Was lange währt, wird endlich gut - möchte man hoffen. Doch beim Anblick des Trailers zur Stephen King-Verfilmung Cell könnte es sein, dass dieser Spruch nicht ganz zutreffen wird.

Bereits 2006, noch im selben Jahr, als sein neuer Roman erschien, verkaufte Stephen King die Rechte an Puls. 2009 teilte er mit, dass er ein Drehbuch verfasst hatte. Seither hat sich das Projekt de facto seit Beginn an in der Development Hell befunden. Ursprünglich sollte Horror-Spezialist Eli Roth das Werk verfilmen, gab seinen Posten aber wieder ab, da er sich lieber eigenen Werken widmen wollte. Sechs Jahre später hat sich der Film doch noch herausgekämpft und präsentiert sich in einem ersten Trailer.

Smartphones als Boten des Todes

Ein wenig spät, möchte man meinen, denn die große Angst vor der Verkümmerung der Gesellschaft durch Mobiltelefone ist längst einer Euphorie ob der grenzenlosen Möglichkeiten der Smartphones gewichen. Dennoch hat Regisseur Tod Williams (Paranormal Activity 2) gemeinsam mit John Cusack und Samuel L. Jackson den Film heruntergekurbelt.

Als die Katastrophe losbricht, befindet sich Künstler Clay Riddell (John Cusack) in Boston. Schnell wird ihm klar, die Smartphones und Mobiltelefone sind schuld. Gemeinsam mit einer Gruppe Überlebender, darunter Tom McCourt (Samuel L. Jackson) schlägt er sich nach New England durch, um seinen Sohn zu suchen.

Neben Cusack und Jackson spielen noch Isabelle Fuhrman, Stacy Keach, Troma-Gründer Lloyd Kaufman und Owen Teague mit. Erscheinen wird Cell nur per Video on Demand und auf Blu-ray/DVD.

Von der Thematik ist das Ganze auch mindestens vier Jahre zu spät.

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