Dem Filmprojekt Colossal von Regisseur Nacho Vigalondo, in dem Anne Hathaway die Hauptrolle übernimmt, werden ein paar Steine in den Weg gelegt. Denn Voltage Pictures sowie Vigalondo werden von Toho verklagt, dem Rechteinhaber der Godzilla-Filme sowie –Figur.

Colossal - Godzilla-Rechteinhaber verklagt Macher von Anne Hathaways Monster-Film

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In diesem Jahr kehrt Godzilla zurück, wieder als amerikanische Produktion, aber allem Anschein nach deutlich besser als die 1998er-Variante.

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Der Grund: Voltage und Vigalondo sollen Colossal auf dem Cannes Film Festival sowohl mit dem Namen Godzilla als auch der Figur selbst beworben haben, obwohl die Macher keine Freigabe dafür erhalten hätten. Tatsächlich wird der Film als eine Mischung aus Godzilla und Lost in Translation beschrieben.

Laut dem Gerichtsdokument würden Voltage und Vigalondo das Projekt "frecherweise produzieren, bewerben sowie einen unzulässigen Godzilla-Film verkaufen". Es sei offensichtlich, dass hier eine Rechtsverletzung vorliege. Dabei betont man, dass Voltage selbst dafür bekannt sei, die eigenen Urheberreiche eifrig zu schützen – daher sei es erst recht unverschämt.

Bislang haben sich die Macher von Colossal noch nicht dazu geäußert.

In dem Film soll Hathaway Gloria spielen, die ihren Job und Verlobten verloren hat. Um die Vergangenheit hinter sich zu lassen, will sie in ihre Heimat zurückkehren. Allerdings steht dieses Vorhaben auf wackeligen Beinen, da plötzlich eine Riesenechse auftaucht, die Tokio zerstört. Und irgendwie fühlt sich Gloria mit den Ereignissen verbunden…