Wirklich viele Informationen diesbezüglich gibt es noch nicht, aber einem Report zufolge soll Henry Cavill nicht mehr länger Clark Kent / Superman im DC Extended Universe sein.

Henry Cavill war eigentlich einer der Stützpfeiler des doch recht wackeligen DC Extended Universe

Eigentlich hieß es zuletzt, dass Henry Cavills Superman in Man of Steel 2 gleich gegen Dwayne Johnsons Black Adam antreten soll. Shazam selbst soll ja seinen eigenen Film ohne Black Adam erhalten. Doch wenn überhaupt, wird sich Johnson wohl oder übel einen neuen Gegenspieler aussuchen müssen, denn die Idee eines Man of Steel 2 wurde nun offenbar gleich komplett verworfen: Laut Insidern heißt es, dass Cavill nicht mehr länger als Superman zur Verfügung stehen wird. Offenbar sollte er einen Cameo-Auftritt in Shazam! übernehmen. Da hierzu die Verhandlungen schlussendlich im Sand verlaufen sein sollen, sei nun auch ein weiterer Auftritt als Superman im Allgemeinen hinfällig geworden. Warner Bros. soll sich Quellen zufolge aktuell auf eine Supergirl-Origin-Story konzentrieren.

"Wir haben ein großartiges Verhältnis und den allergrößten Respekt für Henry Cavill", so ein Sprecher von Warner Bros, "und das bleibt unverändert. Hinzu kommt, dass wir aktuell noch keine Entscheidung in Bezug auf weitere Superman-Filme getroffen haben."

Witcher statt Superman

Die Information kommt nur kurz nach der Meldung, dass Henry Cavill in die Rolle des Witchers Geralt von Riva in der kommenden Netflix-Serie schlüpfen wird. Eine Rolle, der Cavill so wie es aussieht mehr Bedeutung beimisst als der des Man of Steel. Andererseits muss man aber auch sagen, dass Cavill damit sicherlich keine schlechte oder gar falsche Entscheidung getroffen hat.

Denn zusammen mit dem sich hartnäckig haltenden Gerücht, dass auch Ben Affleck nicht mehr länger als Bruce Wayne / Batman zur Verfügung stehen will, kommt man nicht umhin, zu glauben, dass es bei Warner Bros. und DC Films ein weitaus größeres Beben in Bezug auf die weiteren Filme und die Neuausrichtung des DC Extended Universe gegeben haben muss. Denn eines ist sicher, ein weiteres Justice League wird es so nicht geben können. Es bleibt fraglich, ob das Publikum überhaupt einen Darstellerwechsel - noch dazu in so prominenten Rollen wie bei Superman und Batman - während eines laufenden filmischen Universums so akzeptiert. Immerhin ist es von Marvel Studios geradezu verwöhnt worden. Aber vielleicht sollen diese Superhelden auch gar nicht ersetzt werden. Fraglich bleibt dennoch, wie relevant das DCEU überhaupt noch ist. Das wird der im Dezember startende Aquaman von James Wan zeigen.