In einem Interview sprach Elizabeth Olsen über ihre Rolle in Captain America: Civil War und sprach auch über Steven Spielbergs Aussage, wonach Superheldenstreifen "den Weg der Western" gehen würden.

The First Avenger: Civil War - Elizabeth Olsen: Steven Spielbergs Aussage ist dumm

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Elizabeth Olsen am Age of Ultron-Set mit Regisseur Joss Whedon
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Elizabeth Olsen feierte in Joss Whedons The Avengers: Age of Ultron ihren Einstand als Wanda Maximoff a.k.a. Scarlet Witch. Und es habe ihr sehr gefallen, für Captain America: Civil War erneut in die Rolle schlüpfen zu dürfen. Besonders auffällig sind ihre Bewegungen in Age of Ultron, wenn sie ihre Mächte ausspielt. Die habe sie extra mit einem Bewegungstrainer von Grund auf entwickelt.

"Es ist etwas Einzigartiges, das wir für den ersten Film [Age of Ultron] entwickelt haben", so Olsen. "Jetzt haben wir da diese hohe Verbundenheit damit und wollen es nicht vermasseln. Es ist nicht so, als gäbe es dafür Stuntproben - sie und ich, wir kreieren sie und die Leute sagen dann ja oder nein."

Einen Tipp für Cosplayer, die Scarlet Witch verkörpern wollen, habe sie allerdings nicht, da sie Halloween nicht möge und von Cosplay keine Ahnung habe. Dafür dürfe sie in Captain America: Civil War, auch bekannt als The Avengers 2,5, zeigen, was sie draufhabe.

"Sie entfaltet ihre vollen Kräfte und beginnt zu verstehen und gerät in einen Konflikt, wie sie ihre Kräfte nutzen will. Es ist ein dramatischer innerer Konflikt und es wird offensichtlich auch Konflikte innerhalb der Avengers geben. Ich finde es gut, dass sie Scarlet Witch noch auf keinem Promo-Foto drauf haben - das gibt ihr den Status einer Wild Card. Ich mag es, dass sie dieses Unberechenbare an sich hat und niemand sagen kann, wozu sie imstande ist. Sie fürchten sie, weil sie so unglaublich mächtig ist, aber auf eine andere Weise als die anderen Avengers."

Es sei ihr klar, dass es Leute gebe, die allein beim Wort Superheldenstreifen sofort mit den Augen rollen, als seien es stupide Filme ohne Substanz. Aber diese Leute würden nicht verstehen, wie umfassend solche Filme sein könnten. Und das bringe sie auch auf die Aussage von Star-Regisseur Steven Spielberg, der die Meinung vertritt, dass auch Superheldenfilme wieder verschwinden werden, so wie es eben auch mit den Western geschah.

"Es macht mir Spaß, sie zu machen und ich habe auch viel Spaß an anderen Dingen. Es geht jetzt nicht um alles oder nichts, aber ich denke nicht, dass sie verschwinden werden. Ich meine, sie waren schon während meiner gesamten Kindheit da und sie gehen zurück bis in die 50er Jahre, also ist es dumm, sowas zu sagen."

Dennoch merkte sie an, dass die Finanzierung sehr unstet sei. Entweder hat ein Studio gleich 200 Millionen Dollar zur Verfügung oder nur zwei Millionen. Einen Mittelwert, in etwa bei 40-60 Millionen Dollar, gebe es nicht. Und daher erlebe das Film-Business derzeit eine sehr schwierige Phase. Etwas, das auch Drehbuchautor Drew Goddard bereits angesprochen hat. Was früher ein kleiner Film für bis zu 50 Millionen Dollar geworden wäre, landet heute als Serie auf Netflix. Es müsse ein Mittelweg gefunden werden. Die Filmindustrie könne nicht nur Blockbuster produzieren und noch mehr Blockbuster.

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