Und eine neue Schauspielerin, die in den Pool der potentiellen Darstellerinnen für Captain Marvel geworfen wird. Doch Olivia Wilde stellte bereits klar, dass ihre Captain Marvel keine glattgebügelte sein sollte, sondern eine mit Ecken und Kanten.

Mittlerweile sind die Namen von drei Darstellerinnen in Verbindung mit Marvel Studios' Captain Marvel gefallen: Emily Blunt, Rebecca Ferguson sowie Ronda Rousey. Während Rousey sich selbst ins Spiel gebracht hat und kräftig die Werbetrommeln für sich rührt, wurde Ferguson von Insidern genannt. Blunt dagegen wurde von ihren Fans vorgeschlagen. Nun ist eine neue Darstellerin dazugekommen - Olivia Wilde, ebenfalls von ihren Fans vorgeschlagen. Und was sagt sie selbst dazu?

"Ich bin ein großer Fan von Superheldenfilmen", so Wilde, "und ich habe so viel Respekt vor dem Marvel Cinematic Universe. Die Sache mit weiblichen Superhelden ist die, dass sie glattgebügelt sind, um mächtig sein zu dürfen. Die Vorstellung von Wahnsinnsmächten lassen zuweilen gewisse Nuancen vermissen. Es hat was für sich, einen weiblichen Regisseur einen weiblichen Superhelden inszenieren zu lassen, der etwas mehr Komplexität aufzeigt."

Man muss Marvel Studios aber auch zugutehalten, dass sie ihre weiblichen Superhelden durchaus komplexer gestalten. Black Widow ist ein gutes Beispiel. Gamora aus James Gunns Guardians of the Galaxy ein noch besseres.

"Marvel war sehr klug mit unerwarteten Castings für ihre Rollen. Schaut euch nur mal an, was Robert Downey Jr. aus Iron Man gemacht hat. Ein authentischer, trockener Humor und eine Komplexität seines Helden betreffend. Ich denke, in der Art wie Marvel seine Helden geschrieben hat, weibliche Superhelden inbegriffen, ist da durchaus eine gewisse Komplexität und Kantigkeit vorhanden. Aber wenn das Ganze auf die Leinwand gebracht wird, werden die Frauen zu diesen ultimativen Göttinnen der Perfektion und ich würde es lieben, einen weiblichen Marvel-Charakter zu kreieren, der völlig unerwartet ist und so komplex ist wie seine männlichen Pendants wie Iron Man. Ich denke, das wäre wirklich cool!"

Mit ihr zusammen wurde auch Regisseurin Reed Morano als potentielle Regisseurin für Captain Marvel vorgeschlagen. Die beiden haben gemeinsam an Meadowland gearbeitet. Für Morano wäre das Angebot, Captain Marvel zu inszenieren, durchaus verlockend.

"Die interessantesten Charaktere sind jene mit Problemen, Individuen mit Fehlern. Es wäre toll, diesem Charakter eine wahre Geschichte, einen wahren und greifbaren Hintergrund zu verpassen."

Marvel Studios plant den Start von Captain Marvel für den 8. März 2019 und damit nur unwesentlich vor dem Start vom großen Finale der Marvel Phase 3 The Avengers: Infinity War Teil zwei, der am 25. April 2019 starten soll.

Marvel Cinematic Universe

- Jetzt liegt es an euch: wer ist der beliebteste Charakter im Marvel-Universum?
Voting startenKlicken, um Voting zu starten (131 Bilder)