Der Beginn des DC Extended Universe steht kurz bevor. Nun schalteten sich auch Chris Terrio, Co-Autor bei Batman v Superman: Dawn of Justice, und Warner Bros' President of Creative Development and Worldwide Production Greg Silverman in die Diskussion um einen Wettstreit zwischen Marvel und DC ein.

DC Extended Universe - Warner Bros: Ein Studio, das den Weg vorgibt, vernichtet die Magie der Filme

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Mehr als nur der Schlagabtausch zweier Comic-Götter
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Nur noch wenige Wochen, dann startet mit Zack Snyders Batman v Superman: Dawn of Justice auch Warner Bros. und DC Entertainments DC Extended Universe, nachdem Marvel Studios die Kinoleinwände dieser Welt seit Jahren anführt. Die glorreiche Schlacht zwischen den beiden Comic-Giganten kann nun endlich vom Papier aufs Zelluloid übergehen.

Doch im Gegensatz zu Regisseur Zack Snyder, der sich versöhnlich und politisch-korrekt gibt, hat Greg Silverman schon etwas deutlichere Worte für Marvel Studios übrig und schürt das Feuer.

Der Vorteil der DC-Superhelden sei ihre Verwurzelung in der mythischen Natur

"Die Künstler kommunizieren alle miteinander", so Silverman über die Marschroute des DC Extended Universe. "Ich denke, wenn man ein Studio hat, das vorgibt, wo man sich in sechs oder sieben Jahren befindet, verlieren die Filme etwas von ihrer Magie."

Und damit spielt Silverman auf das Marvel Cinematic Universe an, das von Marvel Studios' Präsident Kevin Feige bis ins kleinste Detail ausgearbeitet wurde, noch bevor der erste Film (Iron Man) das Licht der Leinwand erblickte.

Auch Batman v Superman: Dawn of Justice-Co-Autor Chris Terrios Worte könnten deutlicher nicht sein.

"In den Superheldengeschichten ist Batman Pluto, der Gott der Unterwelt, während Superman Apollo, der Gott des Lichtes ist", so Terrio über die beiden Comicbuch-Giganten. "Für mich wurde das richtig interessant - insofern, dass ihr Konflikt nicht aufgrund von Manipulation entsteht, sondern durcch ihre bloße Existenz."

Wahrscheinlich kann man dieses Bemühen der griechisch/römischen Mythologie, wie sie auch von Regisseur Zack Snyder angewandt wird, auch als Seitenhieb auf Marvels größte Eventfilme, die Avengers, verstehen, deren Konstellation bislang immer mechanisch-bemüht wirkten und keine natürlichen Konflikte darstellten.

Terrio, der den Oscar für das Beste adaptierte Drehbuch für seine Arbeit an Ben Afflecks Argo erhielt, wird auch an den Drehbüchern zu Snyders Justice League Part One und Two mitschreiben. Auch bei der neuen Batman-Trilogie soll er mitarbeiten. In Sachen Einstellung passen er und Snyder schon mal gut zusammen. Wie gut, das sehen wir dann bei Batman v Superman: Dawn of Justice, der am 24. März 2016 in den Kinos startet.

Batman V Superman: Dawn Of Justice - 75 Jahre Batman

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