakteren zu unterbinden. Ultimativ würde das die Fähigkeit von jemanden wie Bruno Heller (Showrunner) verhindern, etwas wie Gotham zu schaffen."

Was bei Marvel Studios wunderbar funktioniere, ergebe für Warner Bros. keinen Sinn. Fox' Gotham werde also keine Verbindung zu Zack Snyders Batman v Superman: Dawn of Justice haben.

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